In Mitte wird eine neue Bus-Haltestelle ausprobiert

neues Warte-Haus an der Bus-Haltestelle Marienkirche im Bezirk Mitte

Fast jede Bus-Haltestelle in Berlin hat ein Warte-Haus.
Dort stellt man sich unter, wenn es regnet.
Oder man sich hinsetzen will.
In Zukunft sollen die Warte-Häuser mehr können.

In Mitte wird ein neues Warte-Haus ausprobiert.
Es steht an der Spandauer Straße, an der Marienkirche.
Das ist in der Nähe vom Alexanderplatz.

Was ist neu?

Im Warte-Haus gibt es mehr Sicherheit.
Man kann mit der Sicherheits-Stelle der BVG sprechen.
Drückt man einen Knopf, bekommt man Hilfe.
Gibt es eine gefährliche Situation, spricht man mit der Sicherheits-Stelle.

Jetzt gibt es dort auch einen Defibrillator.
Das ist ein technisches Gerät.
Damit kann man Menschen helfen.
Das Gerät hilft bei Herz-Stillstand.
Das spart viel Zeit.
Man muss nicht warten bis der Not-Arzt kommt.
Jeder kann selber helfen.

Neu ist auch WLAN und ein USB-Anschluss.
Mit WLAN kommt man ins Internet.
Mit dem USB-Anschluss kann man sein Handy aufladen.
Da steckt man das Ladekabel rein.
Das ist praktisch.
Das ist ein neues Angebot.

Die Beleuchtung kommt von Sonnen-Reflektoren auf dem Dach.
Das ist besser für die Umwelt.
Die Beleuchtung ist auch für die Fahrplan-Infos.
Wann der nächste Bus kommt, sieht man elektronisch.

Der Test läuft einige Monate

Das ganze ist ein Test von der BVG.
Die BVG will wissen, was Fahrgäste darüber denken.
Sollen alle Bus-Haltestellen in Zukunft so sein?
Fahrgäste sollen sagen, ob das Angebot gut ist.

In der Warte-Halle gibt es einen QR-Code.
Das ist ein Vier-Eck zum einlesen im Handy.
Damit kann man eine Internet-Seite öffnen.
Mit dem QR-Code öffnet sich eine Umfrage.
Dort kann man sagen, was gut ist.
Was alle Haltestellen habe sollen.
Und was nicht gut ist.

Der Test vom Warte-Haus dauert einige Monate.
Fahrgäste sollen leicht Infos bekommen.
Sie sollen sich sicher fühlen.
Das sagt der Bürger-Meister von Berlin, Kai Wegner.
Er sagt:
Berlin zeigt, wir haben einen Plan.
Wir sind modern und haben gute Ideen.
Berlin will Angebote für die Bürger verbessern.

In diesem Text nutzen wir nur die männliche Schreib-Form.
Zum Beispiel: Mitarbeiter oder Politiker.
Dann kann man den Text besser lesen.
Wir meinen aber alle Menschen: Männer und Frauen.