Parklets sind kleine, aus Holz gebaute, grüne Oasen am Fahrbahnrand. Sie werden von engagierten Menschen aus der Nachbarschaft gebaut und wandeln den bis dahin zum Parken von Autos genutzten Raum in neue Aufenthaltsflächen um. In Berlin werden in der Regel zwischen einem und drei Parkplätzen je Parklet umgestaltet.
Parklets bestehen meist aus einem Podest auf gleichem Niveau wie der angrenzende Bürgersteig sowie einer Abgrenzung zur Straße. Auf dem Podest können unterschiedliche Nutzungen unterkommen: Meist gibt es Sitzgelegenheiten als Treffpunkte für die Nachbarschaft, manchmal auch Tauschstationen und Bücherregale oder Spielflächen.
Auf den meisten Parklets wird auch gegärtnert. Die Pflanzen können Schatten spenden und an heißen Sommertagen für Abkühlung sorgen, sie verschönern die Straße und sind gleichzeitig ein kleines Stück Natur mitten in der Stadt.
Sie möchten ein eigenes Parklet in Ihrer Nachbarschaft bauen? Dafür benötigen Sie eine Genehmigung des zuständigen Straßen- und Grünflächenamtes. Den Kontakt und weiterführende Informationen zur Antragstellung, Bauanleitungen und Pflanztipps finden Sie hier.
Von 2021 bis 2023 förderte die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt den Bau von Parklets. Fördermittel gibt es aktuell nicht, aber Informationen und Neuigkeiten über die Parklets-Förderung finden Sie hier. Zudem können Sie zahlreiche bestehende Parklets in der Gartenkarte erkunden.
Leuchtturmprojekte
- Parklet Oderstraße von „Raum für drastische Maßnahmen e.V“ (Neukölln)
- Parklet – Lübecker Straße (Moabit)