Auf der Suche nach DEM authentischen vietnamesischen Dating-Erlebnis stürzt sich Nam Anh in Hồ Chí Minh City ins Tinder-Dating. Zwischen backpackenden Englischlehrer:innen, Việt-Kiều-Gym-Bros und blonden Girlbosses wird Nam Anh schließlich – nachdem ein Date den Namen googelt – mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert: als ehemaliger Kinderstar im Vietnam der 2000er-Jahre. Was als Suche nach Nähe beginnt, verwandelt sich in einen Versuch, einen nie ausgesprochenen Verlust zu begreifen: den Schmerz der Migration und die Entfremdung von einem Zuhause, das sich einst vertraut angefühlt hat.
In der Lecture Performance „Không Sao Đâu! I’m so f*cking future!“ reflektieren Nam Anh Nguyễn Quốc und Quang Nguyễn-Xuân Việt Nams Aufstieg in die globalen Ordnung und den Preis, den die imperiale Vormachtstellung der englischen Sprache fordert. Im langen Schatten des US-Embargos und den spektakulären Zukunftsversprechen der Gegenwart angesiedelt, richtet die Lecture Performance den Blick auf die seit den 2000er Jahren stattfindende „globale Integration Việt Nams“ und darauf, wie sie Urbanität, Familien und Erinnerungen bis in ihre feinsten Strukturen hinein prägt.
Auf der Bühne verweben sich theatrales Spiel, Videoprojektionen und Archivmaterial zu einer ambivalenten Architektur des Erinnerns: einen Raum, in dem Vertrautes und Unheimliches, Verdrängung und fragile Zugehörigkeit, Trauer und Optimismus auf so widersprüchliche Weise gleichzeitig existieren, dass Humor und makeno als die vielleicht einzigen Möglichkeiten übrig bleiben, um weiterzumachen: Không Sao Đâu! I’m so f*cking future!
In der Lecture Performance „Không Sao Đâu! I’m so fcking future!“ untersuchen Nam Anh Nguyễn Quốc und Quang Nguyễn-Xuân Việt Nams Aufstieg innerhalb der globalen Ordnung und den Preis, den die imperiale Vormachtstellung der englischen Sprache fordert. Zwischen einer Vergangenheit im Zeichen des US-Embargos und den spektakulären Zukunftsversprechen der Gegenwart angesiedelt, richtet die Lecture Performance den Blick auf die sogenannte „globale Integration Việt Nams“ seit den 2000er-Jahren und darauf, wie sie Städte, Familien und Erinnerungen bis in ihre feinsten Strukturen hinein prägt.
Auf der Bühne verweben sich theatrales Spiel, Videoprojektionen und Archivmaterial zu einer ambivalenten Architektur der Erinnerung: einem Raum, in dem Vertrautes und Unheimliches, Entwurzelung und fragile Zugehörigkeit, Trauer und Optimismus auf so widersprüchliche Weise gleichzeitig existieren, dass Humor und makeno als die vielleicht einzigen Möglichkeiten erscheinen, weiterzumachen: Không Sao Đâu! I’m so fcking future!