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Die Nibelungen

Es ist eine Geschichte wie im Blockbuster: Der strahlende Held Siegfried hat für König Gunther die mächtige Königin Brunhild unterworfen, um dessen Herrschaft zu sichern. Als die Sache droht ans Licht zu kommen, wird er heimtückisch ermordet. Seine Frau, Gunthers Schwester, löscht daraufhin in einem Vergeltungsschlag die gesamte Familie aus. Auf Blut fließt Blut und was einmal Recht ist, muss solches bleiben, selbst wenn es die ganze Welt kostet. Im eigentlichen Zentrum aber stehen zwei Frauen, deren Schicksal untrennbar miteinander verwoben ist: Kriemhild, die Siegfried liebt, und Brunhild, die von diesem im Kampf und im Bett bezwungen wird. Beider Geschichte zeugt von Gewalt und Unterwerfung – und von einem tiefen Schweigen darüber, das in den Zeiten und Generationen widerhallt.
Mit seiner Dramatisierung des Nibelungenlieds gelang Hebbel eine psychologische Annäherung an die mythischen Figuren, die den Boden bereitete für deren spätere nationalistische Aufladung. Regisseurin Alice Buddeberg nutzt den Text als Material für eine theatrale Suchbewegung, die nach dem Unerzählten forscht: Warum beschwören wir immer wieder diesen Mythos? Was erzählt er uns über Schuld und Schweigen? Sie nimmt die Perspektive der Frauenfiguren in den Blick – und mit ihnen das Kontinuum der männlichen Gewalt, das von der faschistischen Rezeption als „deutsches Nationalepos“ bis ins Heute reicht.

Regie: Alice Buddeberg
Bühne: Cora Saller
Kostüme: Philipp Basener
Musik: Mirjam Beierle

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Die Nibelungen

Es ist eine Geschichte wie im Blockbuster: Der strahlende Held Siegfried hat für König Gunther die mächtige Königin Brunhild unterworfen, um dessen Herrschaft zu sichern. Als die Sache droht ans Licht zu kommen, wird er heimtückisch ermordet. Seine Frau, Gunthers Schwester, löscht daraufhin in einem Vergeltungsschlag die gesamte Familie aus. Auf Blut fließt Blut und was einmal Recht ist, muss solches bleiben, selbst wenn es die ganze Welt kostet. Im eigentlichen Zentrum aber stehen zwei Frauen, deren Schicksal untrennbar miteinander verwoben ist: Kriemhild, die Siegfried liebt, und Brunhild, die von diesem im Kampf und im Bett bezwungen wird. Beider Geschichte zeugt von Gewalt und Unterwerfung – und von einem tiefen Schweigen darüber, das in den Zeiten und Generationen widerhallt.
Mit seiner Dramatisierung des Nibelungenlieds gelang Hebbel eine psychologische Annäherung an die mythischen Figuren, die den Boden bereitete für deren spätere nationalistische Aufladung. Regisseurin Alice Buddeberg nutzt den Text als Material für eine theatrale Suchbewegung, die nach dem Unerzählten forscht: Warum beschwören wir immer wieder diesen Mythos? Was erzählt er uns über Schuld und Schweigen? Sie nimmt die Perspektive der Frauenfiguren in den Blick – und mit ihnen das Kontinuum der männlichen Gewalt, das von der faschistischen Rezeption als „deutsches Nationalepos“ bis ins Heute reicht.

Regie: Alice Buddeberg
Bühne: Cora Saller
Kostüme: Philipp Basener
Musik: Mirjam Beierle

Zusätzliche Informationen: / anschl. Premierenfeier

Hinweise zu Ermäßigungen: Die Theaterkarten sind von Rückgabe und Umtausch ausgeschlossen!

Schüler*innen, Auszubildende, Studierende und FSJler*innen bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres, Schwerbehinderte (ab GdB 70), Ehrenamtliche des Landes Brandenburg sowie Empfänger*innen von Asylbewerberleistungen, Arbeitslosengeld und Grundsicherung haben Anspruch auf 30 Prozent Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis. Der entsprechende Nachweis ist bei Abholung der Karten vorzulegen.

Rollstuhlplätze und Begleitpersonen sowie weitere Rabatte sind nur über die Theaterkasse buchbar.

Alternative Veranstaltungen

Theatercard Hans Otto Theater

Mit der Theatercard erhalten Sie für den persönlichen Gebrauch einen Rabatt von 50% auf den regulären Kartenpreis. Sie ist gültig für jeden Termin, jede Spielstätte und jede Preiskategorie, ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Koproduktionen, Sonderveranstaltungen... mehrzu: Theatercard Hans Otto Theater

Termin:
bis 30.09.2030
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 70,00 €

Früchtchen des Zorns

Wie können wir in einer Welt voller zerstörerischer Konflikte sinnvoll streiten? Mit dieser zentralen Frage im Gepäck untersucht die Hamburger Performance-Gruppe SKART gemeinsam mit der Berliner Tänzerin und Choreographin Dasniya Sommer und dem Ensemble... mehrzu: Früchtchen des Zorns

Nächster Termin:
Workshop + Vorstellung
Termin:
Freitag, 11. September 2026, 18:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
THEATER THIKWA - Theater F40
Adresse:
Fidicinstraße 40, 10965 Berlin-Kreuzberg
Preis:
ab 22,00 €

Ersan Mondtag und Nadim Samman: Alternde Meister

Ersan Mondtag und Nadim Samman inszenieren in der Gemäldegalerie eine Berliner Vanitas im Dialog mit lebenden und verstorbenen Alten Meistern. mehrzu: Ersan Mondtag und Nadim Samman: Alternde Meister

Nächster Termin:
Alternde Meister / Fountains of Youth
Termin:
Freitag, 11. September 2026, 19:00 Uhr (7 weitere Termine)
Ort:
Berliner Ensemble - Großes Haus
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 24,30 €

Love is in the air - Uckermärkische Bühnen Schwedt

Schauspiel - DarstellBar Love is in the air eine Mini-Revue von Fabian Ranglack voller (Un- und Halb-) Wahrheiten über die Liebe und mit den (fast) schönsten Liebesliedern Cora hat genug vom Alleinsein. Sie lässt sich von ihrer Freundin Charlotte... mehrzu: Love is in the air - Uckermärkische Bühnen Schwedt

Nächster Termin:
Love is in the air
Termin:
Freitag, 11. September 2026, 19:00 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Uckermärkische Bühnen Schwedt - Wintergartencafé
Adresse:
Wartiner Straße 1, 16303 SCHWEDT
Preis:
ab 61,97 €

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