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Amigues Adios

  • Amigues Adios – Fünf Personen in glamouröser Kleidung posieren; drei tragen glänzende Jacken, eine ein rosa Tuch, eine hohe schwarze Stiefel und Perlenketten. Weißer

    Amigues Adios – Fünf Personen in glamouröser Kleidung posieren; drei tragen glänzende Jacken, eine ein rosa Tuch, eine hohe schwarze Stiefel und Perlenketten. Weißer

  • Amigues Adios – Fünf Personen posieren auf weißem Hintergrund. Eine liegende Person trägt ein rosa Halstuch, eine gemusterte Jacke und pinke Turnschuhe.

    Amigues Adios – Fünf Personen posieren auf weißem Hintergrund. Eine liegende Person trägt ein rosa Halstuch, eine gemusterte Jacke und pinke Turnschuhe.

  • Amigues Adios – Fünf Personen posieren in silberner und weißer Kleidung vor weißem Hintergrund, teils mit Perlenketten, eine Person kniet vorn.

    Amigues Adios – Fünf Personen posieren in silberner und weißer Kleidung vor weißem Hintergrund, teils mit Perlenketten, eine Person kniet vorn.

Sie war so attraktiv! Viele fühlten sich unausweichlich zu ihr hingezogen, manchmal zu ihrem Untergang, manchmal zu ihrer eigenen Befreiung.

Sie kamen aus Neugier, denn die Stadt war ein Versprechen. Einige suchten hier Zuflucht vor der Gewalt patriarchaler Gesellschaften, denn Berlin versprach ihnen Freiheit, die Möglichkeit des freien Selbstentwurfs. Oder schufen die, die da kamen, dieses vielversprechende Berlin?

In Amigues Adios von Bishop Black begeben sich fünf Performer*innen auf die Suche nach dem Versprechen Berlins, nach der Freiheit des Zusammenseins jenseits der konservativen Grenzen von sexual identity und racial identity.

Um die Jahrtausendwende verwandelten diejenigen, die da kamen, die Stadt in ihren Hafen. Sie gingen an Land, weil die Mieten günstig waren und das Woher weniger eine Rolle spielte als das Hier und Jetzt. Hier legten sie überkommene Rollen ab, um neue Formen des Zusammenlebens auszuhandeln. Wo sind Offenheit und Freiheit geblieben?

Die fünf Protagonist*innen von Amigues Adios sind noch hier. Sie erinnern sich an diejenigen Schwarzen queeren Berliner*innen, die damals den Mut hatten, die Stadt zu einem Versprechen zu machen. Sie kennen die Prekarität und diejenigen, die unter Gewalt und Kälte zusammenbrachen. Aber sie wissen auch, um die Schönheit des Moments, als diese Stadt – so unerwartet und unwahrscheinlich angesichts der deutschen Vergangenheiten – zur offenen Stadt wurde. Und so suchen sie nach den Möglichkeiten lebendiger Erinnerung und der Kunst, Gemeinschaft und Freiheit wieder aufleben zu lassen. Im surrealen und burlesken Tanz durch die Zeiten kommen sie zusammen, um die Kraft zu finden, weiterzumachen. Sie feiern, um den Geschmack von Angstfreiheit und Selbstbestimmung wieder auf der Zunge zu spüren.

Amigues Adios ist Bishop Blacks vierte Arbeit am Ballhaus Naunynstraße nach der Soloperformance Becoming My Body (2019), Re-Searching Joy (2022) im Rahmen der akademie der autodidakten und their Regiedebüt Flight of the Canaries (2023).

Künstler/Beteiligte: Ghostpoet - (Sound), Laura Alonso (Regiemitarbeit), Arel Dewi (Lichtdesign), Deivid Diniz (Kostüm), Marold Langer-Philippsen (Übertitel), Janna Lihl (Produktionsleitung), Valerie Renay (Sprechtraining), Omar Sherif (Bühne), Nima Aida Séne (Dramaturgie), Polina Tatsenko (Produktionsleitung), Nuria de Lario (Maske), Newroz Çelik, Ari Cottingham, Juan Carlos Cuadrado, Kim Darbouze, George N Roses

Das Projekt ist eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

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