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Theater von Bishop Black

Auf Englisch mit deutschen ÜT

„Sie war so attraktiv! Viele fühlten sich unausweichlich zu ihr hingezogen, manchmal zu ihrem Untergang, manchmal zu ihrer eigenen Befreiung.“

Sie kamen aus Neugier, denn die Stadt war ein Versprechen. Einige suchten hier Zuflucht vor der Gewalt patriarchaler Gesellschaften, denn Berlin versprach ihnen Freiheit, die Möglichkeit des freien Selbstentwurfs. Oder schufen die, die da kamen, dieses vielversprechende Berlin?

In Amigues Adios von Bishop Black begeben sich fünf Performer*innen auf die Suche nach denen, die das queere Berlin über Jahre mitprägten und zum Ort für ein Leben jenseits der konservativen Grenzen von sexual identity und racial identity machten. Für diejenigen, die damals kamen, war Berlin eine Art Hafen. Hier konnten sie an Land gehen, weil die Mieten günstig waren und das Woher weniger eine Rolle spielte als das Hier und Jetzt. Beim Gang über den Landungssteg konnte jede*r sich ein neues Ich erfinden, und niemand wusste, welcher Schmerz in der Vergangenheit lag. Hier konnte man überkommene Rollen abstreifen und neue Formen des Zusammenlebens aushandeln. Widerstände gab es; Prekarität war Teil der Freiheit; einige brachen unter Gewalt und Kälte zusammen. Aber für einen Moment in der Geschichte – so unerwartet und unwahrscheinlich angesichts der deutschen Vergangenheiten – machten sie Berlin zur offenen Stadt.
Doch die Angst nimmt wieder zu. Und so verneigen sich die Protagonist*innen von Amigues Adios vor den Schwarzen queeren Berliner*innen, die damals den Mut hatten, die Stadt zu einem Versprechen zu machen. Sie würdigen sie, um in diesem surrealen und burlesken Tanz durch die Zeiten die Kraft zu finden, weiterzumachen. Sie feiern, um den Geschmack von Angstfreiheit und Selbstbestimmung wieder auf der Zunge zu spüren.

Amigues Adios ist Bishop Blacks vierte Arbeit am Ballhaus Naunynstraße nach der Soloperformance Becoming My Body (2019), Re-Searching Joy (2022) im Rahmen der akademie der autodidakten und their Regiedebüt Flight of the Canaries (2023).

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Amigues Adios

Theater von Bishop Black

Auf Englisch mit deutschen ÜT

„Sie war so attraktiv! Viele fühlten sich unausweichlich zu ihr hingezogen, manchmal zu ihrem Untergang, manchmal zu ihrer eigenen Befreiung.“

Sie kamen aus Neugier, denn die Stadt war ein Versprechen. Einige suchten hier Zuflucht vor der Gewalt patriarchaler Gesellschaften, denn Berlin versprach ihnen Freiheit, die Möglichkeit des freien Selbstentwurfs. Oder schufen die, die da kamen, dieses vielversprechende Berlin?

In Amigues Adios von Bishop Black begeben sich fünf Performer*innen auf die Suche nach denen, die das queere Berlin über Jahre mitprägten und zum Ort für ein Leben jenseits der konservativen Grenzen von sexual identity und racial identity machten. Für diejenigen, die damals kamen, war Berlin eine Art Hafen. Hier konnten sie an Land gehen, weil die Mieten günstig waren und das Woher weniger eine Rolle spielte als das Hier und Jetzt. Beim Gang über den Landungssteg konnte jede*r sich ein neues Ich erfinden, und niemand wusste, welcher Schmerz in der Vergangenheit lag. Hier konnte man überkommene Rollen abstreifen und neue Formen des Zusammenlebens aushandeln. Widerstände gab es; Prekarität war Teil der Freiheit; einige brachen unter Gewalt und Kälte zusammen. Aber für einen Moment in der Geschichte – so unerwartet und unwahrscheinlich angesichts der deutschen Vergangenheiten – machten sie Berlin zur offenen Stadt.
Doch die Angst nimmt wieder zu. Und so verneigen sich die Protagonist*innen von Amigues Adios vor den Schwarzen queeren Berliner*innen, die damals den Mut hatten, die Stadt zu einem Versprechen zu machen. Sie würdigen sie, um in diesem surrealen und burlesken Tanz durch die Zeiten die Kraft zu finden, weiterzumachen. Sie feiern, um den Geschmack von Angstfreiheit und Selbstbestimmung wieder auf der Zunge zu spüren.

Amigues Adios ist Bishop Blacks vierte Arbeit am Ballhaus Naunynstraße nach der Soloperformance Becoming My Body (2019), Re-Searching Joy (2022) im Rahmen der akademie der autodidakten und their Regiedebüt Flight of the Canaries (2023).

Zusätzliche Informationen: Kein Nacheinlass

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Hinweise zu Ermäßigungen: Ermäßigte Tickets (8,- Euro) können, mit dem entsprechenden Nachweis, an unserer Abendkasse erworben oder auch vorher telefonisch unter 030 754 537 25 reserviert werden.

Beim Kauf von Print@home-Tickets kann eine Bestellbestätigung nicht als Eintrittskarte akzeptiert werden. Bitte drucken Sie ihre Tickets selbst aus.

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Das hält. Für immer

Eine Art Familiensaga: Die Geschichte von Elena und Benjamin, in irgendeiner mittelgroßen Stadt der DDR in den 80er Jahren. Die Entscheidung zwischen Privatleben und dem Dienst für „Mutter Staat“ führt dazu, dass Jaschka, das Kind des jungen Paares, ohne... mehrzu: Das hält. Für immer

Nächster Termin:
von Marek Bednarsky
Termin:
Samstag, 05. September 2026, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Brandenburger Theater, Studiobühne
Adresse:
Grabenstraße 14, 14776 Brandenburg an der Havel
Preis:
ab 19,70 €

Die drei Leben der Hannah Arendt

Ihr Leben liest sich wie ein Krimi aus vielen Leben: Königsberg in den 10er Jahren, Studienjahre bei Heidegger und Jaspers, das Berlin der 20er, das Paris der 30er, Fluchten und Freundschaften, das New York der 50er und 60er. Die Kriege und Totalitarismen... mehrzu: Die drei Leben der Hannah Arendt

Termin:
Samstag, 05. September 2026, 19:30 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Deutsches Theater Berlin - Kammerspiele
Adresse:
Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 33,90 €

EMPFÄNGER UNBEKANNT

Schauspieler und Regisseur Axel Pape, den sie bereits mehrfach bei uns erleben durften, bringt eine Produktion auf unsere Bühne, für die wir in Zukunft als feste Berliner Spielstätte fungieren werden. „Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama... mehrzu: EMPFÄNGER UNBEKANNT

Termin:
Samstag, 05. September 2026, 19:30 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Theater im Palais
Adresse:
Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 30,80 €

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