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NARRatief - Geständnis eines Spaßmachers

Früher haben sich die Könige Narren aus dem Volk gehalten. Heute halten die Regierenden das Volk zum Narren. „Es gelingt den Regierenden zwar, alle Menschen einige Zeit und einige Menschen alle Zeit zum Narren zu halten, aber niemals alle Menschen alle Zeit“, erdachte einst der US-Präsident Abraham Lincoln. Sprach es und wurde erschossen. Aus lebenserhaltenden Gründen ist es für die Regierenden in der heutigen Zeit daher ratsam, sich klüger zu geben als ihre Narren.
In der Monarchie machten Narren Späße über ihren König. In der Demokratie übernehmen die Regierenden dieses Ehrenamt selbst. Denn die Narren von damals sind rar geworden. Viele Narren der Moderne machen den Regierenden nämlich keinen Druck mehr, sondern lieber den Hof.
An seinem Hofnarren erkannte man früher die Klugheit des Königs. Heute kann ein Narr immer nur so klug sein, wie sein Regierender dumm ist. Früher hatte es seine Vorteile, am Hofe der Narr zu sein. Denn wenn der König damals in den Krieg zog, blieb der Narr zurück. Heute schiebt ihn der Regierende dagegen vor. Er lässt seinen Narren ziehen. Und zwar in die Schlacht. Mit Narrhallamarsch. Bis er fällt, der Narr.
Der Narr von heute muss deshalb rechtzeitig erkennen, wann er kein Narr mehr sein will. Er muss, wie einst, am Fuße des Thrones sitzen und genau darauf achten, wenn dieser anfängt zu wackeln.

Also, halten wir die Narrenfreiheit hoch, sonst regiert das Narrativ. Und dann geht es den Narren an den Kragen. Und ein Narr ohne Kopf ist ein Krüppel zeitlebens.

Lothar Bölck, der bekannte und dazu älteste, noch aktive ostdeutsche Solokabarettist, geht mit seinem neuen Programm „NARRaTIEF“ als Hinterhofnarr unter die Leute – also auf Tournee. Es ist das Geständnis eines Spaßmachers. Dieses legt er bei Ihnen ab. Kommen Sie und fällen Sie Ihr Urteil! Im Namen des Ulkes!

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Lothar Bölck

NARRatief - Geständnis eines Spaßmachers

Früher haben sich die Könige Narren aus dem Volk gehalten. Heute halten die Regierenden das Volk zum Narren. „Es gelingt den Regierenden zwar, alle Menschen einige Zeit und einige Menschen alle Zeit zum Narren zu halten, aber niemals alle Menschen alle Zeit“, erdachte einst der US-Präsident Abraham Lincoln. Sprach es und wurde erschossen. Aus lebenserhaltenden Gründen ist es für die Regierenden in der heutigen Zeit daher ratsam, sich klüger zu geben als ihre Narren.
In der Monarchie machten Narren Späße über ihren König. In der Demokratie übernehmen die Regierenden dieses Ehrenamt selbst. Denn die Narren von damals sind rar geworden. Viele Narren der Moderne machen den Regierenden nämlich keinen Druck mehr, sondern lieber den Hof.
An seinem Hofnarren erkannte man früher die Klugheit des Königs. Heute kann ein Narr immer nur so klug sein, wie sein Regierender dumm ist. Früher hatte es seine Vorteile, am Hofe der Narr zu sein. Denn wenn der König damals in den Krieg zog, blieb der Narr zurück. Heute schiebt ihn der Regierende dagegen vor. Er lässt seinen Narren ziehen. Und zwar in die Schlacht. Mit Narrhallamarsch. Bis er fällt, der Narr.
Der Narr von heute muss deshalb rechtzeitig erkennen, wann er kein Narr mehr sein will. Er muss, wie einst, am Fuße des Thrones sitzen und genau darauf achten, wenn dieser anfängt zu wackeln.

Also, halten wir die Narrenfreiheit hoch, sonst regiert das Narrativ. Und dann geht es den Narren an den Kragen. Und ein Narr ohne Kopf ist ein Krüppel zeitlebens.

Lothar Bölck, der bekannte und dazu älteste, noch aktive ostdeutsche Solokabarettist, geht mit seinem neuen Programm „NARRaTIEF“ als Hinterhofnarr unter die Leute – also auf Tournee. Es ist das Geständnis eines Spaßmachers. Dieses legt er bei Ihnen ab. Kommen Sie und fällen Sie Ihr Urteil! Im Namen des Ulkes!

Zusätzliche Informationen: Einlass ab 15:00 Uhr

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Termin:
Sonntag, 18. April 2027, 19:00 Uhr
Ort:
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Adresse:
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Preis:
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Nächster Termin:
Alles zu meiner Zeit
Termin:
Freitag, 30. April 2027, 19:30 Uhr
Ort:
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Adresse:
Schloßstraße 6, 15859 Storkow (Mark)
Preis:
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