Wie viele Künstler*innen, die ihrer Zeit zu radikal waren, starb der Schwarze, schwule Komponist, Sänger und Performer Julius Eastman 1990 in New York in Armut und Vergessenheit. Für den Choreografen Calixto Neto war seine Musik Liebe auf den ersten Ton. Seine neueste Arbeit ist ein Versöhnungsgespräch mit Eastman. “Bruits Marrons” nimmt Eastmans Stück “Evil N*” als Ausgangspunkt und überträgt das Konzept der Maroons – versteckte Siedlungen entflohener versklavter Menschen seit dem 16. Jahrhundert – in die Gegenwart. Im Verbund mit einem Piano erschaffen sechs Performer*innen eine Gemeinschaft, die über Musik, Klang und Lärm Widerstand und Solidarität erkundet.
TicketsNormal 25 / 20 €Ermäßigt 16 / 12 €Bei Online-Buchungen entstehen Servicegebühren des Dienstleisters Reservix.
1 h 15 min
Künstler/Beteiligte: Calixto Neto (Choreografie), Shereya (Von & mit), Andrège Bidiamambu (Von & mit), Stanley Ollivier (Von & mit), Isabela Fernandes Santana (Von & mit), Ndoho Ange (Von & mit), Julius Eastman (Komposition), Omí (Live-Musik), Carolina Campos (Assistenz Choreografie), Morgana Machado Marques (Bühne), Suelem de Oliveira da Silva (Kostüm), Eduardo Abdala (Licht), Marie Montfort Predour (Technische Leitung), Marie Mouslouhouddine (Tontechnik), Julie Le Gall mit Lili Vincent (Produktionsleitung, Administration, Distribution)
Produktion VOAKoproduktion Points communs – Nouvelle scène nationale de Cergy-Pontoise et du Val d’Oise, Festival d’Automne à Paris, CND – Centre national de la danse, Charleroi danse – Centre chorégraphique de la Fédération Wallonie-Bruxelles, Mille Plateaux – CCN La Rochelle, Centre chorégraphique national de Grenoble im Rahmen des Residenzprogramms des französischen Kulturministeriums, Cndc – Angers im Rahmen des Residenzprogramms des französischen KulturministeriumsUnterstützt durch Adami, Kunstencentrum BUDA, Ménagerie de Verre, Moving in November Festival, Drac Île-de-France – das französische Kulturministerium im Rahmen der Vereinbarung des Sponsorings der Caisse des DépôtsGefördert durch Region Île-de-FranceMit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.