Wofür lohnt es sich zu leben und zu sterben – für die Liebe, für die Kunst, für die Freiheit? Im Zentrum von Tosca steht diese Frage, und auf einmalige Weise verbinden sich hier musikalische Glanzmomente mit einer packenden Handlung und historische Begebenheiten mit Archetypen der Opernbühne. Eine einzige schicksalhafte Nacht hindurch begleitet das Publikum die Geschichte der Sängerin Floria Tosca, des Malers Mario Cavaradossi und des skrupellosen Polizeichefs Scarpia, die für alle drei tödlich endet. In der historisch detailgetreuen Inszenierung von Boleslaw Barlog präsentieren sich seit über 50 Jahren die größten Stars der Operngeschichte. In diese Chronik treten nun in der ersten Serie dieser Spielzeit erstmals u. a. auch Aleksandra Kurzak, welche die Tosca bereits an der New Yorker MET oder an der Royal Opera in London gab, sowie Roberto Alagna, der seinen Ausnahme-Tenor mit einer weiteren Partie an der Deutschen Oper Berlin unter Beweis stellt. Mit Antonino Fogliani gastiert am Dirigentenpult erstmals an der Deutschen Oper Berlin einer der begnadetsten Puccini-Dirigenten unserer Zeit.
3 Stunden 15 Minuten / inkl. zweier Pausen nach ca. 50 Minuten sowie ca. 2 Stunden und 20 Minuten
Künstler/Beteiligte: Boleslaw Barlog (Regie), Antonino Fogliani (Musikalische Leitung), Filippo Sanjust (Bühnenbild und Kostüme), Thomas Richter (Choreinstudierung), Christian Lindhorst (Einstudierung des Kinderchores), Aleksandra Kurzak (Floria Tosca), Roberto Alagna (Mario Cavaradossi), Vladislav Sulimsky (Baron Scarpia), Mark Kurmanbayev (Cesare Angelotti), Artur Garbas (Der Mesner), Jörg Schörner (Spoletta), Tom Nicholson (Sciarrone), Young Choi (Ein Schließer), Kinderchor der Deutschen Oper Berlin (Chöre), Chor der Deutschen Oper Berlin (Chöre), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester)
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Der Kinderchor wird unterstützt Dobolino e. V.
Jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts