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Herzhaft romantisch

TanzTheater-AG Neukölln 11, Schule am Bienwaldring, Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, Berlin

Herzhaft romantisch – Sieben Personen unterschiedlicher Altersgruppen tanzen auf einer Bühne in bunten Outfits. Zwei Stühle stehen auf der Bühne.

Herzhaft romantisch – Sieben Personen unterschiedlicher Altersgruppen tanzen auf einer Bühne in bunten Outfits. Zwei Stühle stehen auf der Bühne.

Das interkulturelle Tanzensemble setzt sich aus 13 Personen im Alter von 8 bis 18 Jahren mit geistiger Behinderung zusammen. Das Stück handelt von Emotionen und spiegelt die Gefühlszustände der Tänzer*innen sowie ihre Lebenswelten wider: Angst, Wut, „Gefühlte KI“ (die wahrgenommene Intelligenz einer KI aus Sicht der Nutzer*innen), Gefühlschaos, Verliebtsein und gemeinsam glücklich sein.

Produktion und Ensemble

Herzhaft romantisch entstand im Rahmen des jährlichen inklusiven Tanzfestivals „Neukölln tanzt!“ unter dem Motto „(E)motion“. Es spiegelt die individuellen Lebenswelten der Tänzer*innen wider.

Wir arbeiten mit Elementen des zeitgenössischen Tanzes und performativen Theaters in individuellen und kollektiven Prozessen. Unsere bewegungsorientierten Performances werden gemeinsam entwickelt. Sie beinhalten somit auch immer biografische Einflüsse. Die Schüler*innen treten als Expert*innen ihrer eigenen Sache auf. Empowerment ist uns ein zentrales Anliegen. Kulturelle Teilhabe für ALLE. 

Die Originalmusik zu den Choreografien wurde von Schüler*innen der Abschlussstufe des sonderpädagogischen Förderzentrums Gustav-Meyer-Schule elektronisch komponiert und produziert. Im letzten Bild unseres Stücks „Gemeinsam glücklich“ bereichern auch die Komponist*innen die Tanzperformance. 

Das interkulturelle Tanzensemble „Neukölln 11“ setzt sich aus 13 Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-18 Jahren mit geistiger Behinderung zusammen. Seit 2009 besteht das Ensemble im Rahmen einer klassenübergreifenden TanzTheater-AG. 

Seit 2016 arbeitet die Gruppe im inklusiven Tanz- und Theaterkontext. Dabei gab es Kooperationsprojekte unter anderem mit dem Maxim-Gorki-Theater, TUSCH Berlin sowie mit den Goethe-Instituten in Turin und Marseille.

 

Von und mit

My Tam Julia Dam, Alma Farhat, Lynel Fredrisch Kamga Noubissi, Finn Luca Griebel, Adam Kaptur, Leonie Linz, Tommy Lütke, Mohammad-Ali Nasar, Purity Patrick, Safa Sumajja Rahaman, Emannuel Rusuf, Mahmud Souleman, Yakub Ünsal

Friederike Jentsch und Katharina Eckardt – Choreograf*innen

Sonderpädagogisches Förderzentrum Gustav-Meyer-Schule 

Mohamad Wasim Bakeer, Amaiak Manukiani, Daouda Diakite – Musiker*innen

Asif Shwartz-Yassour – Musikalische Leitung

Karte

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