Violetta Valéry verkauft sich und ihren Körper an Kunden nah und fern. Jeden Luxus ermöglichen ihre Auftritte als »Pariser Kurtisane«. Mit der Diagnose einer tödlichen Krankheit bricht ihre Welt jedoch schlagartig zusammen …
Nicola Raab inszeniert Giuseppe Verdis Klassiker über Lieben und Leiden »einer vom Weg Abgekommenen« als Flucht einer modernen Frau, die sich in Traumwelten und Phantasmagorien verirrt – bis zur Konfrontation mit dem Unausweichlichen. In assoziativen Materialschichtungen verliert sich die einsame Hauptfigur zwischen Realität und Fluchtfantasie, zwischen Liebe und Verzweiflung. »Eine Traviata, die berührt.« [Märkische Oderzeitung]
2h 40min inkl. Pause
Künstler/Beteiligte: Simon Berger (Dramaturgie), Madeleine Boyd (Bühnenbild), David Cavelius (Chöre), Linus Fellbom (Licht), Oren Lazovski (Choreographische Mitarbeit), Nicola Raab (Inszenierung), Andrea Sanguineti (Musikalische Leitung), Werner Sauer (Spielleitung), Annemarie Woods (Kostüme), Martina Russomanno (Violetta Valery), Kseniia Proshina (Violetta Valery), Grace Heldridge (Flora Bervoix), Ulrike Helzel (Annina), Andrei Bondarenko (Giorgio Germont), Günter Papendell (Giorgio Germont), José Simerilla Romero (Alfredo Germont), Ivan Turšić (Gastone), Tom Erik Lie (Barone Douphol), Junoh Lee (Marchese d'Obigny), Philipp Meierhöfer (Dottore Grenvil), Thoma Jaron-Wutz (Giuseppe), Chorsolisten der Komischen Oper Berlin (Chor), Komparserie (Komparserie), Orchester der Komischen Oper Berlin (Orchester)