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Museumsinsel

  • Zukunft der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

    Die Alte Nationalgalerie im Licht der aufgehenden Sonne

  • Bode-Museum

    Eine Frau fährt durch die Gartenanlage an der Alten Nationalgalerie entlang.

  • Museumsinsel

    Ein Schiff fährt an einem sonnigen Tag auf der Spree an der Museumsinsel.

  • Museumsinsel

    Studenten sitzen auf der Museumsinsel vor der James-Simon-Galerie und fertigen bei strahlendem Sonnenschein Zeichnungen an.

  • Museumsinsel Berlin

    Die Museumsinsel in Berlin, aufgenommen aus einem Zeppelin.

Die weltweit bekannte Museumsinsel im Herzen Berlins beherbergt einzigartige Sammlungen europäischer und mediterraner Kunst und Kultur.

Museen der Museumsinsel

Jedes Jahr kommen Millionen Besucher, um die fünf Museen auf der Spreeinsel zu besichtigen. Die Bandbreite der Sammlungen auf der Museumsinsel reicht von der Prähistorie bis zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Dabei sind nicht nur die Sammlungen selbst sehenswert: Das Ensemble der historischen Gebäude auf der Museumsinsel zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Berlins.

Die Museumsinsel gehört zu den herausragendsten Museumskomplexen in Europa. Fünf Architekten entwarfen das beeindruckende Ensemble, das bis 1930 im Herzen Berlins entstand. Gebäude und Ausstellungsobjekte sind gleichermaßen sehenswert und ziehen jährlich Millionen Besucher:innen an.

Die Ausstellungen präsentieren Objekte und Artefakte aus der Prähistorie bis zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Besucher:innen können die Museen und ihre Sammlungen auf eigene Faust oder in Rahmen von Führungen besichtigen. Seit 1999 gehört die Museumsinsel zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Empfangsgebäude, die James-Simon-Galerie, fungiert als Besucherzentrum.

Kolonnadenhof: Park und Freilichtmuseum

Schon beim Bau wurde die Museumsinsel auch als innerstädtischen Raum gedacht, der zum Verweilen einlädt.

Der Kolonnadenhof ist ein öffentlicher Garten und Teil des UNESCO-Welterbes. Auf dem bepflanzten Hof lässt sich hervorragend verweilen. Die im Kolonnadenhof stehenden Skulpturen machen Lust auf einen Besuch in der Alten Nationalgalerie. Auf diese Weise ist der Kolonnadenhof Freilichtmuseum und Park gleichermaßen.

Museen auf der Museumsinsel

Blick auf das Alte Museum.

Altes Museum

Das von Karl Friedrich Schinkel erbaute Alte Museum ist ein Meisterwerk klassizistischer Architektur. Die Rotunde in diesem ersten Museumsbau Berlins ist überwältigend. Dem Pantheon in Rom nachempfunden, bildet sie den passenden Auftakt zur ausgestellten Antikensammlung. Die klassische Antike ist das zentrale Thema des Alten Museums. Zu sehen sind Kunstwerke, Vasen, Skulpturen und Relikte aus dem antiken Griechenland, dem Italien der Etrusker und der Römischen Kaiserzeit.

Neues Museums (im Hintergrund)

Neues Museum

Im Neuen Museum werden Objekte aus den Sammlungen des Ägyptischen Museums, der Papyrussammlung, des Museums für Vor- und Frühgeschichte sowie der Antikensammlung ausgestellt. Es wurde nach den Plänen Friedrich August Stülers errichtet und im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Seit der Restaurierung ist das Gebäude eine beeindruckende Symbiose aus Alt und Neu.

Alte Nationalgalerie

Alte Nationalgalerie

Neben dem Neuen Museum befindet sich das zweite Werk Stülers: die Alte Nationalgalerie. Das Haus für Malerei und Skulpturen aus dem 19. Jahrhundert ähnelt einem antiken Tempel auf hohem Sockel. Das Reiterstandbild auf der Freitreppe stellt Friedrich Wilhelm IV. dar. Er hatte die Idee zur Museumsinsel. In der Alten Nationalgalerie sind Werke französischer Impressionisten (Manet, Monet, Renoir) zu sehen, daneben Gemälde der Romantik von Caspar David Friedrich und Karl Friedrich Schinkel.

Blühender Blauregen ist vor dem Bode-Museum und der Fernsehturm am Spreeufer zu sehen.

Bode-Museum

Die Nordspitze der Museumsinsel bildet das Bode-Museum. Das Museum von Ernst von Ihne stellt die Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst aus. Im Mittelpunkt stehen sakrale Kunstwerke aus Byzanz und europäische Skulpturen von der Renaissance bis zum Barock. Im Bode-Museum kann außerdem ein Teil der Sammlung des Münzkabinetts besichtigt werden. Das Bode-Museum steht an der Spitze der Museumsinsel und bildet den Endpunkt, an dem Spree und Spreearm zusammenfließen.

Das Ischtar-Tor von Babylon ist im Pergamonmuseum zu sehen.

Pergamonmuseum

Absoluter Publikumsrenner ist das Pergamonmuseum von Alfred Messel (1907–30 erbaut), in dem archäologische Funde aus der Antike, wie der beeindruckende Pergamonaltar, zu bestaunen sind. Das Vorderasiatische Museum im Pergamonmuseum präsentiert vorderasiatische Altertümer wie das Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße in einer selbständigen Ausstellung.

James-Simon-Galerie

James-Simon-Galerie

Die James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel ist Dreh- und Angelpunkt des zum Weltkulturerbe zählenden Ensembles aus Pergamonmuseum, Alter Nationalgalerie, Bode-Museum, Altem Museum und Neuem Museum.

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

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 Adresse
Bodestraße 1-3
10178 Berlin
Telefon
(030) 20 90 55 77
Internetadresse
smb.museum
siehe einzelne Museen
Barrierefrei
Alle Museen sind rollstuhlgeeignet. Teilweise sind Orientierungshilfen für Menschen mit Sehbehinderungen, Hörgeschädigte und Gehörlose vorhanden.
Eintritt
Bereichskarte Mitte 24 Euro, ermäßigt 12 Euro oder siehe einzelne Museen
Tickets
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Verkehrsanbindungen

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Aktualisierung: 4. Juni 2026