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AKTE ICH – EIN ALIEN STARRT ZURÜCK

Im Rahmen von MONO:MONO

Deutsch, englische Übertitel

Wir sind nicht allein. Ein Alien wurde gesichtet. Es scheint auf der Suche nach seiner Heimat und Kontakt zu anderen seiner Art zu sein. Rätselhafte Ereignisse und eine Spur der Verwüstung folgen. Eine FBI-Agentin nimmt sich des Falls an und ermittelt im Widerstreit zwischen Wissenschaft und Paranormalem. Doch während sie dem Wesen nachforscht, das die Gesellschaft zu verändern droht, wird dieses plötzlich selbst zur Beobachterin. Ein Theaterabend zwischen Akte X und der Angst vor dem Fremden - voller Mystery, Action und Humor.

Wem gehört diese Geschichte? Wessen Blick erzeugt Realität? Das Doris Crea Kollektiv begibt sich in diesem Monolog ins Science-Fiction-Genre, um die Praxis des Otherings aus mindestens zwei Perspektiven auszuhebeln. Sie spielen dafür mit Vorurteilen und Projektionen und in den Winkeln des totalen Beobachtens. Während die erzählende Agentin an die Grenze der eigenen Wahrnehmung und Wahrheit stößt, wird ein Alien mal Zeugin, mal Verdächtige und starrt schließlich ungläubig zurück. Der Dialog der Blicke erkundet das, was wir als fremd empfinden. Denn das wahre Unbekannte liegt meistens nicht irgendwo da draußen, sondern fast immer in uns selbst.

PERFORMANCE / TEXT Mariann Yar REGIE Leonard Michael Dick DRAMATURGIE & PRODUKTION Alessa Maria Karešin MUSIK Andrej Agranovski KONZEPT / KÜNSTLERISCHE LEITUNG Doris Crea Kollektiv AUSSTATTUNG / VIDEO / FOTOS Cornelius Reitmayr LICHT Sofia Krylova DRAMATURGISCHE BERATUNG Lars Werner OBJEKT- UND FIGURENSPIEL BERATUNG Cosima Krupskin ASSISTENZ Annalena Steiner KOPRODUKTION Monologfestival 2025 / TD Berlin

Das DORIS CREA KOLLEKTIV (Andrej Agranovski, Leonard Dick, Alessa Maria Karešin und Mariann Yar) verbindet in seinen Arbeiten individuelle und kollektive Erfahrungen sowohl auf Theaterbühnen als auch im musealen Raum – in Form von Musik, Video, Performance und Installation - um lebensnahe Figuren und kontrastreiche Bilder zu erschaffen. Mit einem starken Fokus auf Themen wie soziale Gerechtigkeit und Identität nutzen sie Mittel der Tragikomik, um komplexe gesellschaftliche Dynamiken zu erforschen.

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