In Kooperation mit dem Moderna Museet, Stockholm, präsentiert das Brücke-Museum erstmals in Deutschland eine umfassende Schau zur schwedischen Moderne.
– Sigrid Hjertén, Ateljéinteriör, 1916, Öl auf Leinwand
© Sigrid Hjertén/Moderna Museet, Stockholm
Werke von Künstler*innen wie Sigrid
Hjertén und Isaac Grünewald sowie der Gruppen De Unga, De åtta und der Göteborger
Koloristen verdeutlichen die engen Verbindungen zur Brücke und deren gemeinsames
Streben nach künstlerischer Erneuerung. Gezeigt werden Schlüsselwerke aus der
Sammlung des Moderna Museet.
1915 in der Berliner Sturm-Galerie als „Schwedische Expressionisten“ gefeiert, sind die Gemälde und Zeichnungen von Künstler*innen wie Sigrid Hjertén oder Isaac Grünewald heute in Deutschland nur wenigen bekannt. Dies möchte die Ausstellung ändern.
Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Künstlergruppen De Unga [Die Jungen], De åtta [Die Acht] und den Göteborg-Koloristen. Wie die Brücke-Künstler wollten auch diese sich von festgefahrenen akademischen Traditionen lösen und neue künstlerische Wege beschreiten. Die Ausstellung möchte sowohl das gemeinsame Bestreben der Gruppen veranschaulichen, als auch den vielfältigen und eigenständigen künstlerischen Entwicklungen der beteiligten Künstler*innen nachgehen.
Gezeigt werden Schlüsselwerke aus der Sammlung des Moderna Museet in Stockholm, denn es handelt sich um den zweiten Teil des wichtigen und zukunftsweisenden Kooperationsprojekts in dem die beiden Museen ihre Sammlungen tauschen. Nachdem die Sammlung des Brücke-Museums 2024 in Stockholm zu sehen waren, präsentiert die Ausstellung Schwedische Moderne den zweiten Teil und kann so erstmalig Höhepunkte des Moderna Museets in Berlin zeigen.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Moderna Museet, Stockholm.
Laufzeit: Sa, 07.11.2026 bis So, 28.02.2027
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