Parklets sind aus Holz gebaute und mit möglichst viel Grün ausgestattete Stadtmöbel im öffentlichen Raum, die anstelle von geparkten Autos am Straßenrand errichtet werden. Pro Parklet werden üblicherweise ein oder zwei Parkplätze neu genutzt. Vielfältige Nutzungen sind möglich, z. B. Sitzgelegenheiten, Spielflächen, Pflanzbeete, Kunstprojekte, Tauschstationen, Bücherregale oder Versammlungsorte für die Nachbarschaft.
Parklets sind somit Orte der Begegnung, der Ruhe und oft auch grüne Oasen. Flächen im öffentlichen Straßenland, die ursprünglich als Parkplatz genutzt wurden, werden mit Parklets in aktiv genutzte Räume für die Nachbarschaft umgewandelt. Damit tragen Parklets zu einer gerechteren Verteilung von Verkehrsflächen bei – und das hat sich Berlin schließlich mit dem Mobilitätsgesetz zum Ziel gesetzt.
Mit der Parklet-Förderung hat die Senatsverwaltung von 2021 bis 2023 Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung von Parklet-Projekten unterstützt. Von Initiativen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen wurden insgesamt 95 Parklets gebaut und auf Berlins Straßen gesetzt.
Zwar werden derzeit keine neuen Parklets mehr gefördert, auf der Projektseite gibt es aber zahlreiche nützliche Infos und Tipps, zum Beispiel eine Bauanleitung und Pflanztipps. Der Verein NaturFreunde Berlin e.V. ist weiterhin als Ansprechpartner für Parklet-Patinnen und -Paten da.