Renaissancemusik aus Ungarn und Europa im Rahmen des Konzertprojektes "The Art of Female Power - The Female Power of Art".
War sie tatsächlich eine "Countess Dracula" oder Opfer einer politischen Intrige?
Erzsébet Báthory-Nádasdy (1560-1614) hat bis heute einen zweifelhaften Ruf. War sie wirklich eine Mörderin oder eher das Opfer einer politischen Intrige? Die so genannte „Countess Dracula“ soll auf ihren vielen Burgen, Land- und Wohnsitzen an die 600 Mädchen gefoltert und getötet haben. Erzsébet erbte nach dem Tod ihres Gatten dessen gesamtes Vermögen. Sie agierte daraufhin in der für die damalige Zeit frauenuntypischen Rolle des Familienoberhaupts und legte eine menschenverachtende Grausamkeit an den Tag.
Ist das alles wahr, oder wurde die Gräfin im Zuge politischer Intrigen zu einem wehrlosen Verleumdungsopfer? Die historische Wahrheit liegt vermutlich zwischen Mythos, Gewaltgeschichte und politischer Instrumentalisierung. Folgen Sie der Capella de la Torre nach Ungarn in die finsteren Verliese einer tiefschwarzen Witwe.
Programm: Musik aus Ungarn und Umgebung, Kompositionen von Balint Bakfark, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Giuseppa da Biabo, Jacobus Gallus, aus dem Codex Caioni u.a.
Mitwirkende:
Capella de la Torre
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung
Veranstalter:
Capella de la Torre in Kooperation mit dem Kultur Büro Elisabeth
Förderung: Die Reihe " The Art of Female Power - The Female Power of Art“ wird von der LOTTO-Stiftung Berlin gefördert.
Laufzeit: So, 28.06.2026 bis So, 28.06.2026