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Auf der Schotterpiste der Geschichte 1: Taumelnde Zeiten

Auf der Schotterpiste der Geschichte Vol. 1

Der Regisseur Christopher Rüping trifft auf die Zeithistorikerin Hannah Ahlheim. Was beide verbindet, ist die Auseinandersetzung mit taumelden Zeiten in der jüngeren Geschichte und wie sich diese Krisen im Körper niederschlagen. Welche Rolle spielen Angst, Erschöpfung und Orientierungslosigkeit für politische Entwicklungen? Müssen taumelnde Zeiten immer Verlust bedeuten oder eröffnen sie auch mögliche Utopien? Während Hannah Ahlheim an der Schnittstelle von Politik-, Körper- und Wissensgeschichte erforscht, wie Gesellschaften in Phasen extremer Modernisierung und politischer Radikalisierung physisch und psychisch an ihre Grenze geraten, beschäftigt Christopher Rüping sich in der Inszenierung Deutscher Herbst in seiner künstlerischen Forschung mit den Verlusten der Gegenwart, dem Verschwinden von Erinnerung und dem Ende gemeinsamer Erzählungen. Erkundet Christopher Rüping mit seinem Ensemble die Auswirkungen gesellschaftspolitischer Umbrüche auf physiologische Symptome am menschlichen Schwindelgefühl, richtet Hannah Ahlheim ihren Fokus auf den Schlaf. Begeben Sie sich, moderiert von André Mumot, auf die Spuren eines entgrenzten Körpers – und finden Sie etwas Halt im Gespräch zwischen Kunst und Gesellschaft.

Künstler/Beteiligte: Christopher Rüping, Hannah Ahlheim, André Mumot

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