Aktuelle Sprache: Deutsch

nach dem Roman von Irmgard Keun

nach dem Roman von Irmgard Keun
Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen

Regie: Irene Christ
mit Johanna Marie Bourgeois

48 Stunden im Jahr 1936. Die 19jährige Susanna beschreibt - zunächst mit überschäumender Lebenslust und satirischem Humor - die Geschehnisse um sie herum: ihre leidenschaftliche Liebe zu Franz, mit dem sie Zukunftspläne hat; das veränderte Verhalten der Menschen, die ihr nahestehen; das Leben mit den „Rassegesetzen“; überhaupt die neue Normalität: den Alltag während der Naziherrschaft. Ein Auftritt Hitlers vor einer begeisterten Menschenmenge auf dem Frankfurter Opernplatz wird zum Ausgangspunkt einschneidender Ereignisse. Die Schlinge zieht sich zu. Denunziationen sind an der Tagesordnung. »Mütter zeigen ihre Schwiegertöchter an, Töchter ihre Schwiegerväter, Brüder ihre Schwestern, Schwestern ihre Brüder… Nachbarn ihre Nachbarn.« Innerhalb kürzester Zeit ist Susanna nicht mehr nur humorvolle Beobachterin, sondern mittendrin und gezwungen, erwachsen zu werden. Während eines ausufernden Festes, kurz vor Mitternacht, muss eine große Lebensentscheidung her. Gehandelt wird nach Mitternacht.

Irmgard Keun, in den 1930er Jahren ein Star am Literaturhimmel und später wiederentdeckt, schrieb den Roman „Nach Mitternacht“ während ihrer Zeit im Exil. Er wurde 1937 in den Niederlanden veröffentlicht. Auch mit den Romanvorgängern „Gilgi, eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ feierte sie sensationelle Erfolge. Gottfried Greiffenhagen verdichtet mit seiner Monologfassung Keuns großen Roman zu einem verzweifelt heiteren und erbarmungslos scharfsichtigen Theaterstück.

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Nach Mitternacht

nach dem Roman von Irmgard Keun

nach dem Roman von Irmgard Keun
Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen

Regie: Irene Christ
mit Johanna Marie Bourgeois

48 Stunden im Jahr 1936. Die 19jährige Susanna beschreibt - zunächst mit überschäumender Lebenslust und satirischem Humor - die Geschehnisse um sie herum: ihre leidenschaftliche Liebe zu Franz, mit dem sie Zukunftspläne hat; das veränderte Verhalten der Menschen, die ihr nahestehen; das Leben mit den „Rassegesetzen“; überhaupt die neue Normalität: den Alltag während der Naziherrschaft. Ein Auftritt Hitlers vor einer begeisterten Menschenmenge auf dem Frankfurter Opernplatz wird zum Ausgangspunkt einschneidender Ereignisse. Die Schlinge zieht sich zu. Denunziationen sind an der Tagesordnung. »Mütter zeigen ihre Schwiegertöchter an, Töchter ihre Schwiegerväter, Brüder ihre Schwestern, Schwestern ihre Brüder… Nachbarn ihre Nachbarn.« Innerhalb kürzester Zeit ist Susanna nicht mehr nur humorvolle Beobachterin, sondern mittendrin und gezwungen, erwachsen zu werden. Während eines ausufernden Festes, kurz vor Mitternacht, muss eine große Lebensentscheidung her. Gehandelt wird nach Mitternacht.

Irmgard Keun, in den 1930er Jahren ein Star am Literaturhimmel und später wiederentdeckt, schrieb den Roman „Nach Mitternacht“ während ihrer Zeit im Exil. Er wurde 1937 in den Niederlanden veröffentlicht. Auch mit den Romanvorgängern „Gilgi, eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ feierte sie sensationelle Erfolge. Gottfried Greiffenhagen verdichtet mit seiner Monologfassung Keuns großen Roman zu einem verzweifelt heiteren und erbarmungslos scharfsichtigen Theaterstück.

Hinweise zu Ermäßigungen: Rollstuhlfahrer und Schwerbeschädigte mit B-Vermerk zahlen den Normalpreis. Die Begleitperson erhält freien Eintritt. Hierfür ist jedoch eine Anmeldung über kasse@theater-am-frankfurter-tor.de notwendig!
Rollstuhlfahrer bitte ebenfalls über kasse@theater-am-frankfurter-tor.de melden.
20% Ermäßigung für Gruppen über 10 Personen. Anmeldung über kasse@theater-am-frankfurter-tor.de anfragen.

Alternative Veranstaltungen

Mein Mann - und tschüss! Open Air

So ist es manchmal: Erst sehnt sich die Frau nach einem Mann. Dann ist er da. Dann sehnt sie sich danach, ihn wieder loszuwerden. Aber wie? Fragen über Fragen. „Mein Mann – und tschüss!“ gibt die Antwort. Einfach, klar und witzig. Gisela von Bock sucht... mehrzu: Mein Mann - und tschüss! Open Air

Termin:
Samstag, 15. August 2026, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Galli Theater Berlin
Adresse:
Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 29,60 €

Vanya - Komödie am Kurfürstendamm im Neuen Haus, Berliner Ensemble

Vanya deutschsprachige Erstaufführung in der Komödie am Kurfürstendamm im Berliner Ensemble, Neues Haus In London und New York wurde dieses mitreißende und außergewöhnliche Theatererlebnis zu Recht gefeiert: Tony Award®-Winner Simon Stephens hat eine... mehrzu: Vanya - Komödie am Kurfürstendamm im Neuen Haus, Berliner Ensemble

Nächster Termin:
Vanya
Termin:
Samstag, 15. August 2026, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Kurfürstendamm im Neuen Haus, Berliner Ensemble
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Kreisfreie Stadt Berlin
Preis:
ab 55,70 €

Es war die Lerche

Komödie von Ephraim Kishon in einer Übersetzung von Friedrich Torberg Diese Komödie von Ephraim Kishon beleuchtet das Eheleben von Romeo und Julia, über 30 Jahre nach ihrem vermeintlichen Tod, auf humorvolle und ironische Weise. Das Paar, Romeo als Ballettlehrer... mehrzu: Es war die Lerche

Termin:
Samstag, 15. August 2026, 20:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Schirrhof (T-Werk)
Adresse:
Schiffbauergasse 4, 14467 Potsdam
Preis:
ab 23,00 €

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