2012

Aktuelles
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Italienische Fotokunst im Rathaus

Vom 11. September bis zum 2. November 2012 sind im Rathaus Köpenick (1. Etage) gleich zwei Fotoausstellungen zu sehen:

Aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens zeigt der Fotoklub „Fotostudio Köpenick“ eine Auswahl seines aktuellen Schaffens, und gleichzeitig präsentiert sich die „Fotogruppo 60“ aus der Partnerregion Reggio Emilia mit einer Gemeinschaftsausstellung.

Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Treptow-Köpenick und dem italienischen Albinea pflegen verschiedene Fotoklubs aus Treptow-Köpenick einen regelmäßigen Austausch mit Kunstvereinen und Fotogruppen aus der nahegelegenen Kreisstadt Reggio Emilia. Die „Fotogruppo 60“ hat sich einen angesehenen Stand bei Fotofreund/innen aus aller Welt erobert. Im vergangenen Jahr zeigte das „Fotostudio Köpenick” eine repräsentative Ausstellung in Italien, und nun wird diese freunschaftliche Verbindung in Treptow-Köpenick mit einer gleichzeitigen Ausstellung beider Klubs fortgesetzt. Zur Vernissage am 10. September waren viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler aus Reggio Emilia anwesend. Die zahlreichen Gäste der Vernissage nutzten diese Gelegenheit, um bei einem Glas Wein mit den italienischen Freunden ins Gespräch zu kommen.

Sie Sind herzlich eingeladen, diese sehenswerte Ausstellung im Rathaus Köpenick bis zum 2. November 2012 zu besuchen!

Simulation Europäisches Parlament "Europa, jetzt erst recht!"

Zum 14. Mal lädt die Junge Europäische Bewegung Schüler/innen der 10. bis 13. Klassen zur Simulation Europäisches Parlament in den Deutschen Bundestag und das Berliner Abgeordnetenhaus ein. Wie bereits im letzten Jahr veranstaltet sie aufgrund des großen Interesses zwei Simulationen: am 18. und 19. November sowie am 9. und 10. Dezember.

Unter dem Motto „Europa, jetzt erst recht!“ haben auch in diesem Jahr 400 Schüler und Schülerinnen die einzigartige Gelegenheit, für zwei Tage in die Rolle von Europa-Abgeordneten zu schlüpfen. Sie diskutieren drei aktuelle europapolitische Themen und können so selbst erfahren, wie europäische Politik in der parlamentarischen Praxis tatsächlich abläuft. Nur wer es selbst einmal miterlebt hat, wird richtig verstehen, wie europapolitische Entscheidungen tatsächlich entstehen und was Europapolitik so besonders macht.

Die jungen Europa-Abgeordneten debattieren und verhandeln mit Kollegen und Kolleginnen aus anderen Fraktionen und EU-Mitgliedstaaten, suchen nach Kompromissen und feilen an Entschließungen. Dabei werden sie von „echten“ Abgeordneten aus allen Fraktionen des Europäischen Parlaments begleitet. Während ihrer Beratungen werden die jungen Abgeordneten auf Schritt und Tritt von einer Schülerpressegruppe begleitet. Die so entstehende Zeitung wird am Ende der SIMEP druckfrisch an alle Teilnehmenden verteilt.

Gefördert wird die SIMEP vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Die Teilnahme ist kostenlos und setzt keine Vorkenntnisse voraus.

Jetzt als Teilnehmer/in, Helfer/in oder Jungjournalist/in online unter www.simep.eu anmelden!

Rundreise zu den Partnerstädten

Am Samstag, dem 7. Juli war es soweit: Voller Vorfreude sind die Jugendlichen und ihre Betreuer/innen von Gangway zu einer Rundreise in fast alle europäischen Partnerstädte von Treptow-Köpenick aufgebrochen.

Die Tour wird zehn Jugendliche zehn Tage lang durch Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Serbien führen, Jugendliche, die sonst schwerlich aus ihrem gewohnten Umfeld heraus und in die „große weite Welt“ hinaus kommen würden.

Auf der ca. 3.500 km langen Rundreise durch Europa haben die jungen Menschen, die durch Gangway individuell betreut und begleitet werden, die Partnerstädte Izola, Olomouc, Subotica, Mürzzuschlag, Veszprém sowie Köln und Odernheim in Deutschland besucht. Ziel war es, den Jugendlichen zu vermitteln, wie erreichbar und nahe, aber auch vielfältig und bereichernd die Welt vor ihrer Tür ist. Fast alle der 14- bis 18-Jährigen Teilnehmer/innen haben Deutschland noch nie zuvor verlassen.
Diese Tour hat den Jugendlichen eine Menge Spaß gemacht, obwohl es dennoch keine touristische Erholungsreise war. Es wurden Aspekte der Einzelfallarbeit mit der außerschulischen Bildung und der Gemeinwesen-Orientierung verknüpft. Beispielsweise haben sie durch den Gebrauch fremder Sprachen die Erfahrung gemacht, dass nicht alles, was in der Schule gelehrt wird, abstrakt und unnötig ist. Zum anderen haben sich die Jugendlichen während des gesamten Projektverlaufes aktiv in die Gestaltung und Durchführung eingebracht und konsumieren nicht einfach nur das Produkt „Rundreise“.

