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Was wir sehen, wenn wir Islam sehen – Antimuslimischer Rassismus in Bildern

Ein Gespräch mit Meyad Sarsour-Ndaye

Bilder prägen, wie wir einander begegnen – und wie wir einander verkennen. Im nächsten Arbeitskreis Museum und Inklusion widmen wir uns dem antimuslimischen Rassismus: seinen historischen Wurzeln im Orientalismus, seinen Spuren in Mölln, Solingen, Rostock und Hanau, und seiner Wirksamkeit im Alltag.
Worum geht es?
Gemeinsam sammeln wir Worte und Assoziationen rund um Diskriminierung und nähern uns der Bedeutung von „Islam" jenseits zugeschriebener Bilder. Im Zentrum steht ein Workshop zu Bilderwelten des Islam: Wir betrachten Darstellungen, ordnen Eindrücke ein und erarbeiten gemeinsam, wie Bilder Wirklichkeit formen – und wie sich diese Wirklichkeit verändern lässt.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, besonders an Kulturschaffende und Museumsmacherinnen – von Direktion, Kuratorinnen über Verwaltungspersonal bis hin zum Aufsichtspersonal. Offenheit für eine verlernende Haltung zählt mehr als Expertise.
Zu Gast: Meyad Sarsour-Ndaye
Meyad Sarsour-Ndaye ist eine Taube muslimisch-palästinensische Künstlerin, Filmemacherin, Bildungs- und Inklusionsexpertin. Sie studierte Women and Gender Studies sowie Sonderpädagogik in Tel Aviv und arbeitete dort viele Jahre mit arabischen Tauben und Taubblinden Menschen. Besonders engagierte sie sich für die Bildung, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit Tauber Frauen. Zudem unterstützte sie die linguistische Dokumentation der Dorfgebärdensprache ihres Heimatortes Kafr Qasim. Aktuell lebt Meyad in Deutschland, arbeitet in einem Jugendclub für Taube Jugendliche und hält Vorträge zu den Themen Taube Menschen in Palästina und Israel, palästinensische Kultur, antimuslimischen Rassismus sowie Frauenrechte im Islam. Außerdem arbeitet sie gegenwärtig als Künstlerin an einem Filmprojekt, das die Erfahrungen, Sprache und Geschichten von palästinensischen Tauben Menschen ins Zentrum stellt.
Sprache: Die Veranstaltung findet in Deutscher Gebärdensprache (DGS) statt und wird in Lautsprache übersetzt.

Treffpunkt: Haus Bastian Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Haus Bastian ist barrierefrei zugänglich. Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Anmeldung erforderlich.
Für weitere Unterstützung wenden Sie sich an: Einfache Sprache
Was wir sehen, wenn wir Islam sehen Antimuslimischer Rassismus in Bildern
Wann? Donnerstag, 27. August 2026, 16:00–18:00 Uhr Wo? Haus Bastian
Bilder beeinflussen, wie wir andere Menschen sehen. Manchmal sind diese Bilder falsch oder unfair. Das nennt man antimuslimischen Rassismus.
In diesem Treffen schauen wir gemeinsam auf Bilder über den Islam und Muslim*innen. Wir fragen uns: Was zeigen diese Bilder? Und was stimmt daran?
Wir schauen auch auf die Geschichte. Es gab in Deutschland viele Angriffe auf Muslim*innen. Zum Beispiel in Mölln, Solingen und Hanau. Das war und ist Rassismus.
Gemeinsam sammeln wir Wörter zum Thema Diskriminierung. Und wir sprechen über die Bedeutung des Wortes „Islam".
Unsere Gästin ist Meyad Sarsour-Ndaye. Sie ist Künstlerin, Filmemacherin und Expertin für Bildung und Inklusion. Sie ist taub und kommt aus Palästina. Sie lebt jetzt in Deutschland. Sie erzählt aus ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen.
Die Veranstaltung ist in Deutscher Gebärdensprache (DGS). Es gibt eine Übersetzung in Lautsprache.

Die Teilnahme ist kostenlos. Das Haus Bastian ist barrierefrei. Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich an.
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