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Paula Paulinka

Doku, D 1995

Fünf Porträts oben: Malerei, Foto, Malerei; jeweils lächelnde weiblich-gelesene Person. Unten abstrakte Malerei: Personen in Landschaft.

– Fünf Porträts oben: Malerei, Foto, Malerei; jeweils lächelnde weiblich-gelesene Person. Unten abstrakte Malerei: Personen in Landschaft.

Die Rabbinertochter Paula Levi (1897–2000) war als Opernsängerin Paula Lindberg in Berlin und als Bach-Interpretin in Leipzig eine gefeierte Künstlerin. 1930 heiratete sie den Chirurgen Albert Salomon und wurde die Stiefmutter seiner Tochter Charlotte (die Protagonistin unseres Abends »Charlottes Farben« am 20.11.). Nach 1933 durfte Paula nur noch beim Jüdischen Kulturbund auftreten und floh mit ihrem Mann nach Amsterdam. Beide wurden verhaftet, konnten aus dem Lager Westerbork fliehen und überlebten in einem Versteck in Südholland. Vom Tod ihrer Tochter und deren Werk »Leben? Oder Theater?« erfuhren sie erst nach dem Krieg. Der Film porträtiert Paula fünf Jahre vor ihrem Tod mit 102 Jahren… D 1995, R: Christine Fischer-Defoy, Daniela Schmidt & Caroline Goldie.

Im Anschluss Publikumsgespräch mit den Regisseurinnen Daniela Schmidt & Caroline Goldie.

Laufzeit: Do, 19.11.2026 bis Do, 19.11.2026

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