Seppuku Pistols (Japan)
Durchlüften Opening Act
Straßen-Auftritt des japanischen Kollektivs Seppuku Pistols
© Taiki Yamashita
An vier Wochenenden im Sommer verwandelt das Musikfestival DURCHLÜFTEN den Schlüterhof des Humboldt Forums in einen Treffpunkt unter freiem Himmel, ohne Eintritt, an dem sich musikalische Traditionen aus aller Welt entfalten und in der Begegnung mit dem Publikum zu lebendigen Archiven der Kultur werden.
5 Jahre offen – 5 Jahre DURCHLÜFTEN. Der Schlüterhof des Berliner Humboldt Forums wird wieder zu einer lebendigen Open-Air-Bühne für globale Musik, kulturellen Austausch und gemeinsames Erleben. Vom 9. Juli bis zum 1. August 2026 präsentiert das Festival an vier Sommerwochenenden 24 Live-Acts und 12 DJs aus aller Welt. Jeden Abend stehen zwei Konzerte auf dem Programm, gefolgt von einem DJ-Set. So entstehen zwölf Nächte voller musikalischer Entdeckungen, Bewegung und Begegnungen im Herzen Berlins – wieder bei freiem Eintritt für alle.
Seppuku Pistols wurde von vier ehemaligen Punks nach dem großen Ostjapan-Erdbeben und der Atomkatastrophe von 2011 gegründet. Ihr erster Auftritt fand am Rand der Sperrzone rund um das Kraftwerk statt – ein Akt des Widerstands, der den Ton gesetzt hat für alles, was folgte. Seitdem rebelliert die Gruppe gegen scheinheilige Modernisierung und drückt ihren Protest durch eine indigene Ästhetik und den Spirit der Edo-Zeit aus.
Was als kleines Kollektiv begann, hat sich zu einer umherziehenden Gruppierung mit rund 30 Mitgliedern in ganz Japan entwickelt, die neue Teilnehmer durch ihre Live-Auftritte anzieht. Wo immer sie auftreten – drinnen oder draußen, mit oder ohne Strom – entfesseln die Seppuku Pistols ohrenbetäubende, chaotische Rituale mit traditionellen Instrumenten wie Shamisen, Shinobue-Flöte, Taiko-Trommeln und Gongs. Von Dörfern und Nachtclubs bis hin zu Protesten, Schreinen, Schulen, Bergen und dem Meer schaffen sie explosive Momente, in denen Kinder, Punks, Arbeiter*innen und Ältere in gemeinsamer Ausgelassenheit aufeinanderprallen. Über die Auftritte hinaus widmen sich die Mitglieder der Landwirtschaft, der Volkskundeforschung, dem Handwerk und dem gemeinschaftlichen Lernen. Sie verkörpern eine lebendige Brücke zur Edo-Kultur und verbinden das Publikum mit dem Gedächtnis der Vorfahren, symbolisiert durch ihr Yakamashi-Wappen aus Pfeil, Sichel und Willen.
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- Preis: Eintritt frei
- Dauer: 60 Minuten
- Ort: Schlüterhof
- Gehört zu: Durchlüften 2026
5 Jahre offen – 5 Jahre DURCHLÜFTEN. Der Schlüterhof des Berliner Humboldt Forums wird wieder zu einer lebendigen Open-Air-Bühne für globale Musik, kulturellen Austausch und gemeinsames Erleben. Vom 9. Juli bis zum 1. August 2026 präsentiert das Festival an vier Sommerwochenenden 24 Live-Acts und 12 DJs aus aller Welt. Jeden Abend stehen zwei Konzerte auf dem Programm, gefolgt von einem DJ-Set. So entstehen zwölf Nächte voller musikalischer Entdeckungen, Bewegung und Begegnungen im Herzen Berlins – wieder bei freiem Eintritt für alle.
Seppuku Pistols wurde von vier ehemaligen Punks nach dem großen Ostjapan-Erdbeben und der Atomkatastrophe von 2011 gegründet. Ihr erster Auftritt fand am Rand der Sperrzone rund um das Kraftwerk statt – ein Akt des Widerstands, der den Ton gesetzt hat für alles, was folgte. Seitdem rebelliert die Gruppe gegen scheinheilige Modernisierung und drückt ihren Protest durch eine indigene Ästhetik und den Spirit der Edo-Zeit aus.
Was als kleines Kollektiv begann, hat sich zu einer umherziehenden Gruppierung mit rund 30 Mitgliedern in ganz Japan entwickelt, die neue Teilnehmer durch ihre Live-Auftritte anzieht. Wo immer sie auftreten – drinnen oder draußen, mit oder ohne Strom – entfesseln die Seppuku Pistols ohrenbetäubende, chaotische Rituale mit traditionellen Instrumenten wie Shamisen, Shinobue-Flöte, Taiko-Trommeln und Gongs. Von Dörfern und Nachtclubs bis hin zu Protesten, Schreinen, Schulen, Bergen und dem Meer schaffen sie explosive Momente, in denen Kinder, Punks, Arbeiter*innen und Ältere in gemeinsamer Ausgelassenheit aufeinanderprallen. Über die Auftritte hinaus widmen sich die Mitglieder der Landwirtschaft, der Volkskundeforschung, dem Handwerk und dem gemeinschaftlichen Lernen. Sie verkörpern eine lebendige Brücke zur Edo-Kultur und verbinden das Publikum mit dem Gedächtnis der Vorfahren, symbolisiert durch ihr Yakamashi-Wappen aus Pfeil, Sichel und Willen.
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