Gangway Reisebericht 2012

Welche spannenden Abenteuer die Jugendlichen auf ihrer Tour durch Mittel- und Osteuropa erlebt haben, das erfahren Sie in dem sehr lesenswerten Reisebericht.

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Zypern hat EU-Ratspräsidentschaft

Seit dem 1. Juli 2012 hat Zypern für ein halbes Jahr den Vorsitz im Rat der Europäischen Union inne. Als größtes Vorhaben hat sich Zypern den Abschluss der Verhandlungen um den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU von 2014 bis 2020 zum Ziel gesetzt. Als wichtigstes Instrument zur Gestaltung der Zukunft eines gemeinsamen Europas stehen die Förderung und Beschleunigung des Wirtschaftswachstums, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt, alles in einem soliden und fairen Klima. Im Idealfall soll der Finanzrahmen bis Ende der Präsidentschaft im Dezember 2012 stehen, doch ist eine politische Einigung aufgrund der unterschiedlichen Interessenlagen nicht ganz einfach.

“Besseres Europa”

Statt der Forderung nach „mehr“ oder „weniger Europa“ fordert Zypern ein „besseres Europa“. Die Europäische Union soll nicht als Problem, sondern als Teil der Lösung gesehen werden. So soll dem Prinzip der Solidarität mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, um die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt zu verbessern. In diesem Zusammenhang rücken das Gemeinsame Europäische Asylsystem und die Wiederbelebung der Integrierten Meerespolitik in den Fordergrund.

Gemeinsames Europäisches Asylsystem

Bis 2012 soll das Gemeinsame Europäische Asylsystem verabschiedet werden. Zypern strebt eine Einigung an, in der trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage vieler Mitgliedstaaten die Lasten gleich verteilt werden. Derzeit konzentrieren sich die Gespräche im Wesentlichen auf folgende Themen:

  • die Vereinheitlichung der Aufnahmebedingungen für Asylbewerber mit menschenwürdigen Lebensbedingungen für die Dauer der Bearbeitung ihres Antrags,
  • die Verabschiedung harmonisierter Verordnungen über ein faires und rasches Untersuchungsverfahren für Asylbewerber,
  • die Annahme wesentlicher Verordnungen zur Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten hinsichtlich der Verteilung der finanziellen und administrativen Belastung bei der Behandlung von Migrationsströmen.

Integrierte Meerespolitik

Zur Wiederbelebung der Integrierten Meerespolitik ist für Oktober eine Konferenz vorgesehen. Die Integrierte Meerespolitik soll ein ganzheitliches Konzept für alle meeresbezogenen Politikbereiche bilden, zu denen viele unterschiedliche Sektoren gehören, wie Fischerei, Schifffahrt, Meeresumwelt und -forschung, meeresbezogene Industriezweige oder Meeres- und Küstentourismus. Ziel ist es, die Ozeane und Meere nachhaltig zu nutzen, eine Wissens- und Innovationsgrundlage zu schaffen und außerdem die Lebensqualität in den Küstenregionen zu verbessern.

Ein besonderes Augenmerk für die Jugend

Der Jugend will Zypern besondere Bedeutung beimessen. Jugendliche sollen stärker einbezogen werden, da ihre Mitwirkung in der Zukunft unabdingbar ist und sie die europäische Zukunft bilden. Die große Bedeutung der Beteiligung der Jugendlichen und der Jugendorganisationen, insbesondere an Beschlussfassungsprozessen, wird als entscheidender Faktor bei der Schaffung vollendeter, demokratischer und wohlhabender Gesellschaften hervorgehoben. Die Meinungen der Jugendlichen und der Jugendorganisationen zu diesem Aspekt werden in Gesprächen, die im Rahmen des Strukturierten Dialogs stattfinden, gesammelt und bilden einen entscheidenden Beitrag für die Schlussfolgerungen des Rates, die Ziel der zyprischen Ratspräsidentschaft sind. Außerdem wird vom 11. bis 13.September in Zypern auch das Treffen der Generaldirektoren für Jugendpolitik und der Europäische Jugendgipfel stattfinden

Aktuelle Informationen zu der zyprischen Ratspräsidentschaft finden Sie auf der Homepage: www.cy2012.eu/de/page/home

Internationale Jugendbegegnung United Games of Nations „Du in Europa und Europa in dir“

Jugendliche gucken auf einen Globus
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Am Sonntag, dem 17. Juni 2012 ging die Jugendbegegnung „United Games of Nations“ in Treptow-Köpenick erfolgreich zu Ende. Seit über 20 Jahren gibt es dieses Projekt bereits; organisiert wird es von der Jugendgruppe Young Voices Germany gemeinsam mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick, dem FEZ Berlin und der Vereinigung freier Träger der Jugendhilfe e.V. Mehr als 80 Jugendliche aus zahlreichen europäischen Ländern (z.B. Türkei, Russland, Ukraine) und den Partnerstädten von Treptow-Köpenick (z.B. Albinea East Norriton Township, Izola, Subotica, Olomouc) nahmen daran teil.

