Aktuelle Sprache: Deutsch

Manifesta, Baby!

Die Zukunft? Das ist doch häufig nicht mehr als die Vorplanung von Übermorgen Nachmittag. In einer endlos beschleunigten Welt scheint der Blick nach vorn, weit nach vorn, so unrealistisch wie gleichzeitig dringend möglich. Ein etwas aus der Zeit gefallenes Mittel zur Planung, zur Beherrschung, zur Formung von Zukunft ist das Manifest – politischer, ästhetischer, kritischer, konstruktiver oder zerstörungswütiger Text über einen möglichen Entwurf der Welt, die anders sein soll als die bestehende. Was erzählen uns die Manifeste der Vergangenheit über unsere Gegenwart – und welche allumfassenden Visionen gibt es heute für das noch kommende Morgen? Tom Kühnel und Jürgen Kuttner sind in doppeltem Sinne ein Spezialistenduo, sowohl für Manifeste als auch für die theatreale Form der Revue: Im Deutschen Theater bearbeiteten sie mit Feminista, Baby das „SCUM-Manifesto“ von Valerie Solanas und entwickelten mit Capitalista, Baby und Hasta la Westler, Baby Abende über ostwestdeutsche Erinnerung, beziehungsweise unternahmen eine Reise ins Herz des Kapitalismus. Nun, bestückt mit Texten von Karl Marx bis zum Unabomber John Kaczynski, richten sie erneut den Blick aufs Ganze der Gesellschaft: Welche Ideen sind groß genug, eine ganze Welt, sogar die Zukunft danach zu gestalten und: Ist das überhaupt noch möglich, der Entwurf fürs so komplizierte Ganze aus nur einer Feder?

Künstler/Beteiligte: Tom Kühnel, Jürgen Kuttner

Karte

Es folgt eine Kartendarstellung. Karte überspringen

Zum Stadtplan

Ende der Karte.

Verkehrsanbindungen

Alle Termine und Tickets

2 von insgesamt 2 Terminen

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.