Friends of the Wolf Tone: The Berlin Meeting
In der westlichen Musik ist der Wolfston eine akustische Störung, die durch die Überlagerung von Frequenzen entsteht, die von bestimmten Saiteninstrumenten erzeugt werden. Der Name selbst bezieht sich auf die „Wolfsquinte“, ein Intervall, dessen mathematisches Verhältnis verkürzt wurde, um den Quintenzirkel zu vervollständigen – eine Darstellung der pythagoreischen Stimmung, auf der die gesamte westliche Musik basiert.
Da die Wolfsquinte als dissonant und unangenehm für das Gehör gilt, wurde sie in der musikalischen Praxis bis heute systematisch vermieden oder sogar verboten. Der Name dieses vermeintlich unpassenden Intervalls innerhalb des harmonischen Systems erinnert auch daran, wie die Figur des Wolfes genutzt wurde, um Geräuschhaftes zu verkörpern, Andersartigkeit zu verschleiern und Angst zu manipulieren.
Die „Friends of the Wolf Tone“ sind Musiker*innen, Künstler*innen und Forscher*innen, die sich der Auseinandersetzung mit diesem Phänomen in der Musik und darüber hinaus verschrieben haben. Ausgehend von dem Bedürfnis, die Normen der westlichen Musik in Frage zu stellen, widmen sie sich vielfältigen, gewissermaßen heulenden Aktivitäten und setzen sich dabei mit der Figur des Wolfes als wiederkehrendem Symbol für Angst, Abweichung oder Widerstand auseinander. Ihre Interessen reichen vom Mythos des Lykaon über Disney-Bösewichte bis hin zur jüngsten Rückkehr der Wölfe – sowohl in Naturschutzgebieten als auch inmitten politischer Panikmache.
Für das Berlin Meeting, geben die Friends Einblicke in ihre Wolf verbundenen Praktiken und stellen ihre jüngsten Arbeiten in einem (teils rauschenden) Umfeld vor, das Installationen, eine Lecture-Performance die Reihe „toasts to howling“ sowie ein Konzert für erweitertes Klavier, Violine, Theremin, Cello, Elektronik und Stimmen umfasst.
INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT
Da die Wolfsquinte als dissonant und unangenehm für das Gehör gilt, wurde sie in der musikalischen Praxis bis heute systematisch vermieden oder sogar verboten. Der Name dieses vermeintlich unpassenden Intervalls innerhalb des harmonischen Systems erinnert auch daran, wie die Figur des Wolfes genutzt wurde, um Geräuschhaftes zu verkörpern, Andersartigkeit zu verschleiern und Angst zu manipulieren.
Die „Friends of the Wolf Tone“ sind Musiker*innen, Künstler*innen und Forscher*innen, die sich der Auseinandersetzung mit diesem Phänomen in der Musik und darüber hinaus verschrieben haben. Ausgehend von dem Bedürfnis, die Normen der westlichen Musik in Frage zu stellen, widmen sie sich vielfältigen, gewissermaßen heulenden Aktivitäten und setzen sich dabei mit der Figur des Wolfes als wiederkehrendem Symbol für Angst, Abweichung oder Widerstand auseinander. Ihre Interessen reichen vom Mythos des Lykaon über Disney-Bösewichte bis hin zur jüngsten Rückkehr der Wölfe – sowohl in Naturschutzgebieten als auch inmitten politischer Panikmache.
Für das Berlin Meeting, geben die Friends Einblicke in ihre Wolf verbundenen Praktiken und stellen ihre jüngsten Arbeiten in einem (teils rauschenden) Umfeld vor, das Installationen, eine Lecture-Performance die Reihe „toasts to howling“ sowie ein Konzert für erweitertes Klavier, Violine, Theremin, Cello, Elektronik und Stimmen umfasst.
INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT
Performance: Augustin Maurs, Andrea Neumann, Zaher Alkaei, Annika Larsson (erweitertes Klavier, Violine, Theremin, Cello, Elektronik und Stimmen)Besondere Gäste: Bone Bonkers and the Human, Neo Hülcker, Satch Hoyt u.a.
Ein Projekt von Friends of the Wolf Tone in Zusammenarbeit mit Sophiensæle. Mit freundlicher Unterstüzung von inm – initiative neue musik berlin e.V. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Ein Projekt von Friends of the Wolf Tone in Zusammenarbeit mit Sophiensæle. Mit freundlicher Unterstüzung von inm – initiative neue musik berlin e.V. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Nächster Termin:
- Termin Samstag, 16. Mai 2026, 20:00 Uhr
- Ort Sophiensaele - Kantine
- Adresse Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte
- Preis ab 25,00 €
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