„Female and Work“ - Berlins große Berufsmesse für Frauen und ihre Zukunft am Arbeitsmarkt.

Bei der Messe kommen Kundinnen und Arbeitgebende ins Gespräch.

Bei der Messe kommen Kundinnen und Arbeitgebende ins Gespräch.

Pressemitteilung vom 18.02.2026

Zum anstehenden Equal Pay Day und Auftakt des Berliner Frauenmärz haben heute die Jobcenter Berlin Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick und Steglitz-Zehlendorf, gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Berlin Süd zur gemeinsamen Berufsmesse für Frauen eingeladen.
Auf dem Gelände der Tempelhofer ufaFabrik, wo die „Female and Work“ nun bereits zum 9. Mal stattfand, nutzten an diesem Tag insgesamt 1.180 Frauen die Chance, sich aktiv mit ihrer Zukunft zu beschäftigen. Für die Messe konnten über 15 Unternehmen aus verschiedensten Branchen (z.B. Pflege, Einzelhandel oder Hotel/Gastronomie) gewonnen werden. Mit dabei waren u.a. das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, KoRo, Deichmann, Berlin Recycling, Burgermeister oder die BSR.

Berufliche Integration von Frauen ist eine gemeinsame Aufgabe

In diesem Jahr waren erstmalig alle vier Jobcenter des Berliner Südens an der Frauenmesse beteiligt.
Monika Hünicke, Geschäftsführerin Jobcenter Berlin Treptow-Köpenick, betont die Bedeutung der „Female and Work“: „Wir erleben täglich, wie viel Potenzial Frauen mitbringen. Oft fehlt vor allem die Gelegenheit, direkt mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Genau dafür ist diese Messe da: unkompliziert und mit echten nächsten Schritten. Deshalb waren wir in diesem Jahr zum ersten Mal dabei, um auch außerhalb unserer Büros den Weg der Frauen aktiv mitzugestalten. Zudem setzt die Messe insbesondere kurz vor dem Equal Pay Day und dem Berliner Frauenmärz einen sehr treffenden Impuls: Nicht nur darüber reden, sondern noch mehr ermöglichen.“

Mut machen heißt Personal gewinnen

Welche Chancen die Messe auch aus Arbeitgebersicht bietet, erklärt Dr. Stefanie Hansen-Heidelk, Leiterin Geschäftseinheit Personal & Gesundheit bei der BSR: „Viele denken bei der BSR noch immer zuerst an klassische Männerberufe. Tatsächlich bieten wir Frauen vielfältige Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten – von Tätigkeiten in der Stadtreinigung und Müllabfuhr über technische und logistische Berufe bis hin zu Verwaltung und IT. Auf der Jobmesse möchten wir zeigen, wie sinnstiftend, vielseitig und entwicklungsfähig unsere Arbeitsplätze sind. So möchten wir Frauen ermutigen, diese Chancen für sich zu entdecken und sie für uns bei der BSR zu gewinnen.“

Für faire Chancen, wirtschaftliche Unabhängigkeit und berufliche Perspektiven

Viele der 21.654 arbeitslosen Frauen im Rechtskreis SGB II (Stand: Dezember 2025) aus den Bezirken Berlin Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick und Steglitz-Zehlendorf kennen die Hürden beim (Wieder-)Einstieg: Familienzeiten, Teilzeitbiografien, fehlende Netzwerke oder Unsicherheiten beim Bewerben.
Gerade mit Blick auf diese Herausforderungen, hat die Messe einen Raum für Begegnung auf Augenhöhe geschaffen. Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen suchten heute gezielt Mitarbeiterinnen. Beratungsstellen und Fachpersonal informierten zu Themen rund um Bewerbung, Weiterbildungen, Fördermöglichkeiten, digitale Kompetenzen und Vereinbarkeit vom Familien- und Berufsleben – egal ob in persönlichen Gesprächen oder kurzen Vorträgen.