In manchen Schulen gibt es Gärten, die speziell für die Kinder der Einrichtungen angelegt wurden. In diesen Schulgärten können die Kinder gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen säen, pflanzen, pflegen und ernten. Dabei lernen sie spielerisch, wo verschiedene Lebensmittel herkommen und was sie zum Wachsen und Reifen brauchen. Schulgärten befinden sich meist auf dem Schulhof. Sie sind Orte der Umweltbildung und Naturerfahrung, an denen die Kinder die Natur in all ihren Facetten hautnah erleben (Boden, Wetter, Tiere), Verantwortung übernehmen und Freude am Gärtnern entwickeln.
Neben Schulen bieten auch Kitas Gärten an, die sowohl zum Spielen als auch für erste Erfahrungen mit der Natur genutzt werden. Derzeit muss jede Kita in Berlin für den Erhalt einer Betriebserlaubnis über eine ‘geeignete Natur- bzw. Grünfläche’ verfügen, die ausdrücklich auch einen Nutzgarten miteinschließt. Dort können die Kleinkinder säen und ernten sowie das Werden und Vergehen der Natur beobachten.