Anliegen ist es, im Bezirk den Mehrwert von Toleranz, demokratisches Handeln und interkulturelle Partnerschaft aus Sicht der Jugend in die Öffentlichkeit zu tragen. Am 11. Juni kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zwölf verschiedenen Ländern nach Berlin, um sich mit der Bedeutung von Zivilcourage, Eigenengagement und Toleranz für ein demokratisches Zusammenleben auseinanderzusetzen. Unter dem Thema ‚You in Europe – Europe in you‘ beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Themen Migration und Inklusion, der europäischen Lebensweise und sozialen Ungleichheiten, um schließlich auf Visionen des zukünftigen Europas eingehen zu können. Durch die Teilnahme von nicht-europäischen Ländern wie den USA konnte ein europäisches Denken überprüft, Vorurteile abgeschafft, neue Denkweisen angeregt und die Demokratievermittlung in den Vordergrund gestellt werden. Somit war eine vielfältige und meinungsreiche Kommunikation zu diesem Thema möglich und die Jugendlichen konnten voneinander lernen.

Außerdem haben die jungen Menschen ein Puzzle aus allen europäischen Ländern gestaltet. Die Länder wurden alle einzeln gestaltet und jedes ist für sich individuell – wie auch die realen europäischen Länder. Zusammen können sie gemeinsam mehr erreichen und ein großes, vielseitiges Europa bilden – so der Gedanke hinter dieser Idee.

Die entstandene Europakarte wurde dann am Samstag ebenso wie die anderen Workshopergebnisse auf der Schlossinsel einem großen Publikum präsentiert. Besonders beeindruckt hat neben der Aufführung der ukrainischen Tänzerinnen und Tänzer vor allem die Percussion-Darbietung, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Albatros-Schule – eine Schule für Menschen mit Behinderung.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel hob in seiner Abschlussrede die Bedeutung eines solchen interkulturellen Jugendprojektes für einen demokratischen und weltoffenen Bezirk hervor. Er bedankte sich bei den mitwirkenden Schulen, dem FEZ Wuhlheide und insbesondere bei den Jugendlichen selbst. Zudem versicherte er in einer kurzen Grußadresse an die ukrainischen Gäste die Solidarität der Treptow-Köpenicker mit der Demokratiebewegung in der Ukraine.

6. Berliner Europa-Forum – Treptow-Köpenick

Europa - Logo
Bild: EU

Am 4. Mai 2012 eröffnete der Regierende Bürgermeister von Berlin gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel das 6. Europaforum für den Bezirk Treptow-Köpenick.

Nach dem Zufallsprinzip wurden Bürgerinnen und Bürger aus Treptow-Köpenick eingeladen, um 1 1/2 Tage im Berliner Rathaus ihre Vorstellungen und Ideen für ein noch lebenswerteres Europa zu diskutieren. Nach der Vorstellung einer sehr persönlichen Sicht auf Europa durch den Geschäftsführer des FEZ Berlin, Lutz-Stephan Mannkopf, starteten die fleißigen Teilnehmenden in zwei Arbeitsgruppen „Europa der Bürgerinnen und Bürger“ und „Soziales Europa“, um ihre Forderungen und Wünsche in Bezug auf den europäischen Integrationsprozess zu formulieren. Die Früchte der Arbeit mündeten am Samstagnachmittag in eine Bürgererklärung, deren Inhalte mit Mitgliedern des Abgeordnetenhauses und des Bundestages unterschiedlicher politischer Parteien diskutiert wurden. Für kontroverse Debatten sorgten die Fragen nach dem Recht auf Arbeit / Pflicht zur Arbeit und einem „bedingungslosen Grundeinkommen“.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel zeigte sich beeindruckt von dem Interesse und dem Engagement der Teilnehmenden, sich mit einem wenig populären Thema wie Europa so motiviert und detailliert auseinander zu setzen. Die Bürgererklärung überreichte er an die Bezirksverordnetenversammlung von Treptow-Köpenick verbunden mit Wunsch, sich mit den Vorstellungen der Treptow-Köpenicker auseinander zu setzen.

Die Europa-Foren finden innerhalb von zwei Jahren in allen zwölf Berliner Bezirken statt. Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Jahr 2014 sollen dann Bürgerinnen und Bürger aus allen zwölf Berliner Bezirken zusammen kommen und eine Berliner Bürgererklärung formulieren.

Bürgererklärung 2012

Beim Europaforum waren Teilnehmende aus allen Alters- und Berufsgruppen – von der Studentin bis zum Rentner – vertreten, insofern spiegelt die Bürgererklärung die Wünsche der Treptow-Köpenicker/innen gut wieder.

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Internationales Jugendnetzwerk YOUNG VOICES - Bewirb Dich jetzt!

IDas internationale Jugendprojekt “United Games of Nations” gibt es seit über 20 Jahren. Einmal jährlich finden United Games-Jugendbegegnungen in Treptow-Köpenick und in weiteren fünf europäischen Partnerstädten statt. Die United Games in Berlin sind ein Jugendpartizipationsprojekt, d.h. die Jugendlichen bestimmen Themen, Inhalte und Umsetzung weitestgehend selbst, während die beiden Partnerorganisationen, das FEZ Berlin und das Bezirksamt Treptow-Köpenick, begleiten und unterstützen.Die Young Voices sind eine Gruppe von Jugendlichen, größtenteils Schüler/innen aus verschiedenen Schulen, die gemeinsam mit dem FEZ Berlin und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick die United Games vorbereiten und durchführen und als Teil des internationalen Jugendnetzwerkes Young Voices ggf. auch an anderen Projekten beteiligt sind.

