Wir können Musik als ein Geflecht von Beziehungen denken und vor allem hören. Dafür liegen Begriffe aus der Welt der Familie nahe: Instrumentenfamilien, harmonische – und disharmonische – Beziehungen, verwandte Melodien, Rhythmen, Akkorde…
Das Resident Music Collective, fünfzehn Musiker*innen aus verschiedensten Kulturen, die in Deutschland leben, haben sich für ihr neuestes Programm von den Leitfragen der Ausstellung Beziehungsweise Familie anregen lassen. Welche Musik gehört zu der Kultur, aus der wir kommen? Wie können wir zusammenspielen? Welche Stimmen hört man nicht? Wie können wir so von einem musikalischen Gedanken zum nächsten überleiten, so dass eine Verbindung entsteht? Und wer bestimmt in einem Kollektiv, was musikalisch geht?
Im Kreis der Musiker*innen mit ihren Instrumenten aus allen Himmelsrichtungen entsteht so ein Konzert für alle. Die Musiker*innen haben eigene Kompositionen oder Traditionals eingebracht. Das Publikum ist eingeladen, sich frei zu bewegen und seine Beziehung zum Klangerlebnis selbst herzustellen. Auch Kinder sind hezrlich willkommen.
Programm
Boba (Bubble Tea) – Shih-Che Lee
Wer später jammert, wird auch getröstet – Florian Rynkowski
Nabdul el Qalb (Herzpuls) – Mohammad Fityan
Guajira – Traditional, vorgeschlagen von Ernesto Robles
Baba (ukrainisches Lied über die Großmutter, die dem Großvater droht, mit dem Flötisten durchzubrennen, wenn er nicht schläft) – Ganna Gryniva
„Familie“ – Solo für tape recorder Jakob Dinkelacker
Nach Hause fahren – Clemens Rynkowski
Muzhamadhi – tamilisches Lied, vorgeschlagen von David Rynkowski
Unbemannte Kapsel – Florian Rynkowski
Muñú (Geduld) – Moussa Coulibaly
Bottlebob – vorgeschlagen von Sarah Martin
Shinawi (schamanische Folklore) – Traditional, vorgeschlagen von Bo-Sung Kim
Ojos Azules (Blaue Augen) – Traditional, vorgeschlagen von Laura Robles
Baiana (Frau aus Bahia) – Brasilianischer Hit, vorgeschlagen von Shih-Che Lee
Wandern mit Goethe – Florian Rynkowski
Improvisation Argue – Bo-Sung Kim, Elli Sooß, Clemens Rynkowski
Eskalateur – Clemens Rynkowski
Drume Negrita – kubanisches Schlaflied, vorgeschlagen von Ernesto Robles
Um choro feliz – brasilianisches Lied, vorgeschlagen von Clemens Rynkowski
Haloschka (ukrainisches Lied über eine alleinerziehende Mutter) – Ganna Gryniva
Breakfast – Luciel / Philipp Brämswig
Gaio da Roseira (Rosenstamm) – Hermeto Pascoal, eingebracht von Mariana Zwarg
Tere na Sere (Wie war dein Tag?) – Moussa Coulibaly
- 20 EUR / ermäßigt 10 EUR
- Das Konzert ist für alle Menschen ab 3 geeignet.
- Saal 1, EG
- Teil von: Resident Music Collective