#Logoskop sechsundvierzig
Dichtung und Wissenschaft mit Jan Böttcher und Lucia Lucia
Seit 2021 tritt im Humboldt Labor einmal im Monat die Kunstfreiheit an, um den Blick der Wissenschaft aufzumischen. Mit Mikrofon und Verstärkeranlage ausgestattet wandern je zwei Slam-Poet*innen durch die Ausstellung „On Water. WasserWissen in Berlin“ und tragen Texte vor. Zwischen einer digital animierten Quallenkuppel, einem fünfzehn Meter breiten filmischen Wassererlebnis, dem über 200 Jahre alten Relief der Schweizer Alpen und einem Glas Wasser wie vom Mars werden Besucher*innen auf einen „verballistischen Rundflug“ durch die Wissenschaftsausstellung mitgenommen.
Die wechselnden Künstler*innenduos des #Logoskops verwandeln die Bilder aus den Mikroskopen und Periskopen dieser Welt dabei in eine poetische Show. Geboten wird ein absichtlich subjektiver, ketzerischer, humoristischer Blick auf die Exponate der akademischen Forschung.
Wenn die Wissenschaft Königin im Humboldt Labor ist, dann ist das #Logoskop ihr Hofnarr. Mit Überraschung, Provokation und anarchischer Wortkunst wird die Ausstellung „On Water“ gleichermaßen erschlossen wie aufs Korn genommen.
Kuratiert und moderiert wird das #Logoskop von Bas Böttcher, dem ersten Deutschen Meister im Poetry-Slam.
Wenn die Wissenschaft Königin im Humboldt Labor ist, dann ist das #Logoskop ihr Hofnarr. Seit 2021 tritt im Ausstellungsraum der Humboldt-Universität zu Berlin monatlich die Kunstfreiheit an, um mit den Mitteln der Literatur den Blick der Wissenschaft aufzumischen. Mit Mikrofon und Verstärkeranlage ausgestattet wandern je zwei Slam-Poet*innen durch die Ausstellung und tragen Texte vor.
Diesmal mit dabei: Die Slampoet*innen Jan Böttcher und Lucia Lucia. Gemeinsam kommentieren sie die Ausstellung „On Water“ mit live vorgetragenen Texten. Die Besucher*innen sind eingeladen, sie auf ihrem wortgewandten Rundgang zu begleiten.
BETEILIGTE
Jan Böttcher
Jan Böttcher war Texter, Sänger und Gitarrist der Berliner Band Herr Nilsson. Auch als Solomusiker hat er die Liedform nie aus den Augen verloren. 2008 veröffentlichte er das Album „Vom anderen Ende des Flures“. Seitdem wurden viele Texte zigfach überschrieben.
Er ist Lyriker und Verfasser von insgesamt sieben Romanen. Jan Böttchers Lyrik und Musik widmet sich bemerkenswerten Fragen: 1. Wärmerückgewinnung zu betreiben in Zeiten der rechtsideologischen Pöbelei. 2. In Songs Verletzlichkeit zu zeigen, Trauer und Empathie. Auf Ironie zu verzichten. 3. Schreien, weil sich Menschen, Dörfer und ganze Gegenden in diesem Land aus dem demokratischen Diskurs verabschieden. Ihrer Todessehnsucht ohne Hohn, aber belebt und singend zu begegnen.
Lucia Lucia
Lucia Lucia erlangte im November 2017 große Aufmerksamkeit mit ihrer Performance „Mathilda“. Der Mitschnitt aus dem Finale der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften verbreitete sich mit über vier Millionen Aufrufen viral und sorgte bundesweit für ein starkes Medienecho. Seither ist die Hamburger Stadtmeisterin auf Bühnen in ganz Deutschland und der Schweiz unterwegs und arbeitet an ihrer ersten Solo-Tour – mit dem klaren Fokus auf Schreiben und Performen. Seit 2015 ist sie Teil der Poetry-Slam-Szene. Ihre Auftritte führten sie unter anderem zum Dockville Festival, zum Deichbrand Festival, ins Schauspiel Leipzig, in die Staatsoper Hannover und in die Elbphilharmonie Hamburg. 2017 stand sie im Finale der deutschsprachigen Meisterschaften; der vom NDR aufgezeichnete Finaltext „Mathilda“ wurde millionenfach geklickt. Mit ihrer Solo-Show „Oh, aber ja“ ist sie regelmäßig im Nachtspeicher Hamburg zu erleben. 2019 erschien ihr Gedichtband „Texte, die auf Liebe enden“ im S. Fischer Verlag.
Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin und festes Mitglied der Berliner Lesebühne Neuköllner Brett, gemeinsam mit Aron Boks, Wolf Hogekamp und Jacinta Nandi.
- Preis: kostenfrei
- Bitte buchen Sie Ihr Ticket vorab online oder an der Kasse im Foyer.
- Sprache: Deutsch
- Ort: Humboldt Labor, 1. OG
- max. 25 Personen
- Teil von: #Logoskop
- Gehört zu: On Water
Die wechselnden Künstler*innenduos des #Logoskops verwandeln die Bilder aus den Mikroskopen und Periskopen dieser Welt dabei in eine poetische Show. Geboten wird ein absichtlich subjektiver, ketzerischer, humoristischer Blick auf die Exponate der akademischen Forschung.
Wenn die Wissenschaft Königin im Humboldt Labor ist, dann ist das #Logoskop ihr Hofnarr. Mit Überraschung, Provokation und anarchischer Wortkunst wird die Ausstellung „On Water“ gleichermaßen erschlossen wie aufs Korn genommen.
Kuratiert und moderiert wird das #Logoskop von Bas Böttcher, dem ersten Deutschen Meister im Poetry-Slam.
Wenn die Wissenschaft Königin im Humboldt Labor ist, dann ist das #Logoskop ihr Hofnarr. Seit 2021 tritt im Ausstellungsraum der Humboldt-Universität zu Berlin monatlich die Kunstfreiheit an, um mit den Mitteln der Literatur den Blick der Wissenschaft aufzumischen. Mit Mikrofon und Verstärkeranlage ausgestattet wandern je zwei Slam-Poet*innen durch die Ausstellung und tragen Texte vor.
Diesmal mit dabei: Die Slampoet*innen Jan Böttcher und Lucia Lucia. Gemeinsam kommentieren sie die Ausstellung „On Water“ mit live vorgetragenen Texten. Die Besucher*innen sind eingeladen, sie auf ihrem wortgewandten Rundgang zu begleiten.
BETEILIGTE
Jan Böttcher
Jan Böttcher war Texter, Sänger und Gitarrist der Berliner Band Herr Nilsson. Auch als Solomusiker hat er die Liedform nie aus den Augen verloren. 2008 veröffentlichte er das Album „Vom anderen Ende des Flures“. Seitdem wurden viele Texte zigfach überschrieben.
Er ist Lyriker und Verfasser von insgesamt sieben Romanen. Jan Böttchers Lyrik und Musik widmet sich bemerkenswerten Fragen: 1. Wärmerückgewinnung zu betreiben in Zeiten der rechtsideologischen Pöbelei. 2. In Songs Verletzlichkeit zu zeigen, Trauer und Empathie. Auf Ironie zu verzichten. 3. Schreien, weil sich Menschen, Dörfer und ganze Gegenden in diesem Land aus dem demokratischen Diskurs verabschieden. Ihrer Todessehnsucht ohne Hohn, aber belebt und singend zu begegnen.
Lucia Lucia
Lucia Lucia erlangte im November 2017 große Aufmerksamkeit mit ihrer Performance „Mathilda“. Der Mitschnitt aus dem Finale der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften verbreitete sich mit über vier Millionen Aufrufen viral und sorgte bundesweit für ein starkes Medienecho. Seither ist die Hamburger Stadtmeisterin auf Bühnen in ganz Deutschland und der Schweiz unterwegs und arbeitet an ihrer ersten Solo-Tour – mit dem klaren Fokus auf Schreiben und Performen. Seit 2015 ist sie Teil der Poetry-Slam-Szene. Ihre Auftritte führten sie unter anderem zum Dockville Festival, zum Deichbrand Festival, ins Schauspiel Leipzig, in die Staatsoper Hannover und in die Elbphilharmonie Hamburg. 2017 stand sie im Finale der deutschsprachigen Meisterschaften; der vom NDR aufgezeichnete Finaltext „Mathilda“ wurde millionenfach geklickt. Mit ihrer Solo-Show „Oh, aber ja“ ist sie regelmäßig im Nachtspeicher Hamburg zu erleben. 2019 erschien ihr Gedichtband „Texte, die auf Liebe enden“ im S. Fischer Verlag.
Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin und festes Mitglied der Berliner Lesebühne Neuköllner Brett, gemeinsam mit Aron Boks, Wolf Hogekamp und Jacinta Nandi.
- Preis: kostenfrei
- Bitte buchen Sie Ihr Ticket vorab online oder an der Kasse im Foyer.
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