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ENDLICH

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ENDLICH

  • Asia Ahmetjanova – Katerina Stankevich

    Asia Ahmetjanova – Katerina Stankevich

  • Motiv: Endlich – Nancy Jesse

    Motiv: Endlich – Nancy Jesse

In ihrem Musiktheater ENDLICH meditieren die Komponistin Asia Ahmetjanova und die Regisseurin Franziska Angerer über unser Verhältnis zum Tod und unseren Umgang mit dem eigenen Verfall. In poetischen Bildern entsteht ein gemeinschaftliches Ritual zwischen Mythologie und Performance, das nach einer lustvollen Hingabe zu dieser letzten Konsequenz des Lebens sucht.
Drei Nornen sitzen am Stamm der Weltesche. Dort spinnen, knüpfen und durchtrennen sie den Lebensfaden und entscheiden so über das individuelle Schicksal der Menschen: lebensspendend, taktgebend, todbringend. Wie ihre mythologischen Schwestern in anderen Kulturen verkörpern die germanischen Schicksalsgöttinnen die Macht über Leben und Tod jenseits der menschlichen Kontrolle. In unserer säkularisierten Gegenwart ist der Tod zum größten gesellschaftlichen Tabu geworden: Um dem Horror seiner Unverfügbarkeit zu begegnen, wird das Hinauszögern des Endes mittels einer „guten“ und gesunden Lebensweise zum individuellen Projekt, der Kampf um das Aufhalten des körperlichen Verfalls und des Alterungsprozesses zur Lebensaufgabe.

In ihrem Musiktheater ENDLICH meditieren die Komponistin Asia Ahmetjanova und die Regisseurin Franziska Angerer über unser Verhältnis zum Tod und unseren Umgang mit dem eigenen Verfall. Mit einer Gruppe von alten Menschen konfrontieren sie uns mit dem Blick auf die eigene Endlichkeit und das Alter mit all seinen Zuschreibungen. In poetischen Bildern entsteht ein gemeinschaftliches Ritual zwischen Mythologie und Performance, dass nach einer lustvollen Hingabe zu dieser letzten Konsequenz des Lebens sucht.

Spotlight Die in Lettland geborene und in der Schweiz lebende Komponistin und Pianistin Asia Ahmetjanova gehört zu den aufregendsten Nachwuchskünstler*innen der zeitgenössischen Musik. In ihren Arbeiten lotet sie die Grenzen zwischen einem experimentellen Umgang mit dem musikalischen Material und der Performativität des menschlichen Körpers aus. Besonders großen Wert legt sie auf die individuelle Herangehensweise ihrer Spieler*innen und entwickelt die Kompositionen eng mit den Ensembles. Sie hat bereits mit Klangkörpern wie der Basel Sinfonietta, dem Ensemble ö!, dem Ensemble Phoenix Basel, den Neuen Vokalsolisten Stuttgart und dem Klangforum Wien zusammengearbeitet. ENDLICH ist ihre erste Auftragsarbeit für ein Musiktheater und ihre erste grössere Zusammenarbeit mit dem ensemble mosaik.

ca.75 Minuten / Keine Pause

Künstler/Beteiligte: Asia Ahmetjanova (Komposition), Leonard Weiss (Musikalische Leitung), Franziska Angerer (Konzeption, Fassung, Inszenierung), Carolin Müller-Dohle (Konzeption, Fassung, Dramaturgie), Mirjam Stängl (Bühne), Sabrina Bosshard (Kostüme), Sebastian Hanusa (Dramaturgie), Lana Maletić (Mezzosopran), Constanze Jader (Mezzosopran), Jens Ginge Skov (Countertenor), Eberhard Delius (Performer*innen), Anke Drescher (Performer*innen), Ziv Frenkel (Performer*innen), Eva Günther (Performer*innen), Edeltraut Lettow (Performer*innen), Jürgen Linneweber (Performer*innen), Alexander Nagel (Performer*innen), Walpurga Pauels (Performer*innen), Armin Dallapiccola (Performer*innen), ensemble mosaik Berlin (Orchester), Chatschatur Kanajan (Violine), Kristjana Helgadottir (Flöte), Simon Strasser (Oboe), Jack Adler-McKean (Tuba), Ernst Surberg (Klavier), Roland Neffe (Schlagzeug), Arne Vierck (Klangregie)

In altisländischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Kompositionsauftrag der Landeshauptstadt München. Eine Produktion der Münchener Biennale in Koproduktion mit der Deutschen Oper Berlin. Präsentiert von taz

Alternative Veranstaltungen

So machen es alle (Così fan tutte)

SO MACHEN ES ALLE (COSÌ FAN TUTTE) OPER VON W.A. MOZART, ÜBERSETZUNG IN EINFACHE DEUTSCHE SPRACHE VON ELNA LINDGENS NACH LORENZO DA PONTE Ferrando und Guglielmo sind sehr verliebt. Sie glauben, dass ihre Freundinnen treu sind – also nur sie lieben.... mehrzu: So machen es alle (Così fan tutte)

Nächster Termin:
Oper von W.A. Mozart, Übersetzung in einfache Deutsche Sprache von Elna Lindgens nach Lorenzo Da Ponte
Termin:
Freitag, 22. Mai 2026, 19:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Kulturzentrum Rathenow
Adresse:
Märkischer Platz 3, 14712 Rathenow
Preis:
ab 38,30 €

Blinded by Delight: Grand Show im Friedrichstadt-Palast

In der Hauptstadt werden Träume wahr: Auch 2026 zeigt der Friedrichstadt-Palast die Grand Show "Blinded by Delight" auf der größten Theaterbühne der Welt. mehrzu: Blinded by Delight: Grand Show im Friedrichstadt-Palast

Nächster Termin:
Friedrichstadt-Palast: BLINDED by DELIGHT - Grand Show
Termin:
Freitag, 22. Mai 2026, 19:30 Uhr (53 weitere Termine)
Ort:
Friedrichstadt-Palast
Adresse:
Friedrichstraße 107, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 64,44 €

Lizzie Doron: Wir spielen Alltag

Mein Leben zwischen Trümmern und Träumen URAUFFÜHRUNG / PREMIERE: Samstag, 21.03.2026, 19:30 Uhr Weitere Termine: Sonntag, 22.03.2026, 16:00 Uhr, Donnerstag, 30.04.2026, 19:30 Uhr Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung am 22.03.2026! Dauer: Als... mehrzu: Lizzie Doron: Wir spielen Alltag

Termin:
Freitag, 22. Mai 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Theater im Palais
Adresse:
Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 30,80 €

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