Indem sie mit Instinkten und in Körpern gespeicherten Archiven arbeitet, ruft diese Performance durch die Hingabe an den Augenblick Geister und mögliche Zukünfte herbei. Die Arbeit entspringt dem Wunsch, sich der Komplexität, den Konflikten und Widersprüchen zu stellen, die wir verkörpern. Im Vertrauen auf den Tanz als Praxis der Orientierung werden Prozesse sanfter Desorientierung zur Strategie des Vergessens, des Verlierens und des Erinnerns an uns selbst. Spukend und heimgesucht wird Tanz als orakelhafter Zustand verstanden. SERAFINE1369 interessiert sich für die Magie und die Geheimnisse der Lebensprozesse – Unterscheidung, Variation, Zyklen, Zerfall; die Unausweichlichkeit der Bewegung.
INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT
Konzept, Choreografie, Regie: SERAFINE1369Lichtdesign: Jackie ShemeshSounddesign: Josh Anio Grigg mit SERAFINE1369Performance: Steph McMann, Fernanda Muñoz-Newsome, Eve Stainton, Darcy Wallace, Natifah WhiteProbenunterstützung: Maëva Berthelot, Nandi Bhebhe, Laura Dannequin, Mahika Gautam, Iona Hannagan-Lewis, Serra Kösebay, Isabella Oberländer, Luisa D Rozo, Rose Aïda Sall Sao, Gesiye Souza-OkpofabriVideodokumentation: Phoebe Davies & Keziah QuarcooProduktion: Metal & Water
Eine Produktion von SERAFINE1369. Im Auftrag von BAC mit Unterstützung durch die Cockayne 10th Anniversary Grants for the Arts. Mit zusätzlicher Unterstützung von Sophiensæle und Fruitmarket Gallery. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.