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von Anton Tschechow

Die verwitwete Gutsbesitzerin Ranevskaja kehrt nach langem Aufenthalt im Ausland auf ihr Anwesen zurück. Über viele Jahre hatte sie weit über ihre Verhältnisse gelebt und Schuldenberge angehäuft. Nun muss sie sich von ihrem Eigentum trennen. Auch den blühenden Kirschgarten, der Erinnerungen an ihre Kindheit zu glücklicheren Zeiten hervorruft, soll sie verlieren. Lopachin, der aus einfachsten Verhältnissen zu einem wohlhabenden Kaufmann aufgestiegen ist, schlägt vor, die Bäume fällen zu lassen und auf dem riesigen Grundstück Sommerhäuser für Touristen zu errichten. Doch darauf will sich Ranevskaja nicht einlassen. Sie hängt an ihrem Besitz, der seit Generationen Zeichen ihres gesellschaftlichen Standes war.

Das letzte Schauspiel von Anton Tschechow wurde 1904 uraufgeführt. Deutlich zeigten sich im damaligen Russland Signale der untergehenden Welt des Adels, und noch höchst unbestimmt waren die Antworten für ein Leben morgen.

Sehr sensibel und mit feinem Humor zeichnet Tschechow das Personal seines Stücks in einer Zeitenwende. Wiedererkennbar für heute sind seine Protagonisten mit ihren Verlustängsten und ihrer Einsamkeit, ihren Sehnsüchten und riskanten Plänen. Allein die Macht des Geldes zeigt sich als resistente Konstante.

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Der Kirschgarten

von Anton Tschechow

Die verwitwete Gutsbesitzerin Ranevskaja kehrt nach langem Aufenthalt im Ausland auf ihr Anwesen zurück. Über viele Jahre hatte sie weit über ihre Verhältnisse gelebt und Schuldenberge angehäuft. Nun muss sie sich von ihrem Eigentum trennen. Auch den blühenden Kirschgarten, der Erinnerungen an ihre Kindheit zu glücklicheren Zeiten hervorruft, soll sie verlieren. Lopachin, der aus einfachsten Verhältnissen zu einem wohlhabenden Kaufmann aufgestiegen ist, schlägt vor, die Bäume fällen zu lassen und auf dem riesigen Grundstück Sommerhäuser für Touristen zu errichten. Doch darauf will sich Ranevskaja nicht einlassen. Sie hängt an ihrem Besitz, der seit Generationen Zeichen ihres gesellschaftlichen Standes war.

Das letzte Schauspiel von Anton Tschechow wurde 1904 uraufgeführt. Deutlich zeigten sich im damaligen Russland Signale der untergehenden Welt des Adels, und noch höchst unbestimmt waren die Antworten für ein Leben morgen.

Sehr sensibel und mit feinem Humor zeichnet Tschechow das Personal seines Stücks in einer Zeitenwende. Wiedererkennbar für heute sind seine Protagonisten mit ihren Verlustängsten und ihrer Einsamkeit, ihren Sehnsüchten und riskanten Plänen. Allein die Macht des Geldes zeigt sich als resistente Konstante.

Zusätzliche Informationen: Einlass eine Stunde vor Vorstellungsbeginn / Open Air / Denken Sie bitte an wettergerechte Kleidung

Hinweise zu Ermäßigungen: Der ermäßigte Preis gilt für Kinder, SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende, Wehrdienstleistende, Freiwillige im Rahmen des Bundesfreiwilligenjahres oder eines FSJ, FÖJ oder FSJK, Arbeitslose sowie Personen mit einer Schwerbehinderung von über 60 % gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.

Personen mit Schwerbehinderung und dem Vermerk »B« im Ausweis erhalten keine Ermäßigung, jedoch ein kostenloses Ticket für ihre Begleitperson.
Rollstuhlfahrende Personen zahlen ebenfalls den Normalpreis und die Begleitperson erhält ein kostenfreies Ticket.
Rollstuhlfahrende Personen sind gebeten, sich rund um ihren Ticketkauf und der Reservierung für ihre Begleitperson beim Veranstalter zu melden, unter 0331 9512243 oder unter karten@theater-poetenpack.de.

Alternative Veranstaltungen

Miss Daisy und ihr Chauffeur

Atlanta, im Jahr 1948:Als die exzentrische Daisy Werthan (Ute Lubosch), Witwe eines reichen jüdischen Textilfabrikanten, ihr Auto zu Schrott fährt, kündigt die Versicherung ihr die Police. Miss Daisys Sohn Boolie (Matthias Freihof) stellt daraufhin gegen... mehrzu: Miss Daisy und ihr Chauffeur

Termin:
Sonntag, 26. Juli 2026, 15:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Theater am Frankfurter Tor
Adresse:
Karl-Marx-Allee 133, 10243 Berlin-Friedrichshain
Preis:
ab 43,72 €

Vanya - Komödie am Kurfürstendamm im Neuen Haus, Berliner Ensemble

Vanya deutschsprachige Erstaufführung in der Komödie am Kurfürstendamm im Berliner Ensemble, Neues Haus In London und New York wurde dieses mitreißende und außergewöhnliche Theatererlebnis zu Recht gefeiert: Tony Award®-Winner Simon Stephens hat eine... mehrzu: Vanya - Komödie am Kurfürstendamm im Neuen Haus, Berliner Ensemble

Nächster Termin:
Vanya
Termin:
Sonntag, 26. Juli 2026, 18:00 Uhr (14 weitere Termine)
Ort:
Kurfürstendamm im Neuen Haus, Berliner Ensemble
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Kreisfreie Stadt Berlin
Preis:
ab 55,70 €

Die Nacht des Schicksals

Opernspektakel von Frank Matthus und Axel Poike Zum 20. Jubiläum des Synchrontheaters haben sich die beiden Netzebander Theatermacher etwas Besonderes ausgedacht: Die Masken sollen „singen lernen“. Das Format SONGDRAMA wird in die Oper überführt – und... mehrzu: Die Nacht des Schicksals

Termin:
Freitag, 31. Juli 2026, 20:30 Uhr (8 weitere Termine)
Ort:
Förderverein Temnitzkirche e.V. - Theatersommer
Adresse:
Dorfstraße 6, 16818 Temnitzquell
Preis:
ab 31,50 €

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