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Vor 85 Jahren: Deportation der Deutschen in der Sowjetunion 1941

Deportationserlass 1941 – Ausschnitt aus Zeitung

Deportationserlass 1941 – Ausschnitt aus Zeitung

Die Deportationen von 1941 bedeuteten das gewaltsame Ende der deutschen Siedlungsgebiete im europäischen Teil der Sowjetunion und in Kaukasien. Sie stellten eine dramatische Zäsur dar, deren Folgen bis heute im Selbstverständnis der Betroffenen und ihrer Nachkommen spürbar sind. Dies gilt insbesondere für die Identität der mehr als 2,5 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger mit russlanddeutschem (Spät-)Aussiedlerhintergrund. Die Konferenz beleuchtet Hintergründe, Auswirkungen und Folgen der Deportationen und schlägt die Brücke zu aktuellen Fragen der Erinnerungskultur und Integration.

Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft und mit finanzieller Unterstützung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten statt.

Gerahmt von der Konferenz findet am Freitag, 18. September ab 18.30 Uhr die Diskussionsveranstaltung „Deportation und Erinnerung. 85. Jahrestag der Zwangsumsiedlung der Russlanddeutschen 1941“ anlässlich des Jahrestags der Deportationen statt.

Die Konferenz wird sowohl in Präsenz im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung angeboten, sowie im Live Stream.

Eine Veranstaltung der Kommission für die Deutschen in und aus Osteuropa, Sibirien, Zentralasien und Kaukasien in Kooperation mit dem Nordost-Institut, Lüneburg, dem Museum und Kulturreferat für Russlanddeutsche Kulturgeschichte, Detmold, und dem Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin.

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