Wenn Du Interesse hast, Dich bei den Young Voices für das Projekt United Games zu engagieren, dann bewirb Dich jetzt!

Die Europäische Bürgerinitiative

Ab dem 01. 04.2012 gewinnen die Bürger der Europäischen Union eine demokratische Mitbestimmungs-möglichkeit mehr: die Europäische Bürgerinitiative (EBI). Dieses Instrument erlaubt es den Unionsbürgern, bedeutende Angelegenheiten zur Umsetzung der EU-Verträge der Europäischen Kommission als Vorschlag zu unterbreiten. Es wurde aufgrund des Vertrages von Lissabon in einer Verordnung umgesetzt, um den Bürgern der Mitgliedsstaaten mehr Mitwirkungsrecht in der europäischen Politik einzuräumen.

Dieses Volksbegehren auf europäischer Ebene muss von einer Bürgerinitiative eingereicht werden, die aus mindestens sieben Mitgliedern aus mindestens sieben verschiedenen Mitgliedstaaten der EU besteht. Online wird bei der Europäischen Kommission ein Antrag auf Registrierung des Volksbegehrens gestellt und bei Erfolg hat die Initiative ein Jahr lang Zeit, 1 Million Unterschriften von Unterstützern zu sammeln. Dies kann in Papierform oder Online vonstatten gehen. Abstimmungsberechtigt sind alle Bürger, die das Recht haben, an der Wahl zum Europäischem Parlament (Unionsbürger mit dem Mindestalter von 18 Jahren, Ausnahme Österreich: 16 Jahren) teilzunehmen. Die Unterschriften werden von den zuständigen Behörden des jeweiligen Mitgliedsstaates geprüft, ehe das Ergebnis der Europäischen Kommission zugeleitet wird. Ihr bleibt es frei gestellt zu entscheiden, wie in der Angelegenheit weiter verfahren wird oder ob die Bürgerinitiative abgelehnt wird, was ausreichend begründet werden muss. Neben der Medienwirksamkeit solcher Initiativen erhalten die Vertreter des Begehrens die Möglichkeit, vor dem Europäischem Parlament ihr Anliegen vorzutragen.

Laufende Europäische Bürgerinitiativen werden auf der Internetseite der Europäischen Kommission als Information bereit gestellt, nach Anmeldung durch die Organisatoren besteht auch die Möglichkeit, an einer Initiative online teilzunehmen.

Nähere Informationen finden Sie unter:” ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome(Public Welcome)”:http:// ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome

Aufruf zum Ideenwettbewerb

Kofinanzierung bis zu 250.000 Euro für freie Träger! Jetzt Projektvorschläge einreichen!

Das Programm „Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung“ bietet Trägern gemeinnütziger oder privater Organisationen eine Finanzierungsmöglichkeit für Projekte bis zu 250.000 Euro! Nachhaltig sollen Projekte gefördert werden, die berufliche und soziale Integration benachteiligter Personengruppen verbessern. Entsprechende Projektideen sind bis zum 14. 09.2012 an das BBWA (Bezirkliches Bündnis für Wirtschaft und Arbeit) zu senden.
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Ihr Projekt sollte einen der folgenden Schwerpunkte aufweisen:*

  • Innovative Projekte zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der Integrationschancen von benachteiligten Personengruppen in den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Vorhaben zur Entwicklung und Erprobung neuer Beschäftigungsfelder unter Berücksichtigung des demographischen Wandels
  • Unterstützung des Aufbaus bzw. der Weiterentwicklung von beschäftigungsorientierten Netzwerken, Bündnissen und Partnerschaften
  • Initiativen zur Förderung lebenslangen Lernens im lokalen Kontext
  • Beschäftigungsfördernde Maßnahmen, die einen Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit leisten
  • Studien und Konzepte zur Entwicklung von bezirklichen Beschäftigungspotenzialen

Außerdem sollte sich Ihr Vorschlag einem der Handlungsfelder des bezirklichen Aktionsplans zuordnen lassen. Die Handlungsfelder umfassen:

1. Imageförderung Treptow-Köpenick, zum Beispiel:

  • Tourismusförderung (Entwicklung des Wassertourismus/ des Radtourismus, E-Bike-Routen und Radverleih usw.)
  • Treptow-Köpenick als familienfreundlicher Bezirk (Entwicklung der Wuhlheide zum Urlaubsangebot für Familien usw.)
  • Treptow-Köpenick als Bezirk mit hoher Lebensqualität (Darstellung der medizinischen Angebote im Bezirk)

2. Unternehmensförderung, zum Beispiel:

  • Vernetzung und Förderung von Klein- und Kleinstbetrieben
  • Stärkere Unternehmenseinbindung
  • Flächenübersicht für Investoren
  • Entwicklung von Perspektiven für Grundstücke

3. Wirtschaftsförderung, zum Beispiel:

  • Kooperation mit brandenburgischen Hochschulen durch Gewinnung als Projektträger
  • Querschnittsziele: 1. Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit und Nachbetreuung in Arbeit, 2. Nachwuchsgewinnung in Mangelberufen
  • besonderen Standortfaktoren: 1. Untersuchung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen, 2. Unterstützung Mellow-Park

Als Drittes ist den Projektideen ein gesicherter Finanzplan beizufügen.

Aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) können die Projekte bis zu 250.000 Euro finanziert werden, jedoch muss die zweite Hälfte aus öffentlichen oder privaten Mitteln kofinanziert werden. Dies muss im Finanzierungsplan nachvollziehbar dargestellt werden.

Welche Projektvorschläge gefördert werden, entscheidet dann bis November 2012 die Steuerungsgruppe des BBWA.

Bewerbungen sind bitte bis zum 14.09.2012 zu richten an die Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit:

Postanschrift:

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
BzBm 2 für die Geschäftsstelle des BBWA
Postfach 910240
12414 Berlin

Kontaktmöglichkeit:

Michael Meyer
Tel: 90297 2320, Fax: 90297 2401
E-Mail: michael.meyer@ba-tk.berlin.de

Weitere Informationen zum Programm PEB sowie Formulare und den Kosten- und Finanzierungsplan finden Sie unter: bbwa-berlin.de/cms/website.php?id=/de/index/foerderinstrumente/peb/download.htm

Jetzt Projektvorschläge einreichen !

Durch das Programm “Lokales Soziales Kapital” werden im Land Berlin Kleinstvorhaben gefördert, die auf lokaler Ebene für benachteiligte Personengruppen neue Beschäftigungschancen eröffnen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die Projekte werden in der aktuellen Förderperiode 2007 bis 2013 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin finanziert und bedürfen keiner Kofinanzierung. Die Förderhöchstsumme für jedes Projekt beträgt max. 10.000 €.

In der Zeit vom 13. August bis 21. September 2012 können Vorschläge für Projekte in Treptow-Köpenick im Jahr 2012 bei der Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit (BBWA) Treptow-Köpenick unter folgender Adresse eingereicht werden:

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Herr Michael Meyer
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin
Tel.: 90297 2320
E-Mail: michael.meyer@ba-tk.berlin.de

Die Formulare (Vorschlags- und Finanzierungsplan) müssen als elektronische Datei und in unterschriebener Papierform eingereicht werden.

Ab 24. September trifft die Geschäftsstelle des BBWA gemeinsam mit dem comovis Regionalbüro, die das Programm im Auftrag der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales umsetzt, eine Vorauswahl unter Beachtung der förderrechtlichen Voraussetzungen. Die Auswahl der Vorschläge für Mikroprojekte findet dann im Zeitraum bis 23. November 2012 statt und erfolgt durch die Steuerungsgruppe des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit. Über das Ergebnis werden die Einreicher/innen anschließend informiert.

Die Förderung kann ab dem 01. Januar 2013 erfolgen und ist auf längstens 12 Monate begrenzt.

Programminformation 2013

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Antragsformular 2013

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Finanzierungsplan

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Eröffnung der United Games of Nations 2012

Am Montag, dem 11. Juni 2012 um 16.00 Uhr, war es wieder soweit: Die United Games of Nations wurden feierlich eröffnet. Das internationale Jugendfestival begann mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Jugendpartizipation – der erste Schritt zum Wandel Europas?“ im Rathausinnenhof der Altstadt Köpenick.

Moderiert in charmant-lakonischer Art von Jonas Polkehn nahmen neben Bezirksbürgermeister Oliver Igel der Geschäftsführer des FEZ Berlin Lutz Mannkopf und die beiden „Young Voices“ Roland Pauli und Leah Becker an der Diskussion teil. Oliver Igel betonte in seiner Antwort auf die Frage, wie ein gewandeltes Europa aussehen sollte, dass er sich wünsche, dass es eine ausgeprägte europäische Identität gäbe und dass Europa von den Menschen nicht nur gedacht, sondern auch gefühlt werde.

Das Motto der diesjährigen United Games „Du in Europa und Europa in Dir“ wurde von den Mitgliedern der Young Voices, die in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick und dem FEZ Wuhlheide für die Organisation der Jugendbegegnung verantwortlich sind, in einer sehr ergreifenden Performance zur Sage von Europa und Zeus dargestellt. Nach den Begrüßungsreden von Herrn Igel und Herrn Mannkopf waren dann die Hauptakteure – die internationalen Gäste – an der Reihe, sich und ihr Land wie z. B. USA, Russland, Finnland und Tschechien zu präsentieren. Insbesondere die serbische und die türkische Delegation sorgten mit ihrer mitreißenden Tanzeinlage bzw. mit ihrem melancholischen Gesang für großen Beifall beim Publikum.

Zum feierlichen Abschluss gab es nicht nur ein Buffet mit einer großen Mottotorte, sondern auch musikalische Unterhaltung durch die Band The Frines, die viele Dire-Straits-Klassiker zum Besten gab.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel wünscht den Teilnehmenden für die kommende Woche eine aufschlussreiche und kreative Zeit, bei der auch der Spaß nicht fehlen darf und freut sich auf den Festumzug und die Abschlussperformance im Rahmen des Köpenicker Sommers am Samstag, dem 16. Juni 2012.

Pressekonferenz zum internationalen Jugendprojekt

Im Rahmen einer ungewöhnlichen Pressekonferenz wurde die internationale Jugendbegegnung „United Games of Nations“ am 30. Mai 2012 im Rathaus Köpenick vorgestellt. Das Ungewöhnliche an dieser Pressekonferenz war nicht nur der liebevoll mit europäischen Fahnen geschmückte Raum und die dargebotenen Köstlichkeiten aus den verschiedenen europäischen Ländern, sondern vor allem, dass die Pressekonferenz komplett alleine von fünf 18-Jährigen bestritten wurde.

