2014

Bienvenidas & Felicidades …
Bild: Bezirksamt Treptow-Köpenick

2015 Europäisches Jahr für Entwicklung

Logo Europäisches Jahr für Entwicklung

Das Europäische Parlament und der Europäische Rat haben in einem gemeinsamen Beschluss das Jahr 2015 zum Europäischen Jahr für Entwicklung ausgerufen. Unter dem Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ will die Europäische Union nicht nur die Bürgerinnen und Bürger über die Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten informieren, sondern auch die unmittelbare Einbindung, das kritische Denken und das aktive Interesse der Unionsbürgerinnen, Unionsbürger und der Interessenträger an der Entwicklungszusammenarbeit fördern. Außerdem soll das Bewusstsein für den Nutzen der Entwicklungszusammenarbeit der EU geschärft und ein Gefühl für gemeinsame Verantwortung, Solidarität und Chancen bei den Bürgerinnen und Bürgern in Europa und in den Entwicklungsländern gefördert werden.

Im Mittelpunkt des Europäischen Jahres steht eine umfassende unionsweite Informations- und Kommunikationskampagne, die durch Maßnahmen der Mitgliedstaaten ergänzt wird. Beteiligen können sich außerdem die Zivilgesellschaft, Jugendorganisationen, Sozialpartner, der private Sektor und natürlich regionale und lokale Gebietskörperschaften.

Kultur- und Genussreise des Tourismusvereins in die Provinz Emilia Romagna

Der Tourismusverein Treptow-Köpenick e.V. veranstaltete vom 1. bis 5. Oktober eine Bildungsreise nach Italien in die Region Emilia Romagna, in der auch unsere italienische Partnerstadt Albinea liegt. Im Rathaus von Albinea wurde die Gruppe vom dortigen Bürgermeister Nico Giberti offiziell empfangen und anschließend ging es zum Mauerdenkmal, zum Friedhof, zum Gedenkstein “Mai piú” und anderen interessanten Orten der Stadtgeschichte.

Lesen Sie mehr im anschaulichen Reisebericht von Heidrun Meißner, Mitglied im Vorstand des Partnerschaftsvereins Treptow-Köpenick e.V.:

Reisebericht zur Reise nach Albinea im Herbst 2014

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Ukraine lernt von Treptow-Köpenick

Vom 27. September bis zum 2. Oktober trafen sich 24 Leiterinnen und Leiter ukrainischer Schulen, die das Deutsche Sprachdiplom anbieten, zu einer Konferenz in Berlin.
Im Rahmen des Besuchsprogramms empfing Bezirksbürgermeister Oliver Igel die Delegation am 28. September im historischen Rathaus Köpenick. Dort informierten sie sich über verschiedene Formen der Demokratiebildung. Der Bezirk Treptow-Köpenick verfügt zu diesem Thema über umfangreiche Erfahrungen und hervorragende Beispiele. So wurden das internationale Jugendpartizipationsprojekt „United Games of Nations“ und das neu gegründete „Kinder- und Jugendparlament Treptow-Köpenick“ von den Jugendlichen selbst vorgestellt. Anschließend ergab sich eine rege Frage- und Diskussionsrunde, in der Bezirksbürgermeister Igel den ukrainischen Schulleiterinnen und Schulleitern, die auch fast alle in ihren jeweiligen Stadtparlamenten vertreten sind, Rede und Antwort zu kommunalpolitischen Strukturen und Prozessen stand. Am Ende der Veranstaltung brachte Herr Igel die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und seine Hoffnungen zur friedlichen Lösung des Konfliktes dort, zum Ausdruck.

Die Schulleiterinnen und -leiter waren von ihrem Besuch in Treptow-Köpenick sehr angetan. Sie haben viele Impulse für die Entwicklung des Mitspracherechts Jugendlicher und für die Entwicklung von demokratischen Strukturen in ihren Kommunen mitgenommen und Treptow-Köpenick hat sich als weltoffener und gastfreundlicher Bezirk präsentiert. Und erste Ideen für eine Zusammenarbeit mit Schulen in Odessa wurden auch ausgetauscht.

