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ErzählStoff: Neue Perspektiven auf Literatur

Die Besucher*innen können erkunden, auf welch unterschiedliche Weise Objekte Geschichten erzählen oder zum Erzählen inspirieren, wie sich Erzählstoffe im Lauf der Zeit verändern und Literatur als materielle und orale Praxis verbreitet und vermittelt wird.

  • Szene aus der Geschichte vom Prinzen Genji_Miyuki, Detail

    Szene aus der Geschichte vom Prinzen Genji_Miyuki, Detail

  • Dagar Diaries

    Dagar Diaries

  • Chinesische Orakelknochen aus der Shang-Dynastie

    Chinesische Orakelknochen aus der Shang-Dynastie

  • Detail aus einem Comic von Reem Helou

    Detail aus einem Comic von Reem Helou

Der Begriff „Literatur“ lässt zumeist an das gedruckte Buch denken. „ErzählStoff“ lädt ein, den Blick zu erweitern: Anhand von sechs ausgewählten Exponaten – darunter chinesische Orakelknochen, ein japanischer Paravent, und eine syrische Graphic Novel – wird Literatur als gelebte Praxis und ästhetische Erfahrung in den Blick gerückt.

Die Besucher*innen können erkunden, auf welch unterschiedliche Weise Objekte Geschichten erzählen oder zum Erzählen inspirieren, wie sich Erzählstoffe im Lauf der Zeit verändern und Literatur als materielle und orale Praxis verbreitet und vermittelt wird.Unterschiedliche wissenschaftliche, kuratorische und restauratorische Zugänge eröffnen dabei immer neue Sichtweisen auf die Objekte und ihre kulturellen Kontexte. Die Ausstellung zeigt Objekte mit Literaturbezug und beleuchtet dadurch die Vielfalt, Materialität und kulturelle Verankerung von Literatur.

„ErzählStoff“ macht Literatur nicht nur zwischen Buchdeckeln erfahrbar – sinnlich, sich stetig wandelnd und ebenso aktuell wie relevant. Das begleitende Veranstaltungsprogramm eröffnet dabei völlig neue Perspektiven. Diese werden in Diskussionsveranstaltungen mit Expert*innen, in Workshops, künstlerischen Interventionen und familienfreundlichen Formaten vertieft. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Objekten, Forschung und Publikum, in dem Literatur nicht nur gelesen, sondern gemeinsam erlebt, hinterfragt und neu verstanden wird.

Der DenkRaum des Forschungscampus Dahlem wird finanziert vom Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.
Das Projekt wird gemeinsam realisiert vom Institut für Museumsforschung, dem Ethnologischen Museum / Museum für Asiatische Kunst sowie dem Exzellenzcluster Temporal Communities der Freien Universität Berlin.
Eine Sonderausstellung des Forschungscampus Dahlem der Staatlichen Museen zu Berlin

Laufzeit: Do, 16.04.2026 bis Do, 03.09.2026

Findet hier statt:

Dark Matter

Special: Erlebnisausstellungen

Erlebnisausstellungen sind interaktiv und multimedial ausgerichtet und bieten Kunst und Kultur zum Mitmachen in außergewöhnlichen Locations.  mehr

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