Die Jugendlichen erläuterten leidenschaftlich worum es bei den „United Games of Nations“ geht: Unter dem diesjährigen Motto „Du in Europa und Europa in dir“ kommen um die 120 Jugendliche aus ca. 15 verschiedenen Ländern im FEZ zusammen, um gemeinsam über den Alltag in Europa zu diskutieren. Vom 11. bis 17.Juni 2012 werden sich die Jugendlichen in Workshops mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Europa befassen und Vorschläge und Ideen für die Zukunft entwickeln. Das schwierige Thema „Europa“ haben die jungen Menschen bewusst gewählt, um der allgemeinen Tendenz, Europa ausschließlich negativ über Euroaustritt, Griechenlandkrise und Bürokratie zu definieren, bewusst etwas entgegen zu setzen.

Ana Trasnea von der Jugendgruppe „Young Voices“ betonte, dass dieses Jugendpartizipationsprojekt für den Bezirk Treptow-Köpenick so wichtig sei, weil es dazu beiträgt, das Verständnis für andere Kulturen zu erhöhen, Vorurteile abzubauen und die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinaus fördert. Die United Games, die es bereits seit 20 Jahren gibt, werden gemeinsam von den Young Voices, dem FEZ Berlin und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick durchgeführt. Ihre Mitstreiterin Lika Kaatz stellte das Besondere an diesem Projekt heraus: „Es ist ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche.“

Zum Abschluss der Pressekonferenz luden Ana, Lika, Shirley, Leah und Jonas alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich die Eröffnungsperformance am 11. Juni 2012 um 16.00 Uhr im Innenhof des Rathauses Köpenick und die Abschlusspräsentation am 16. Juni um 16.00 Uhr auf der Schlossinsel Köpenick anzuschauen. Außerdem man kann die Jugendlich beim Umzug zum Köpenicker Sommer ab 14.00 Uhr in der Altstadt Köpenick erleben.

Türkische Parlamentarier zu Gast in Treptow-Köpenick

Mit großer Freude begrüßten am 24. Mai 2012 Bezirksbürgermeister Oliver Igel und Bezirksverordnetenvorsteher Siegfried Stock eine 30-köpfige Delegation von Politikerinnen und Politikern aus der türkischen Stadt Eskisehir im Rathaus Treptow. Die Delegation zeigte großes Interesse an einen Fortführung der bisherigen freundschaftlichen Kooperation mit Treptow-Köpenick. Bezirksbürgermeister Oliver Igel betonte insbesondere die kulturellen und wirtschaftlichen Chancen und Möglichkeiten, die eine vertiefte Zusammenarbeit beiden Kommunen bietet. Sein türkischer Amtskollege Dr. Ahmet Atac lud Herrn Igel ein, sich 2013 selbst ein Bild von den vielen Gemeinsamkeiten zwischen dem Bezirk Tepebasi und Treptow-Köpenick zu machen. Die anwesenden Künstlerinnen und Künstler aus Treptow-Köpenick berichteten über die warmherzige und offene Gastfreundschaft der Türken, die ihnen bei ihren Besuchen in Eskisehir im vergangenen Jahr entgegen gebracht wurden. Gleichzeitig haben sie viele gute Anregungen für neue und spannende Projekte mit den Gästen diskutiert.

Frühling international in der Altstadt Köpenick

Bildvergrößerung: Schlossinsel Winzerfest
Bild: Bezirksamt Treptow-Köpenick

Am Wochenende fand bei sommerlichen Temperaturen die bezirkliche Traditionsveranstaltung, das 8. Köpenicker Winzerfest, in der Altstadt Köpenick statt. Vom 27. bis 29. April 2012 fanden sich über 30 Winzerinnen und Winzer sowie zahlreiche Gastronomen zusammen, um ihre Weine und kulinarischen Leckerbissen anzubieten.

In diesem Jahr war es Bezirksbürgermeister Oliver Igel eine besondere Freude, Gäste aus drei Partnerstädten des Bezirks Treptow-Köpenick begrüßen zu dürfen: Aus Albinea (Italien), Izola (Slowenien) und Kapellen (Österreich) reisten Winzerinnen und Winzer an, um nicht nur ihre köstlichen Weine und andere Delikatessen anzubieten, sondern den Bürgerinnen und Bürgern auch die Partnerstadt ein bisschen näher zu bringen.

Viele Besucherinnen und Besucher ließen sich dazu verführen, die Partnerstädte auch kulinarisch kennen zu lernen, sei es mit slowenischem Olivenöl, dem originalen Parmesankäse aus der Emilia Romagna oder dem traditionellen Kürbiskernöl aus der Steiermark. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um unsere weitgereisten Gäste auf der Schlossinsel zu begrüßen, bei einem Glas Wein zu plauedern und vieles Wissenswertes über die drei Partnerstädte zu erfahren.

