Als Claire in den Modeblog ihrer Schwester einsteigt und ein Interview mit der Gründerin eines neuen Labels macht, kommt es zu einem politischen Eklat und sie gerät mehr und mehr in den Dunstkreis rechtspopulistischer Akteure und Gedanken.
Autorin Kirsten Fuchs beschreibt in diesem konzentrierten Monolog die Wirkung rechter Parolen. Sie lotet mit ihrer Protagonistin Claire die Grenzen von Toleranz und Meinungsfreiheit aus und deckt die Menschenverachtung hinter harmlos klingenden Aussagen auf. Katja Hiller spielt nicht nur die politisch unbedarfte Modebloggerin Claire, sondern auch die Blickwinkel ihrer Nachbar*innen mit. Sie lädt das Publikum ein zu einer riskanten Achterbahnfahrt der Gefühle und Argumente und führt uns mitten in die Geschichte einer Radikalisierung am rechten Rand und deren Folgen.
Künstler/Beteiligte: Katja Hiller (Mit), Johannes Gehlmann (sowie der Musiker), Tim Egloff (Regie), Lea Kissing (Bühne & Kostüm), Johannes Gehlmann (Musik), Ute Volknant (Dramaturgie), Ellen Uhrhan (Theaterpädagogik), Gabriel Frericks (Regieassistenz)
Zwischen Balkan-Wut und Berliner Schnauze entfaltet sich ein radikal persönlicher Abend: laut, verletzlich, witzig - und hochpolitisch. Rasiermesserscharf richtet sich diese Solo-Performance gegen Scham, Anpassung und kulturelles Wohlverhalten.
Was passiert,...
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In „Sauerkohl und Missetaten“ rezitieren die Schauspielerin und ihr Halbbruder Pierre Besson Texte und Gedichte von Wilhelm Busch.
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