LoGo Europe

Das ist das Fazit eines Kollegen aus dem Sportamt des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, der im Rahmen des Qualifizierungsprojektes „LoGo Europe 2.0“ ein vierwöchiges „Job-Shadowing“ in der Stadtverwaltung von Belfast absolviert hat. Während seines Praktikums hat sich Mathias Braesel mit den Strukturen der Belfaster Stadtverwaltung beschäftigt und konnte einen intensiven Einblick in die Aufgaben und anstehenden Herausforderungen des Parks & Leisure Departments erwerben. In dieser Abteilung werden zehn Freizeiteinrichtungen sowie Parks und Friedhöfe von Belfast bewirtschaftet. Auf Grund der sehr unterschiedlichen kulturellen und verwaltungstechnischen Strukturen ist ein direkter Vergleich zwischen Treptow-Köpenick und Belfast zwar nur schwer möglich, aber insbesondere das Thema Übertragung / Umwandlung von Freizeiteinrichtungen spielt in beiden Kommunen eine große Rolle.
Das Praktikum bot eine hervorragende Möglichkeit, die sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten der Teilnehmenden zu verbessern, sich im neuen Arbeits- und Lebensumfeld zu bewähren und schließlich auch den Bezirk Treptow-Köpenick und die Stadt Berlin zu präsentieren. Das Projekt wird gefördert aus dem EU-Programm Lebenslanges Lernen – Leonardo da Vinci.

Kiezkassen – ein Element der Bürgerhaushalte?

Das Modell der Kiezkassen, was seit ca. einem Jahr in Treptow-Köpenick erfolgreich praktiziert wird, ist nicht direkt mit dem Bürgerhaushalt in Cajamarca (Peru) zu vergleichen. Die finanziellen und damit auch die inhaltlichen Dimensionen beider Instrumente unterscheiden sich deutlich. Diese Erkenntnis war nur eine von vielen, die die vier ASA-Teilnehmerinnen am 19. Juni 2014 in einer öffentlichen Veranstaltung zum Abschluss des ASA-Projektes „Bürgerhaushalte leben von der Beteiligung“ präsentiert haben. Nachdem zunächst der Vorsteher der BVV Treptow-Köpenick, Siegfried Stock, und das Mitglied des Deutschen Bundestages, Matthias Schmidt, die Bedeutung dieses Projektes hervorgehoben hatten, haben die vier ASA-Teilnehmerinnen Methoden und Erkenntnisse ihrer Forschung vorgestellt. Zum Abschluss hat die AG Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick und Cajamarca die Gelegenheit genutzt, sich bei den Beteiligten für Ihr großes Engagement in dieser erfolgreichen 1. Projektphase zu bedanken.

ASA-Kommunal ist ein Programm zur Förderung von Arbeits- und Studienaufenthalten des Bundesministeriums für Entwicklungszusammenarbeit und gliedert sich in eine sogenannte Nord- und eine Südphase. Im Rahmen der Norphase haben zwei Mitarbeiterinnen der Bezirksverwaltung Cajamarca, Nancy und Jessica, von April bis Juni 2014 gemeinsam mit den beiden deutschen Studentinnen Laura und Nuria im Bezirksamt Treptow-Köpenick, in der sozialraumorientierten Planungskoordination, geforscht und gearbeitet. Ziel des Projektes ist es, die zivilgesellschaftliche Mitsprache in den Bürgerhaushalten in Treptow-Köpenick und Cajamarca weiter auszubauen und zu erreichen, dass noch mehr Menschen ihre Partizipationsrechte in der Kommunalpolitik aktiv nutzen. Dafür haben sie sich intensiv mit der Wirkungsweise der neu eingeführten Kiezkassen befasst, eine Fragebogenaktion durchgeführt und Empfehlungen an das Bezirksamt gegeben, wie dieses Instrument weiter gestärkt werden könnte. Von August bis Oktober wir dann die Wirkungsweise des Bürgerhaushaltes in der Provinzverwaltung von Cajamarca analysiert und mit Treptow-Köpenick verglichen. Zum Abschluss des Projektes wird es dann einen Bericht geben, mit dem Vergleich zwischen beiden Instrumenten und Empfehlungen zur Erhöhung der Bürgerbeteiligung in Cajamarca und im Bezirk Treptow-Köpenick.

