Das Gebiet „Berliner Mitte“ ist seit 2026 ein Fördergebiet. Die Ausweisung als solches ermöglicht den gezielten Einsatz von Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Lebendige Zentren” für die nächsten 15 Jahre.
Das Programm fördert den Erhalt, die Revitalisierung und die Stärkung nutzungsgemischter Zentren mit kurzen Wegen und wird gemeinschaftlich durch Bund und Land finanziert. Dabei soll die Lebensqualität in den Zentren durch vielfältige Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebote, einladende öffentliche Räume, zukunftsfähige Mobilitätsangebote sowie ein hohes Maß an sozialer und ethnischer Integration gestärkt werden. Voraussetzung für die Förderung und Grundlage für die zukünftige Maßnahmenumsetzung ist ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK).
Ein ISEK setzt Ziele und entwirft Strategien für ein festgelegtes Gebiet. Als Instrument der Stadtentwicklung untersucht es im Rahmen einer Bestandsanalyse die Bedarfe und entwickelt Lösungsansätze und Zielsetzungen. In allen Schritten soll die Einbeziehung sämtlicher Akteurs- und Interessensgruppen ein ausgewogenes Ergebnis sichern – neben Bürgerinnen und Bürgern zählen dazu ebenso zivilgesellschaftliche Einrichtungen, Unternehmen und politische Gremien.
Das ISEK Berliner Mitte wurde am 01.07.2025 vom Bezirksamt Mitte von Berlin beschlossen. Darauf aufbauend hat der Senat am 19.08.2025 die Aufnahme der Berliner Mitte in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere” beschlossen. Mit dem vorliegenden Beschluss können ab 2026 erste Programmmittel aus der Städtebauförderung in der Berliner Mitte für Projekte eingesetzt werden.