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Mephisto

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Mephisto

  • Mephisto – Fünf Personen in einer Bar; zwei sind oberkoerperfrei. Ein weiblich gelesene Person in Gelb. Auf einem Tisch stehen leere und volle Flaschen und Gläser.

    Mephisto – Fünf Personen in einer Bar; zwei sind oberkoerperfrei. Ein weiblich gelesene Person in Gelb. Auf einem Tisch stehen leere und volle Flaschen und Gläser.

  • Mephisto – Zwei tanzende Personen auf einer Bühne mit grünen Fliesen, rosa Waschbecken und Beleuchtung. Eine Person trägt einen Anzug, die andere ein Fransen-Kleid.

    Mephisto – Zwei tanzende Personen auf einer Bühne mit grünen Fliesen, rosa Waschbecken und Beleuchtung. Eine Person trägt einen Anzug, die andere ein Fransen-Kleid.

  • Mephisto – Person in golden Paillettenkleidung und Federhut hält das Gesicht einer weiteren Person im Anzug und roter Krawatte mit geschlossenen Augen.

    Mephisto – Person in golden Paillettenkleidung und Federhut hält das Gesicht einer weiteren Person im Anzug und roter Krawatte mit geschlossenen Augen.

  • Mephisto – Person mit großem blattähnlichem Kopfschmuck im Vordergrund, links drei Personen an einer Bar, davon zwei auf roten Barhockern. Hintergrund in dunklen Tönen.

    Mephisto – Person mit großem blattähnlichem Kopfschmuck im Vordergrund, links drei Personen an einer Bar, davon zwei auf roten Barhockern. Hintergrund in dunklen Tönen.

  • Mephisto – Zwei Personen auf lila Boden, die vordere in schwarzem Outfit sitzt, die hintere mit weißem Gesicht streckt sich nach vorne aus.

    Mephisto – Zwei Personen auf lila Boden, die vordere in schwarzem Outfit sitzt, die hintere mit weißem Gesicht streckt sich nach vorne aus.

  • Mephisto – Rot beleuchtete Bühne mit acht Darsteller*innen in bunten Outfits, hinten roter Vorhang, oben Bogen mit Text "ICH BIN NUR EIN SCHAUSPIELER".

    Mephisto – Rot beleuchtete Bühne mit acht Darsteller*innen in bunten Outfits, hinten roter Vorhang, oben Bogen mit Text "ICH BIN NUR EIN SCHAUSPIELER".

Klaus Manns im Exil geschriebener Roman – eine Satire über Opportunismus und den Verrat einst salonfähiger Werte – wurde 1936 sofort verboten. Im Mittelpunkt: Gustaf Gründgens alias Hendrik Höfgen, der berühmte Schauspieler, der im Nationalsozialismus "ein Clown zur Zerstreuung der Mörder" wurde. Frank Castorf konfrontiert uns mit dem Rausch der Macht, der Erotik des Verrats und dem Charme des Untergangs – damals nicht weniger verführerisch als heute.

Künstler/Beteiligte: Von Klaus Mann (Autor/in), Jens Harzer (Hendrik Höfgen), Annabelle Lengronne (Juliette Martens), Max Gindorff (Klaus Mann, Geheimrat Bruckner), Roman Ott (Der Ministerpräsident, Direktor Schmitz, Saxofon), Constanze Becker (Dora Martin, Lotte Lindenthal), Sascha Nathan (Oskar H. Kroge, Theophil Marder), Kathleen Morgeneyer (Hedda von Herzfeld, Nicoletta von Niebuhr), Marina Galic (Rahel Mohrenwitz, Barbara Bruckner), Lili Epy (Angelika Siebert), Sebastian Zimmler (Hans Miklas, Otto Ulrichs), Andreas Deinert (Live-Kamera), Jonathan Bruns (Tonangel), Jens Crull (Live-Schnitt), Meret Blase (Live-Schnittassistenz), Frank Castorf, Aleksandar Denić, Adriana Braga Peretzki, William Minke, Andreas Deinert, Ulrich Eh, Amely Joana Haag, Sebastian Klink

