Wählen darf man nur, wenn man 16 Jahre alt ist.
Oder älter.
Das ist schade für alle Kinder und Jugendlichen.
Sie können nicht mitbestimmen.
Das sind die Regeln.
Jugendliche sollen trotzdem zeigen, was sie wählen wollen.
Am 11. September können sie das.
Aber nur als Test an ihrer Schule.
Die Wahl ist zum üben.
Die Wahl heißt: U16-Wahl.
Weil nur Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren mitmachen.
Die Test-Wahl an den Schulen ist wie eine echte Wahl.
Man bekommt einen Stimm-Zettel.
Den füllt man aus im Wahl-Lokal in der Schule.
Oder man wählt per Brief.
Bis 18 Uhr abends kann man wählen.
Die Ergebnisse werden in einem Computer-Programm gesammelt.
Wahlen sind wichtig für die Demokratie.
Deshalb sollen alle mitmachen.
Die Jugendlichen sollen üben, wie man wählt.
Sie üben, wie man sich Infos holt.
Und wie man am Wahl-Tag wählt.
Dann wissen sie genau, was sie später machen müssen.
Die Jugendlichen übernehmen Verantwortung.
Dann interessieren sie sich auch für Politik.
Das sagt Stephan Bröchler.
Er ist verantwortlich für die Wahl.