Benvenuti e buon giorno Signore Igel

Mit diesen Worten begrüßte die Bürgermeisterin von Albinea, der italienischen Partnerstadt von Treptow-Köpenick, kürzlich ihren Amtskollegen. Am 23. März 2012 nahm Bezirksbürgermeister Oliver Igel auf Einladung der Italiener an der Gedenkveranstaltung anlässlich des Endes des 2. Weltkrieges in Albinea teil. In seiner Rede, die von den italienischen Freunden mit großer Aufmerksamkeit und Zustimmung verfolgt wurde, erinnerte er an die Gründung der Europäischen Union am 25. März 1957, vor 55 Jahren: „Wir haben als Europäer in diesem Jahr Grund genug zu feiern. Und Italien wie Deutschland – wenn 1957 auch nur ein Teil davon – waren von Anfang an dabei.“

Weiterhin hob Oliver Igel die Bedeutung dieser deutsch-italienischen Städtepartnerschaft hervor: „Die Partnerschaft zwischen Albinea und Treptow-Köpenick ist ein anrührendes Beispiel dafür, wie trotz der Schrecken der Geschichte doch noch etwas Gutes und Beständiges entstehen kann. Das macht Zuversicht, und das macht Mut. Heute freuen wir uns über die Partnerschaft zwischen Albinea und Treptow-Köpenick, und wir freuen uns darüber, dass sich viele Menschen aus unseren beiden Kommunen rege daran beteiligen. Lassen Sie uns unsere Partnerschaft auch weiterhin mit Leben erfüllen. Der beste Weg, Frieden zu erhalten und die Verständigung zwischen den Völkern zu unterstützen, ist es, die Menschen miteinander reden, essen, Sport treiben und die Kultur genießen zu lassen. Auf diesem Weg wollen wir gemeinsam weiter voranschreiten.“

Wie genau dieser Weg aussehen könnte, welche gemeinsamen Projekte beide Städte zukünftig umsetzen wollen, darum ging es im Anschluss in den gemeinsamen Gesprächen. Der Austausch von Erfahrungen und Know-How in der Freiwilligenarbeit, ein Austausch zwischen Schulen sowie gemeinsame sportliche und künstlerische Aktivitäten standen hierbei besonders im Mittelpunkt. Beispielsweise werden sich im Juni 30 Schülerinnen und Schüler der Merian-Schule während einer Seminarreise nach Italien auf den Spuren von Heinrich IV bei seinem Gang nach Canossa begeben, das ganz in der Nähe von Albinea liegt. Im August werden dann die Treptower Teufel die Sportsfreunde vom Tennisclub Albinea bei deren Besuch in Treptow-Köpenick im Tennisspiel herausfordern.

Verwaltung fit für Europa

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick beteiligt sich gemeinsam mit den anderen elf Berliner Bezirken an dem Qualifizierungsprojekt „LoGo Europe“. Insgesamt werden 30 Verwaltungsfachleute im Rahmen eines vierwöchigen Auslandspraktikums Stadtverwaltungen in den Niederlanden, der Türkei, Belgien, Italien, Großbritannien, Frankreich oder Polen kennen lernen. Das Projekt wird gefördert durch EU-Bildungsprogramm “Lebenslanges Lernen – Leonardo da Vinci”.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel dazu: „Auch die Verwaltungspraxis in den Berliner Bezirksämtern wird zunehmend durch europäisches Recht und die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern bestimmt. Fremdsprachkenntnisse, interkulturelle Kompetenz und eine gute Kommunikationsfähigkeit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamtes werden immer wichtiger, um den Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Service zu bieten. Ein Auslandspraktikum ist eine gute Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern, neue Ideen und Erfahrungen für eine bürgerfreundliche Verwaltung zu sammeln.“

Zur feierlichen Auftaktveranstaltung am 18. Januar 2012 im Wappensaal des Berliner Rathauses begrüßten die neue Berliner Europabeauftragte Hella Dunger-Löper und fünf Bezirksbürgermeister alle 30 Berliner Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer. Bezirksbürgermeister Oliver Igel beglückwünschte die drei Mitarbeiter des Bezirksamtes Treptow-Köpenick zu ihrer Auswahl. Herr Igel wünschte den Fachleuten aus dem Stadtplanungsamt, dem Jugendamt und dem Bereich Integration viel Erfolg beim Bestehen des Abenteuers Europa und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sie mit einen Koffer voller guter Ideen und Anregungen von ihrem Auslandspraktikum in das Bezirksamt zurück kehren werden.

LoGo Europe! Verstärkung aus Holland

Für die Dauer von drei Wochen wird das Bezirksamt Treptow-Köpenick durch eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter der Gemeinde Amstelveen in Holland freundlich unterstützt.
Die 45-jährige Helmie Bijleveld aus dem Bereich Kommunikation und der 43-jährige Pieter Heidma aus dem Bereich Stadtplanung sind im Rahmen des EU-Austausch-Projektes “LoGo Europe!” derzeit im Rathaus Köpenick tätig.
Hier tauschen sich die beiden sympathischen Holländer mit den Kolleginnen im Bereich Internet und im Fachbereich Stadtplanung aus. Sie bestreiten gemeinsam den Arbeitsalltag, vergleichen und diskutieren Arbeitsabläufe.
Über den Tellerrand schauen, den Blickwinkel erweitern, Kontakte knüpfen heißt die Devise.

