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Antigone. Der Abschied

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Antigone. Der Abschied

Chris ist in das Haus seines verstorbenen Bruders Adam gezogen. Vom Vater nach dem Krieg gebaut, befindet sich das Haus im Umbau: Die alten Fenster wurden durch gro.e Panorama-Scheiben ersetzt, Wände herausgerissen und die Bäume im Garten sollen gefällt werden. Chris möchte endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin und deren Kind will er ein anderes Leben beginnen. Mit ihnen im Haus lebt auch Issy, die Tochter seines verstorbenen Bruders. Um endlich den Neuanfang wagen zu können, soll Adams Asche begraben werden. Die Familie wartet nur noch auf Chris’ guten Freund, der auch den Umbau des Hauses leitet – und vor allem auf Annie, die ältere Tochter von Adam. Doch als Annie nach jahrelanger Abwesenheit endlich zurückkehrt, hält mit ihr auch etwas Einzug, das dem Neuanfang im Wege steht: die Forderung nach Gerechtigkeit. Unrecht, das über Jahre verdrängt wurde, dringt an die Oberfläche. Zwischen Annie und Chris entbrennt ein Kampf um die richtige Erinnerung, um Zäsur oder Aufarbeitung, und um die Möglichkeit, endlich Frieden mit der Vergangenheit zu schließen.
Mit der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Antigone. Der Abschied« kehrt der britische Autor und Regisseur Alexander Zeldin an die Schaubühne zurück und setzt seine Untersuchung gesellschaftlicher und familiärer Beziehungskonstellationen fort. Inspiriert von Figuren, Motiven und Konflikten aus Sophokles’ Tragödie »Antigone« erzählt das Stück von Menschen, die versuchen, ihren Platz in einer Welt zu behaupten, deren soziale und emotionale Ordnungen brüchig geworden sind. Dabei richtet Zeldin wie auch schon in »Beyond Caring« oder seinen Inszenierungen »LOVE«, »Faith, Hope and Charity« und »The Confessions«, die beim FIND (Festival Internationale Neue Dramatik) zu sehen waren, den Blick erneut auf das, was im Leben oft unsichtbar bleibt: auf Verletzlichkeit, Abhängigkeit und die leisen Formen von Gewalt innerhalb familiärer und gesellschaftlicher Strukturen.

Künstler/Beteiligte: (Komposition), (Bühne und Kostüme), (Sound), James Farncombe (Licht), Nils Haarmann (Dramaturgie), Alexander Zeldin (Regie), Alexander Zeldin (Autor), Holger Bülow (Mit), Jörg Hartmann (Mit), Alina Vimbai Strähler (Mit), (Mit), (Mit), (Mit)

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Zwischen Balkan-Wut und Berliner Schnauze entfaltet sich ein radikal persönlicher Abend: laut, verletzlich, witzig - und hochpolitisch. mehrzu: Fotzenschleimpower gegen Raubtierkapitalismus

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Termin:
Samstag, 24. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Ort:
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Adresse:
Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin-Neukölln
Preis:
ab 20,00 €

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