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Hans im Glück

Musiktheater-Inszenierung von Matthias Schönfeldt nach dem Märchen der Brüder Grimmk (6+)

Hans erhält als Lohn für sieben Jahre Arbeit einen kopfgroßen Klumpen Gold und macht sich auf den Weg nach hause. Unterwegs trifft er verschiedene Leute, die ihm Tauschgeschäfte anbieten: sein Gold gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans gegen einen Schleifstein samt Feldstein. Er glaubt stets richtig zu handeln, da ihm alle ein gutes Geschäft bestätigen. Als ihm dann die schweren Steine in einen Brunnen fallen, macht sich Hans glücklich und frei von aller Last auf den Heimweg.

Das Grimmsche Märchen widerspricht zunächst jeder Logik und lässt sich verschieden interpretieren: „Nur Einfältige finden das Glück“ oder „Freiheit ist mehr als Besitz“ oder „Die Welt will betrogen sein“. Regisseur Matthias Schönfeldt sieht diese Offenheit als Stärke und gestaltet ein Kaleidoskop möglicher Betrachtungen. Dazu stellt er Hans zwei ‚Berater’ als innere Stimmen an die Seite. Durch diesen Kunstgriff bezieht er das Publikum in die sich wiederholende Auseinandersetzungen darüber mit ein, was „ein guter Tausch“ und welches Handeln „klug“ sei.

Zu Beginn der Aufführung befindet sich Hans in einem Rhönrad, das für den Lauf der Welt, aber auch für ein Glücksrad stehen kann. Die Tiere werden durch runde, immer kleiner werdende Metallringe symbolisiert, mit denen Hans sich artistisch-spielerisch beschäftigt. Durch Tier-projektionen wird Kindern der Zugang zu dieser symbolischen, die Fantasie anregenden Bühnenwelt eröffnet, in dem das Rhönrad mal eben schnell zu einem Wirtshaus, einem Brunnen oder einer Unterkunft wird und die ‚Berater’ schnell in weitere Rollen wie Bauer oder Gänsehirt schlüpfen. Wie die Voraufführung für Schulklassen eindrucksvoll gezeigt hat, steigen Kinder äußerst schnell in die Geschichte ein und diskutieren ihren eigenen Weg zum Glück

Künstler/Beteiligte: Jochen G. Hochfeld (Bühnen- und Kostümbild), Matthias Schönfeldt (Regie), Ilka Seifert (Dramaturgie), Rebecca Selle (Regieassistenz), Iljá Pletner (Hans), Kara Schröder (verschiedene Rollen), Falk Berghofer (verschiedene Rollen)

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