Laufzeit: Sa, 17.10.2026 bis So, 18.10.2026

Der von Klaus Mann im Exil geschriebene und im Untertitel genannte "Roman einer Karriere", der "nur Typen darstellen sollte, nicht Porträts", wurde umgehend nach seinem Erscheinen 1936 verboten. Denn der einst enge künstlerische Mitstreiter und Schwager von Klaus Mann, der in der Rolle des Mephisto berühmt gewordene Schauspieler, Regisseur und Intendant Gustaf Gründgens war in der Hauptfigur des Hendrik Höfgen leicht zu identifizieren. Als ein vor den Nationalsozialisten geflüchteter, sich zum antifaschistischen Widerstand und zu seiner Homosexualität bekennender Autor, schrieb Klaus Mann mit "Mephisto" eine gehässige Satire über den Opportunismus von ehemaligen Salonkommunisten, die in Deutschland zwischen 1925 und 1936 im Handumdrehen zu "Affen der Macht" mutierten. Für den Widerspruch von hoher Kunst inmitten niedrigster Barbarei wurde Gründgens Paradebeispiel. "Ich bin doch nur ein ganz gewöhnlicher Schauspieler" lautet der letzte Satz von Höfgen im Roman, und ein Schauspieler muss spielen. Klaus Mann beging 1949 Suizid mit einer Überdosis Schlaftabletten. Auch Gustaf Gründgens, der in jedem System ein virtuoser Tänzer auf dem Vulkan des Erfolgs war, starb 14 Jahre später an einer Überdosis Schlaftabletten, das Duell der Toten aber lebt in Mephisto weiter. Frank Castorf konfrontiert uns mit dem Rausch der Macht, der Erotik des Verrats und dem Charme des Untergangs, von dem wir damals wie heute verführbar sind.

Alternative Veranstaltungen

Theatercard Hans Otto Theater

Mit der Theatercard erhalten Sie für den persönlichen Gebrauch einen Rabatt von 50% auf den regulären Kartenpreis. Sie ist gültig für jeden Termin, jede Spielstätte und jede Preiskategorie, ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Koproduktionen, Sonderveranstaltungen... mehrzu: Theatercard Hans Otto Theater

Termin:
bis 30.09.2030
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 70,00 €

Im Fell

Wie klingt Fell, wenn es über den Boden streift? Wie schwer ist Fell? Und kann es fliegen? Und was taucht auf, wenn ein Mensch im Fell verschwindet? Fell wächst, raschelt, schützt und spielt. Es wird schwer und leicht, Hülle und Versteck, Tier und Landschaft.... mehrzu: Im Fell

Nächster Termin:
Relaxed Performance
Termin:
Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:00 Uhr
Ort:
Schaubude Berlin
Adresse:
Greifswalder Straße 81-84, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg
Preis:
ab 15,00 €

"Da fliegt der Hammer weg" Das Lachen der Helga Hahnemann

Die schönsten Aufführungen und Erlebnisse mit der Köpenicker Künstlerin, Helga Hahnemann, Vorstellung mit dem Darsteller Fred Schmidt, er spielt den Conferencier. Regie Klaus Gendries, Autorin Angela Gentzmer. Die Autorin des Stücks, Angela Gentzmer... mehrzu: "Da fliegt der Hammer weg" Das Lachen der Helga Hahnemann

Termin:
Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Ort:
Stadttheater Köpenick (im Hauptmannsklub)
Adresse:
Wendenschloßstraße 103 - 105, 12559 Berlin-Köpenick
Preis:
ab 18,00 €

Wolf

Wenn du etwas beobachtest, das nicht okay ist – traust du dich, etwas zu sagen? Kemi findet wandern blöd, Insekten eklig und Bäume nur als Schränke super. Trotzdem schickt ihn seine Mutter in ein Ferienlager im Wald. Fast alle aus seiner Klasse fahren... mehrzu: Wolf

Termin:
Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Theater an der Parkaue - Bühne 1
Adresse:
Parkaue 29, 10367 Berlin-Lichtenberg
Preis:
ab 19,00 €

VON FISCHEN UND FRAUEN

Die Beiden tauschen sich aus über Angelruten, Aal-Dornaugen und Lieblingsköder. Aber auch über Mütter und Großmütter, die ihre Leidenschaft fürs Angeln seit Generationen an ihre Töchter weitergeben. Ein Idyll – das gemeinsame Warten auf den Fisch. Wäre... mehrzu: VON FISCHEN UND FRAUEN

Nächster Termin:
Von Fischen und Frauen
Termin:
Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:00 Uhr (6 weitere Termine)
Ort:
Renaissance-Theater Berlin
Adresse:
Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 42,89 €

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