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Die Physiker

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Die Physiker

Eine Komödie in zwei Akten

Stellen Sie sich vor, Sie entdecken die Weltformel. Eine Erkenntnis, die in den falschen Händen den Untergang der Menschheit bedeuten könnte. Was tun? Verkünden? Verbergen? Oder den Wahnsinn vortäuschen, um die Welt zu retten? Der Physiker Möbius entscheidet sich für den inszenierten Wahnsinn. Um diese Formel vor Missbrauch zu schützen, zieht er sich in ein Sanatorium – unter der Leitung von Dr. Mathilde von Zahnd – zurück. Dort kommt es zu zwei mysteriösen Morden an Krankenschwestern. Die Täter scheinen schnell gefunden. Doch bald zeigt sich: Nichts ist, wie es scheint. Dürrenmatt schrieb sein Stück im Schatten des Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung und doch ist das Stück heute aktueller denn je. Die Weltformel bleibt Symbol für jene wissenschaftlichen Erkenntnisse, deren Folgen sich nicht mehr kontrollieren lassen. In einer Zeit, in der Wissen Macht bedeutet – und Macht selten moralisch ist – stellt das Stück die unbequeme Frage: Wer trägt Verantwortung für das, was denkbar ist? Mit Werken wie Romulus der Große, Der Besuch der alten Dame und Die Physiker wurde Dürrenmatt zu einem der prägenden Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Regisseur Bastian Kraft, der am Deutschen Theater Berlin bereits unter anderem Max Frischs Biografie: Ein Spiel, George Bernard Shaws Pygmalion sowie Tod eines Handlungsreisenden (2017) und Der Besuch der alten Dame (2014) inszenierte, widmet sich dem Dürrenmatt-Klassiker mit feinem Gespür für das Tragikomische und einem präzisen Blick auf die Abgründe unter der Oberfläche. Die Handlung entfaltet sich mit der Spannung eines Kriminalstücks; jede Szene ein Auslöser für die nächste, wie in einer Kettenreaktion. Im Zentrum steht die zentrale Frage: Ist eine Katastrophe noch aufzuhalten, wenn sie erst einmal als Möglichkeit in den Raum gestellt wurde? Und so wird Dürrenmatts Stück selbst zur dramatischen Kettenreaktion, in der das Unvermeidliche unaufhaltsam Form annimmt.

Künstler/Beteiligte: Friedrich Dürrenmatt (Autor/in), Bastian Kraft, Ulrich Matthes (Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd), Anja Schneider (Johann Wilhelm Möbius), Carmen Steinert (Einstein), Mareike Beykirch (Newton / Frau Rose), Jonas Hien (Inspektor / Herr Rose), Alexej Lochmann (Oberschwester Marta Boll / Pfleger U. Sievers), Caner Sunar (Krankenschwester Monika Stettler / Pfleger McArthur), Max Aliderya Doğan (Alfons-Friedrich), Richard Becker (Alfons-Friedrich), Franz Gresenz (Wilfried-Kaspar), Luka Tonnes (Wilfried-Kaspar), Theo Steinbeck (Jörg-Lukas), János Konrad Heitjans Behm (Jörg-Lukas)

Alternative Veranstaltungen

Der kleine König Dezember

Der kleine König Dezember Schauspiel nach der Buchvorlage von Axel Hacke mit Torsten Gesser - dem Intendanten des Theater des Lachens Frankfurt/Oder Weil der „Ins-Büro-Geher“ traurig ist, muntert ihn der kleine König Dezember auf, der in einer Ritze... mehrzu: Der kleine König Dezember

Termin:
Samstag, 10. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Ort:
Hof-Theater Bad Freienwalde
Adresse:
Königstraße 11, 16259 Bad Freienwalde (Oder)
Preis:
ab 32,00 €

Polaris

„Nervenzusammenbruch in der Antarktis – russischer Forscher sticht Kollegen nieder“ – titelte das Focus-Magazin im Oktober 2018. Beide Männer, Oleg B. und Sergeij S., waren begeisterte Leser, und füllten so die langen Stunden in der antarktischen Einsamkeit.... mehrzu: Polaris

Termin:
Samstag, 10. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Deutsches Theater Berlin - Kammerspiele
Adresse:
Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 33,90 €

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