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Es kann doch nur noch besser werden

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Es kann doch nur noch besser werden

Ein Stück mit Musik für diverse Leute

Ein paar Menschen feiern an diesem Abend Abschied, denn sie beginnen ein neues Leben in einer KI-gesteuerten virtuellen Realität namens "Prima Leben".

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Leider handelt es sich um die kostengünstige Basisversion. Die alte Hoffnung, dass eine digitale Welt gegenüber der Wirklichkeit einfach schön sein könnte, Ungleichheit überwinden oder gar frei von Hass und Stumpfsinn sein könnte, ist bald verblasst. Die virtuelle Welt entpuppt sich als ebenso trist wie die alte Realität: Einsame Avatare versuchen sich in einer hyperkapitalisierten Welt ein Leben einzurichten, während Wohnraum, werbefreie Kommunikation und die Chance auf menschliche Beziehungen verschwinden.

Ob und wann hier noch ein Mensch mit Menschen spricht, ist schwer auszumachen. Vielleicht sind das alles nur Chatbots, quasi ein wilder Schlagabtausch von Social-Media-Posts und Memes, die auf sich selbst antworten? Hier träumen keine Menschen mehr von einem besseren PRIMA LEBEN Leben – dafür reicht die Fantasie nicht. Hier träumt höchstens der Algorithmus. Im Stück heißt es: „Vielleicht träumen die Maschinen und Geräte von der Rettung des Planten.

Durch Entfernung der Menschen – und das könnte so aussehen …“. Diese launische KI, die hier die Regeln macht, ist jedenfalls nicht mehr der vermeintlich hilfreiche Algorithmus, als der er programmiert worden sein mag.Es folgt leider ein Downgrade: „Weniger Prima Leben“. Es kann doch nur noch besser werden zeigt eine denkbare, leider nicht allzu ferne Zukunft, in der ein alternativloser Kapitalismus und der technologische Fortschritt eine Welt schaffen, in der Menschen auf die eine oder andere Art überflüssig werden. In einer Welt der Maschinen hat das Menschliche einfach keine Lobby mehr.von Karolin Trachte

Künstler/Beteiligte: Von Sibylle Berg (Autor/in), Nina Bruns, Lili Epy, Jannik Mühlenweg, Amelie Willberg, Perra Inmunda, Max Lindemann, Meo Wulf, Sita Messer, Olan! Olan!, Jo Jakob Hübner, Steffen Heinke, Karolin Trachte

Laufzeit: Di, 13.01.2026 bis So, 08.11.2026

Ein paar Menschen feiern an diesem Abend Abschied, denn sie beginnen ein neues Leben in einer virtuellen Realität namens „Prima Leben“. Leider handelt es sich um die kostengünstige Basisversion. Die alte Hoffnung, dass eine digitale Welt gegenüber der Wirklichkeit einfach schön sein könnte, Ungleichheit überwinden oder gar frei von Hass und Stumpfsinn sein könnte, ist bald verblasst. Die virtuelle Welt entpuppt sich als ebenso trist wie die alte Realität: Einsame Avatare versuchen sich in einer hyperkapitalisierten Welt ein Leben einzurichten, während Wohnraum, werbefreie Kommunikation und die Chance auf menschliche Beziehungen verschwinden.Ob und wann hier noch ein Mensch mit Menschen spricht, ist schwer auszumachen. Vielleicht sind das alles nur Chatbots, quasi ein wilder Schlagabtausch von Social-Media-Posts und Memes, die auf sich selbst antworten? Hier träumen keine Menschen mehr von einem besseren PRIMA LEBEN Leben – dafür reicht die Fantasie nicht. Hier träumt höchstens der Algorithmus. Im Stück heißt es: „Vielleicht träumen die Maschinen und Geräte von der Rettung des Planten. Durch Entfernung der Menschen – und das könnte so aussehen …“. Diese launische KI, die hier die Regeln macht, ist jedenfalls nicht mehr der vermeintlich hilfreiche Algorithmus, als der er programmiert worden sein mag.Es folgt leider ein Downgrade: „Weniger Prima Leben“. Es kann doch nur noch besser werden zeigt eine denkbare, leider nicht allzu ferne Zukunft, in der ein alternativloser Kapitalismus und der technologische Fortschritt eine Welt schaffen, in der Menschen auf die eine oder andere Art überflüssig werden. In einer Welt der Maschinen hat das Menschliche einfach keine Lobby mehr.von Karolin Trachte

Alternative Veranstaltungen

Theatercard Hans Otto Theater

Mit der Theatercard erhalten Sie für den persönlichen Gebrauch einen Rabatt von 50% auf den regulären Kartenpreis. Sie ist gültig für jeden Termin, jede Spielstätte und jede Preiskategorie, ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Koproduktionen, Sonderveranstaltungen... mehrzu: Theatercard Hans Otto Theater

Termin:
bis 30.09.2030
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 70,00 €

Die große Orakel Show | Rofinpark

Wir alle wollen eine glückliche Zukunft. Aber wer sagt uns, was das verdammt nochmal sein könnte? Wollen wir wirklich wissen, welche Zukünfte in unserem Leben möglich wären? Wenn wir wählen könnten, wie würden wir uns entscheiden? Was ist wirklich wichtig?... mehrzu: Die große Orakel Show | Rofinpark

Nächster Termin:
Die große Orakel Show
Termin:
Sonntag, 08. November 2026, 17:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Rofinpark
Adresse:
Coppistraße 3, 16227 Eberswalde
Preis:
ab 19,15 €

Das letzte Band

Und in Hamburg zuletzt bei uns: Otto Sander vor fast 20 Jahren. Jetzt wagt sich Christian Redl an Becketts „Krapp“. Ein verlorener, erschöpfter und gescheiterter Schriftsteller begegnet seinem 39-jährigen Ich in alten, tagebuchartigen Aufnahmen und lauscht... mehrzu: Das letzte Band

Nächster Termin:
mit Christian Redl
Termin:
Sonntag, 08. November 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Renaissance-Theater Berlin
Adresse:
Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 28,73 €

Monika Ertl – Eine Frage des Widerstands

Monika Ertl schließt sich 1969 der von Che Guevara gegründeten Guerilla in Bolivien an und radikalisiert sich aus ihrem deutschen Umfeld im Kampf gegen die Diktatur zu einer politischen Attentäterin, um schließlich den Nazi-Kriegsverbrecher Klaus Barbie... mehrzu: Monika Ertl – Eine Frage des Widerstands

Termin:
Sonntag, 08. November 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Ballhaus Ost
Adresse:
Pappelallee 15 A, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg
Preis:
ab 11,00 €

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