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Sound in the Garden 2026: Space Afrika (DJ), Dopplereffekt (live)

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Die Musik von Dopplereffekt schöpft ebenso aus der Mythologie des Afrofuturismus wie aus Klängen und Grooves, die bei genauem Hinsehen in Biologie und Physik zu finden sind.

Kühle Synthesizerlinien entfalten ein hypnotisches, hochkonzeptuelles Universum von Blade-Runner-artiger Schwermut und Energie. Detroit Techno und Electro verwandeln sich dabei in etwas Neues zwischen Funk, Drumcomputern und beunruhigende Synthesizermelodien. Für den Skulpturengarten entwickelt das Duo ein neues, so noch nie gehörtes Live-Set.   

Auch wenn sie aus völlig anderen Ideen-Universen schöpfen, passt diese Grundstimmung auch hervorragend zur Musik des in Manchester und Berlin ansässigen Duos Space Afrika. Sie läuten den Abend ein mit einem eigens für den Skulpturengarten gestalteten DJ-Set. Eine Mischung aus dem rußgeschwärzten Sound ihrer Heimatstadt Manchester und solchen zarten Melodien, wie sie auch in ihrem bald erscheinenden Album Quiet Storm, dass am 25. September erscheint.

Über Sound in the Garden

Vom 12. bis 16. August 2026 präsentiert die Neue Nationalgalerie erneut die Open-Air-Konzertreihe Sound in the Garden. Vier eigens für den Skulpturengarten konzipierte Konzertabende bringen renommierte Musiker*innen aus unterschiedlichsten Genres zusammen. Den Abschluss bildet ein Tag mit besonderen Klanginstallationen zu Ehren der japanischen Künstlerin Fujiko Nakaya, die im Skulpturengarten eine ortsspezifische Nebelskulptur zeigt.  

Sound in the Garden steht in der Tradition innovativer Konzertformate, die seit der Eröffnung der Neuen Nationalgalerie immer wieder im Skulpturengarten des Museums stattgefunden haben – von den Veranstaltungen Jazz in the Garden der 1970er- und 1980er-Jahre, bei denen Künstler*innen wie Alice Coltrane und Keith Jarrett auftraten, bis zur Reihe Sound in the Garden, die sich seit der Wiedereröffnung 2022 etabliert hat.  

Das Programm 2026 vereint Pioniere wie den Ambient-Vorreiter Gigi Masin und Krautrock-Ikone Michael Rother (Neu!, Harmonia) und jüngere experimentelle Künstler*innen wie upsammy, Valentina Magaletti und Slauson Malone 1. Die Klarheit und Präzision der Architektur Mies van der Rohes und die flüchtige Poesie von Fujiko Nakayas Nebelskulptur machen Musik als räumliche Kunstform erfahrbar. Das immersive d&b-Soundscape-Audiosystem ermöglicht es dem Publikum, die Musik beim Wandeln zwischen den Skulpturen und Pflanzen des Gartens intensiv zu erleben.  

Tickets sind nicht auf Berlin.de verfügbar.

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