Kino & Diskussion #2030

Die KlimaWerkstatt Spandau zeigt gemeinsam mit dem Kino im Kulturhaus in den kommenden Monaten Filme zu ausgewählten Themen der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 (engl. Sustainable Development Goals, abgekürzt: SDGs) und diskutiert mit Fachexpertinnen und -experten und dem Publikum darüber, was jede und jeder im Alltag zur Erreichung der Ziele beitragen kann.
Mit der Filmreihe setzt die Stabsstelle Nachhaltigkeit und Klimaschutz des Bezirksamts einen BVV-Beschluss um. Die Vorführungen finden – außer in der Weihnachtszeit – immer am letzten Dienstag des Monats im Kino im Kulturhaus, Mauerstraße 6, 13597 Berlin, statt. Beginn ist um 17:00 Uhr.

Film 1: Die Känguru-Verschwörung | 28.10.25

In der Komödie “Die Känguru-Verschwörung” versucht Hauptdarsteller Mark-Uwe Kling die Mutter seiner Nachbarin – eine überzeugte Klimawandelleugnerin – von dessen Existenz zu überzeugen.

Film 2: Welcome to Sodom | 25.11.25

Der Dokumentarfilm “Welcome to Sodom” führt zu Europas größter Müllhalde in Afrika und zu den Verlierern der digitalen Revolution, deren Leben vom globalen Elektroschrott bestimmt wird.

Film 3: 10 Milliarden: Wie werden wir alle satt? | 27.1.26

Im Laufe dieses Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden anwachsen. Wo soll die Nahrung herkommen, die zum Überleben benötigt wird?
Im Gespräch: Lena Luig, Leiterin der Abteilung Internationale Agrarpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung

Film 4: Al-Carras: Die letzte Ernte | Mo 23.2., 17 Uhr

In unserem vierten Film geht es um das Leben einer traditionellen Großfamilie von Pfirsichbauern in einem Dorf in Katalonien, das sich ändert, als der Besitzer ihres Anwesens beschließt, das Land zu verkaufen. Die Bäume sollen durch Solarpaneele ersetzt werden, die Maßnahme bedroht ihre Existenz.
Im Gespräch: Ivonne Kampermann, Referentin Landnutzung in der Bioökonomie bei Agora Agrar

Film 5: Dark Eden - der Albtraum vom Erdöl | Di 31.3., 17 Uhr

In unserem fünften Film geht es um Erdöl:
In Fort McMurray befindet sich eines der größten Ölvorkommen der Welt: Hier wird Ölsand abgegraben und mit Wasser und Chemikalien ausgekocht. Die kanadische Gemeinde steht für den besonders umweltschädlichen Weg der Ölgewinnung, ist aber auch ein Ort, an dem sich viel Geld verdienen lässt.
Im Gespräch: Lea Rahman, Nachhaltigkeitsforscherin an der Universität Augsburg

Film 6: ERIN BROCKOVICH. Eine wahre Geschichte | Di 28.4., 17 Uhr

Unser sechster Film:
Eine alleinerziehende Dreifachmutter stößt in ihrem Job bei einem Anwaltsbüro auf einen gigantischen Umweltskandal. Ihr Engagement mobilisiert eine ganz Gemeinde und bringt einen der spektakulärsten und größten Schadenersatzprozesse aller Zeiten ins Rollen.
Im Gespräch: NN