Die Erde mein Zuhause

Im Rahmen des interkulturellen Vernetzungsprojekts “Die Erde mein Zuhause” sind vom 11. bis 23. Juni zehn russische Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren zu Gast in Treptow-Köpenick. Die Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse kommen aus der Stadt Apatity in der Region Murmansk, ganz im Norden Russlands. Heute wurden sie von der Beauftragten für EU und Städtepartnerschaften im Bezirksamt Treptow-Köpenick im historischen Rathaus Köpenick empfangen. Dort haben sie Wissenswertes über den Bezirk, seine Geschichte und auch über seine Städtepartnerschaften erfahren, bevor sie anschließend eine Schiffsfahrt zum Müggelsee unternahmen. Der Schüleraustausch wurde von Silvia Hahnisch in Zusammenarbeit mit der Sophie-Brahe-Schule am Plänterwald organisiert. Durch den Austausch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, die Kultur und die Menschen des Gastlandes besser kennen zu lernen und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Untergebracht sind sie in Gastfamilien im Bezirk, was für beide Seiten eine tolle Erfahrung ist. So haben beispielsweise einige der russischen Jungs das Vorrundenspiel Deutschland – Portugal gemeinsam mit ihren deutschen Gasteltern geschaut und anschließend gefeiert.

Mit dem Bus nach Italien

Italienische Flagge
Bild: daboost / Fotolia.com

Der Tourismusverein Treptow-Köpenick e.V. bietet erstmals eine Busreise in unsere wunderschöne italienische Partnerstadt Albinea an. Die Reise für Freunde italienischer Landschaft und Geschichte sowie von Lambrusco, Parmesan und Giuseppe Verdi führt vom 1. bis 5. Oktober 2014 nach Albinea. Die idyllische Kleinstadt, 60 Kilometer westlich von Bologna in der Emilia-Romagna gelegen, ist seit 1997 Partnerstadt des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick. Neben Stadtbesichtigung, Besuch der Gedenkstätte und Empfang durch den Bürgermeister Albineas stehen Besuche der Burgruine Canossa, der Altstadt von Modena (UNESCO Welterbe), des Verdi-Geburtshauses und -Museums sowie des historischen Zentrums und einer Käserei in Parma auf dem Programm der fünftägigen Reise. Die Reise ist buchbar bis zum 15. August 2014 in der Touristinformation am Schlossplatz in der Altstadt Köpenick (Mindestteilnehmerzahl: 20).

Busreise nach Albinea 2014

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„Save the environment – save our home“

… unter diesem Motto ist am Sonntag, dem 1. Juni die internationale Jugendbegegnung „United Games of Nations“ in Treptow-Köpenick zu Ende gegangen. Fast 100 Jugendliche aus zwölf verschiedenen europäischen Ländern waren nach Treptow-Köpenick gekommen, um sich eine Woche lang mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. In den Workshops Energie, Konsum, Artenschutz und Ernährung haben sich die Jugendlichen intensiv damit auseinander gesetzt, was es bedeutet, nachhaltig zu leben und warum ein ressourcenschonender Umgang heutzutage so wichtig ist.