Beide Verwaltungsbereiche erhoffen sich von diesem Austausch neue Impulse für ihre tägliche Arbeit und genießen den frischen Wind in den manchmal staubigen Amtsstuben der Verwaltung. Amstelveen, in unmittelbarer Nähe zur niederländischen Hauptstadt Amsterdam gelegen, ist insbesondere bei der Nutzung neuer Medien der Berliner Verwaltung um Einiges voraus.
Im kommenden Jahr erhalten auch zwei Mitarbeiter/-innen des Bezirksamtes Treptow-Köpenick die wunderbare Gelegenheit, ein vierwöchiges Praktikums in einer anderen europäischen Verwaltung zu absolvieren. Vielleicht heißt es ja dann “Auf nach Amstelveen”. Möglich gemacht wird das Ganze durch das Bildungsprogramm „Leonardo da Vinci“ der Europäischen Union und natürlich durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick.
Wir möchten uns recht herzlich bei Frau Bijleveld und Herrn Heidma für die freundliche Zusammenarbeit bedanken und wünschen den beiden noch einen erlebnisreichen und interessanten Aufenthalt hier in Berlin und natürlich besonders in Treptow-Köpenick.

Zwei Stadtplaner in Stettin

Im Rahmen des Qualifizierungsprojektes „LoGo Europe“ haben sich eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter des bezirklichen Stadtplanungsamtes vor zwei Wochen auf den Weg nach Stettin, Polen, gemacht. Für vier Wochen sind sie dort im Bereich der Stadtplanung eingesetzt, um mit den dortigen Fachleuten ihre Erfahrungen zu teilen und auszutauschen, die Arbeitsweisen zu vergleichen und sich gegenseitig Projekte aus Stettin bzw. Treptow-Köpenick vorzustellen und näher zu bringen. In den ersten zwei Wochen lag der Schwerpunkt bei einem Revitalisierungsprojekt der Altstadt und der Innenstadt von Stettin, das umfangreich präsentiert und durch Vorortbesichtigungen noch eindrücklicher gemacht wurde. In diesem Rahmen fand ein reger fachlicher Austausch über Zielsetzungen, Verfahrensweisen und die Beteiligung der Öffentlichkeit bei städtischen Planungsvorhaben statt. In den Gesprächen fanden die Einschätzungen und Beobachtungen der Berliner Stadtplaner Gehör und führten zu einer fachlichen Auswertung.

An dem Projekt im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms „Leonardo da Vinci“ nehmen in diesem Jahr 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus elf Berliner Bezirksämtern an einem europaweiten Austausch statt, um sich fachlich weiterzubilden, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und ihre interkulturellen Kompetenzen zu erweitern. Nachdem im letzten Jahr zwei Kollegen aus Holland im Bezirksamt zu Gast waren und zum jetzigen Zeitpunkt der Austausch im Bereich Stadtplanung stattfindet, wird im September diesen Jahres der Integrationsbeauftragte von Treptow-Köpenick ein vierwöchiges Praktikum in Istanbul, Türkei, absolvieren, um den Arbeitsalltag dort zu erleben.

Ein Auslandspraktikum ist eine gute Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern, neue Ideen und Erfahrungen für eine bürgerfreundliche Verwaltung zu sammeln. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick wünscht den beiden Stadtplanern viele neue Eindrücke aus Stettin und zahlreiche gute Ideen für gemeinsame Vorhaben.

2012: Europäisches Jahr für aktives Altern

2012 ist das Europäische Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen. Es soll Gelegenheit geben, darüber nachzudenken, dass die Europäer länger leben und länger gesund bleiben als je zuvor – und die Chancen bewusst machen, die darin stecken.

Durch aktives Altern erhalten die Generation der geburtenstarken Jahrgänge und die älteren Erwachsenen von morgen die Chance, länger im Erwerbsleben zu bleiben und ihre Erfahrungen weiterzugeben, sich weiter aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und ein möglichst gesundes und erfülltes Leben zu leben.

Aktives Altern ist auch der Schlüssel zur Wahrung der Solidarität zwischen den Generationen in Gesellschaften mit immer mehr älteren Menschen. Die Herausforderung wird darin bestehen, die Möglichkeiten für aktives Altern im Allgemeinen und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter zu verbessern. Dabei spielen so unterschiedliche Bereiche wie Beschäftigung, Gesundheitsversorgung, Sozialdienste, Erwachsenenbildung, Freiwilligentätigkeit, Wohnungswesen, IT-Dienstleistungen und Verkehr eine Rolle.

Das Europäische Jahr 2012 soll ein Altern in Gesundheit fördern, um damit sozialer Ausgrenzung und Vereinsamung entgegenzuwirken. Ziel ist ein nachhaltiges gewandeltes Verständnis des aktiven Alterns sowie die Unterstützung des Zusammenhalts der Generationen in der Gesellschaft. Das Europäische Jahr 2012 wendet sich deshalb ausdrücklich an öffentliche Verwaltungen, an die Sozialpartner und an die Zivilgesellschaft.

Auf deutscher Seite erfolgt die Umsetzung des Europäischen Jahres durch die nationale Koordinierungsstelle im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zur organisatorischen Unterstützung ist eine Geschäftsstelle eingerichtet worden, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG) getragen wird.

Detaillierte Informationen zum Europäischen Jahr für aktives Altern finden Sie im Internet unter:
www.ffg.tu-dortmund.de
ec.europa.eu/social/