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Berlin bereitet sich auf das Impfen in den Betrieben vor

Pressemitteilung vom 10.05.2021

Nach den Bausteinen Impfzentren und Arztpraxen wird das Impfen in den Betrieben ein weiterer wichtiger Meilenstein im Berliner Impfmanagement sein.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci trifft sich dazu am heutigen Montag und am morgigen Dienstag mit Berliner Unternehmen, Berliner Wirtschaftsverbänden und dem Verband der Betriebsärzte. Die Senatsverwaltung für Gesundheit stellt insgesamt aus dem Landeskontingent 13.000 Impfdosen für ein heute startendes Berliner Pilotprojekt zur Verfügung. Der Bund hat den Beginn des Impfens in den Betrieben für den 7. Juni 2021 angekündigt.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Ein starkes Signal an die Mitarbeitenden in den Berliner Betrieben. Die Berliner Wirtschaft bereitet sich vor, um Impfkapazitäten in den Berliner Unternehmen aufzubauen. Wir starten mit unserem Pilotprojekt heute in sechs Betrieben der kritischen Infrastruktur mit 5000 Impfdosen. Wir werden mit weiteren 8000 Impfdosen Berliner Unternehmen in das Pilotprojekt einbeziehen. Es sollen Impfstrecken erprobt und die Zeit bis zum 7.6.2021 überbrückt werden. Mir liegen konkrete Anfragen Berliner Unternehmen vor. Ich bedanke mich für das große Engagement vieler Berliner Unternehmen. Ich hoffe, dass unser Pilotprojekt auch überbetriebliches Impfen befördern wird.”

Für den Start des Pilotprojektes haben die Pharma-Unternehmen, Bayer und Berlin Chemie überbetriebliche Impfstraßen aufgebaut. Die Beschäftigten dieser und der anderen Unternehmen der kritischen Infrastruktur wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Vattenfall und Berliner Wasserbetriebe, werden über diese Infrastruktur mitgeimpft. Das heißt: Bayer impft die impfberechtigten Mitarbeitenden der BVG und Vattenfall, Berlin Chemie die der Berliner Wasserbetriebe. Gleichzeitig stellen die mitversorgten Unternehmen Personal, das ebenso unterstützt.

Nach § 4 Absatz 1 Nummer 5 der Corona-Impfverordnung sind „Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind“ mit erhöhter Priorität impfberechtigt. Dieselbe Verordnung regelt, dass Betriebsärztinnen und -ärzte sich bisher nicht selbstständig mit Impfstoff versorgen können, sondern auf die Versorgung durch die von den Ländern betriebenen Impfzentren angewiesen sind.

Pressekontakt: Moritz Quiske,
Pressesprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
pressestelle@sengpg.berlin.de