Busse der Kälte-Hilfe fahren wieder

zwei Helfer packen Dinge in den Kälte-Bus

In Berlin gibt es viele Menschen,
die auf der Straße leben.
Diesen Menschen geht es nicht gut.
Weil es so kalt ist.
Sie brauchen Hilfe.
Man sagt auch:
Die Menschen sind bedürftig.

Die Kälte-Hilfe ist ein Projekt,
das bedürftigen Menschen hilft.
Die Kälte-Hilfe geht zu den Menschen
auf der Straße.
Zum Beispiel mit Bussen.
Die Busse fahren noch bis nächstes Jahr im März.

In den Bussen wärmen sich die Bedürftigen
auf.
Bedürftige bekommen bei den Kälte-Bussen
auch hilfreiche Dinge geschenkt.
Zum Beispiel Schlaf-Säcke oder warme Getränke.
Wenn die Bedürftigen wollen, fahren die Busse
sie zu Not-Unterkünften.
In Not-Unterkünften können Bedürftige schlafen.
Das sind Häuser mit Heizung.
Dann müssen sie nicht auf der Straße bleiben.

Bis Ende März fahren 3 Busse der Kälte-Hilfe.
Es gibt auch einen Bus vom Roten Kreuz.
Wenn es noch kälter wird, schickt das Rote Kreuz
mehr Busse durch Berlin.

Wie spricht man bedürftige Menschen an?

Man soll zuerst fragen.
Man fragt die Menschen, ob sie Hilfe möchten.
Manche Menschen wollen keine Hilfe.
Sie wollen in Ruhe gelassen werden.
Das ist in Ordnung.
Dann soll man sie auch in Ruhe lassen.
Man soll ihnen nichts aufzwingen.

Wer Hilfe möchte, bekommt sie auch.
Bedürftige sagen, was sie brauchen.
Manche freuen sich über einen heißen Tee.
Oder über eine Suppe.
Manche Menschen brauchen etwas Warmes
zum Anziehen.
Oder etwas Warmes zum Schlafen.

Die Helfer vom Kälte-Bus müssen wissen,
was die Menschen wollen.
Dann sagen sie der Zentrale Bescheid.
Die Zentrale schickt die Busse zu verschiedenen
Orten in Berlin.
Wenn die Zentrale weiß, was die Menschen brauchen,
nehmen die Busse diese Dinge mit.
Dann kommt die Hilfe dort an, wo sie gebraucht wird.

Spenden für 2 neue Busse

Am Anfang des Jahres hat ein Mann 2 Busse kaputt gemacht.
Man konnte die Busse nicht reparieren.
Deshalb hat die Kälte-Hilfe 2 neue Busse gekauft.
Das Geld für die Busse wurde gespendet.

Die Busse müssen erst umgebaut werden,
damit die Kälte-Hilfe sie benutzen kann.
In den neuen Bussen gibt es eine Hebebühne.
Das ist eine Plattform für Rollstuhl-Fahrer.
Oder andere Personen, die nicht gut laufen können.
Jetzt kann ein Kälte-Bus auch diese Menschen mitnehmen.
Sie können leichter in den Bus einsteigen.
Und zu einer Not-Unterkunft fahren.
So unterstützt die Kälte-Hilfe noch mehr Menschen.

Die Kälte-Busse sind sehr erfolgreich

Die Kälte-Busse hatten Kontakt mit fast 3.800 Menschen.
Ungefähr die Hälfte davon, wollte in eine Not-Unterkunft.
Das war im letzten Winter.

Es gibt immer mehr Bedürftige auf den Straßen.
Immer mehr Menschen rufen die Kälte-Hilfe,
wenn sie Bedürftige sehen.
Das ist gut, so bekommen mehr Menschen Hilfe.
So kann man Leben retten.

Ist eine Person in Gefahr, wählt man den Notruf.
Die Telefon-Nummer vom Notruf ist: 112.
Dann ruft man nicht die Kälte-Hilfe.

Das sind die Telefon-Nummern der Kälte-Hilfe

  • Telefon der Kälte-Hilfe: 030 343 971 40
    von Oktober bis April
    jeden Tag
    von abends 19 Uhr bis 23 Uhr abends
  • Wärme-Bus vom Roten Kreuz: 030 600 300 1010
    von November bis März
    jeden Tag
    von abends 18 Uhr bis 24 Uhr nachts
  • Kälte-Bus der Stadtmission: 030 690 333 690
    von November bis März
    jeden Tag
    von abends 20 Uhr bis 1:30 Uhr nachts
  • Buslinie für obdachlose Menschen heißt Karuna Sub: 0157 866 050 80
    Montag bis Freitag
    von morgens 8 Uhr bis 16 Uhr nachmittags
  • Der Obdach-Bus fährt nur in Steglitz-Zehlendorf: 0157 58 09 49 52
    jeden Tag
    von morgens 11 Uhr bis 22 Uhr abends
  • In Notfällen die Feuerwehr anrufen: 112
    oder die Polizei: 110

In diesem Text nutzen wir nur die männliche Schreib-Form.
Zum Beispiel: Mitarbeiter oder Politiker.
Dann kann man den Text besser lesen.
Wir meinen aber alle Menschen: Männer und Frauen.