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RÄUBER VON SCHILLER

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RÄUBER VON SCHILLER

von Sidiropulos / Tumba

  • Zwei Personen in weißen Tanktops und schwarzen Hosen stehen eng beieinander auf einer dunklen Bühne, eine lacht.

    – Zwei Personen in weißen Tanktops und schwarzen Hosen stehen eng beieinander auf einer dunklen Bühne, eine lacht.

  • Eine bekleidete männlich-gelesene Person steht über einer halb bekleideten, knienden Person auf einer mit Federn bedeckten Bühne.

    – Eine bekleidete männlich-gelesene Person steht über einer halb bekleideten, knienden Person auf einer mit Federn bedeckten Bühne.

  • Zwei Personen in weißen Hemden, die einander umarmen, blicken überrascht, dunkler Hintergrund.

    – Zwei Personen in weißen Hemden, die einander umarmen, blicken überrascht, dunkler Hintergrund.

  • Zwei Personen in weißen Tanktops, eine mit roten Flecken. Rechte Person gestikuliert mit ausgestrecktem Arm. Dunkler Hintergrund.

    – Zwei Personen in weißen Tanktops, eine mit roten Flecken. Rechte Person gestikuliert mit ausgestrecktem Arm. Dunkler Hintergrund.

Ist Euch wirklich ganz wohl, Deutschland? Nicolas Sidiropulos und Mark Tumba untersuchen Schillers Erstlingswerk aus einer postmigrantischen Perspektive.

Mit der Uraufführung von „Die Räuber“, in der er die Selbstzerstörung einer Familie thematisiert, sorgte Schiller im Jahr 1782 für Furore. Ein Zeitzeuge berichtete: „Das Theater glich einem Irrenhaus, rollende Augen, geballte Fäuste, heisere Aufschreie im Zuschauerraum. Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme.“ Schiller wurde mit Festungshaft bedroht und musste fliehen.

Ein Vierteljahrtausend später erzählen zwei Schauspieler vor dem Hintergrund ihrer eigenen Familienbiografien diese Geschichte über Geborgenheit, Liebe, Egoismus, Freiheit neu – eine Erzählung aus Deutschland, als es Deutschland noch nicht gab. Wieviel Sprengkraft steckt heute in diesem einst explosiven Stoff? Wie hat sich unsere Welt seit dem Entstehungsdatum der Räuber verändert? Was verändert sich, wenn aus dem Nachnamen „von Moor“ zu „von Deutsch-land“ verändert? Ist eine Figur wie Amalia heute noch spielbar und wenn ja, auch von zwei Männern?

Von & mit Nicolas Sidiropulos / Mark Tumba Uraufführung Spielraumprojekt der Studierenden des Studiengang Schauspiel der HMTM Hannover (2019) Weiterentwicklung Schauspiel Frankfurt (2025)

Mark Tumba wurde 1995 auf Sansibar geboren und zog 1999 nach Hagen in Westfalen. Nach ersten Auftritten auf der Jungen Bühne des Stadttheaters Hagen und am Theater Rottstraße 5 in Bochum studierte er Schauspiel an der HMTM Hannover. Seit der Spielzeit 2021/22 ist er Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt, wo er mit Regisseur*innen wie Claudia Bauer, Nuran David Calis, Christina Tscharyiski zusammenarbeitete.

Nicolas Sidiropulos, geboren 1998 in Brüssel und Sohn griechischer Einwanderer, studierte Schauspiel an der HMTM Hannover und am Conservatoire national supérieur d’art dramatique Paris. Er ist als Liedermacher und Regisseur eigener Kurz- und Langfilme aktiv. Von 2021 bis 2023 war er Teil des Ensembles am Theater an der Parkaue. Ihn begleiten enge Zusammenarbeiten mit Ikkimel, Heiner Müller und Friedrich Schiller. Aktuell arbeitet er in Kassel am Theater.

Alternative Veranstaltungen

Wohl dem, der keine Heimat hat

Hannah Arendt schreibt ein Märchen. Hannah Arendt? Ein Märchen? Die berühmte rauchende Denkerin, die scharfsinnige politische Theoretikerin? Wir waren überrascht. Und berührt. Gemeinsam mit der Hauptfigur des Märchens, einem Gänse hütenden Mädchen, begibt... mehrzu: Wohl dem, der keine Heimat hat

Termin:
Sonntag, 20. September 2026, 19:00 Uhr
Ort:
Schaubude Berlin
Adresse:
Greifswalder Straße 81-84, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg
Preis:
ab 25,00 €

Polaris

„Nervenzusammenbruch in der Antarktis – russischer Forscher sticht Kollegen nieder“ – titelte das Focus-Magazin im Oktober 2018. Beide Männer, Oleg B. und Sergeij S., waren begeisterte Leser, und füllten so die langen Stunden in der antarktischen Einsamkeit.... mehrzu: Polaris

Termin:
Sonntag, 20. September 2026, 19:30 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Deutsches Theater Berlin - Kammerspiele
Adresse:
Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 33,90 €

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