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Symphoniekonzert I

Musik eines Wiener Klassikers und Musik eines Wiener Außenseiters: Mozart und Bruckner haben zu ihren Zeiten Neues und Aufregendes geschaffen, mit nachhaltiger Wirkung. Im Zusammenspiel von souveränem Virtuosentum und kompositorischer Originalität begründete Mozart in den 1780er Jahren das Genre des Klavierkonzerts, mit zahlreichen Anknüpfungsmöglichkeiten für seine Nachfolger im 19. Jahrhundert.

Das Klavierkonzert C-Dur KV 467 überzeugt durch seinen klangvollen Orchestersatz ebenso wie durch seine reichhaltige Melodik – es ist ein Werk lichten Glanzes und heiteren Charakters. Anton Bruckner gelang mit seiner 4. Symphonie ein Opus, das seinen hochindividuellen Stil auf besonders prägnante zur Erscheinung bringt. Ausdruckswelten werden erschlossen, die in vielfacher Weise auf das „Romantische“ verweisen, als grundlegende Idee wie in seinen klanglichen Phänomenen. Das Werk, von dem verschiedene, über längere Zeiträume hinweg erarbeitete Fassungen existieren, lässt das Werk Bruckners intensives musikalisches Denken erkennen, das nicht selten ungeahnte, von seinen Zeitgenossen nur bedingt nachvollziehbare Wege nahm, dafür aber zukunftsweisend wurde.

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467 

Anton Bruckner

Symphonie Nr. 4 Es-Dur Romantische

Künstler/Beteiligte: (Komponist/in), (Autor/in)

In Kooperation mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin

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