Bei strahlendem Sonnenschein haben die Jugendlichen am Samstag ihre Gedanken zum Thema „Save the environment – save our home“ vor großem Publikum anlässlich des Kindertages im FEZ präsentiert. Zunächst wies die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Ines Feierabend in ihrem Grußwort darauf hin, dass diese internationale Jugendbegegnung – gerade auch im Hinblick auf die Ergebnisse der am vergangenen Sonntag stattgefundenen Wahlen zum Europäischen Parlament – ein besonderes Beispiel für die Vermittlung von Werten wie Toleranz und Respekt gegenüber Menschen aus anderen Kulturen und für die Sensibilisierung für die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas ist. Anschließend gehörte die Bühne den Schülerinnen und Schülern aus den bezirklichen Partnerstädten in Tschechien, Serbien, Slowenien und den anderen Ländern wie beispielsweise Norwegen, der Ukraine und den Niederlanden. So hat der Ernährungsworkshop beispielsweise dargestellt, wie die Ernährungspyramide aussieht, der Energieworkshop hat die unterschiedlichen Arten der Energiegewinnung performt und der Konsumworkshop hat die Zuschauerinnen und Zuschauer angeregt, sich gründliche Gedanken darüber zu machen, welches Kleidungsstück man einkauft.

Die United Games of Nations fanden in diesem Jahr bereits das 24. Mal statt und die Veranstalter – das Bezirksamt Treptow-Köpenick, das FEZ Berlin und die Jugendlichen der Young Voices – sind sich mit den Delegationen aus den befreundeten Ländern einig, dass diese Jugendbegegnung ein voller Erfolg war. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Einladung zur Abschlusspräsentation des ASA-Projektes

Asa Programm
Bild: Asa Programm

Zwei Mitarbeiterinnen der Bezirksverwaltung Cajamarca, Nancy und Jessica, sind von April bis Juni 2014 gemeinsam mit den beiden deutschen Studentinnen Laura und Nuria im Bezirksamt Treptow-Köpenick tätig. Den Rahmen dafür bildet ASA-Kommunal, ein Programm zur Förderung von Arbeits- und Studienaufenthalten des Bundesministeriums für Entwicklungszusammenarbeit. Die vier Expertinnen arbeiten gemeinsam an dem Projekt „Bürgerhaushalte leben von der Beteiligung“, mit dem Ziel, die zivilgesellschaftliche Mitsprache in den Bürgerhaushalten in Treptow-Köpenick und Cajamarca weiter auszubauen und zu erreichen, dass noch mehr Menschen ihre Partizipationsrechte in der Kommunalpolitik aktiv nutzen. Dafür haben sie sich intensiv mit der Wirkungsweise der neu eingeführten Kiezkassen und anderer Elemente der Bürgerbeteiligung befasst.

Die Teilnehmerinnen des Projekts “Bürgerhaushalte leben von der Beteiligung” des ASA-Kommunal Programms im Rahmen der Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick (Deutschland) und Cajamarca (Perú) laden herzlich ein:
am 19. Juni 2014
um 17:00 Uhr
im BVV-Saal im Rathaus Treptow (Neue Krugallee 4, 12435 Berlin)

an ihrer Abschlussveranstaltung teilzunehmen. In dieser werden Ergebnisse einer Fragebogenaktion, erste Ideen zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung skizziert und es wird vorgestellt, welche Ziele sich die Teilnehmerinnen für den zweiten Teil des Projektes, der in Cajamarca stattfinden wird, gestellt haben.

Wir würden uns sehr freuen Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen. Bitte schicken Sie uns bei einer Zusage eine kurze Nachricht an folgende E-Mail: sozialraumorientierung@ba-tk.berlin.de

Einladung Abschlusspräsentation 2014

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Köpenick - Brüssel - Belfast

Derzeitig absolvieren zwei Fachkräfte des Bezirksamtes Treptow-Köpenick im Rahmen des Qualifizierungsprojektes „LoGo Europe 2.0“ ein vierwöchiges „Job-Shadowing“ in den Stadtverwaltungen von Brüssel und Belfast.

Der Kollege aus dem Sportamt informiert sich in zahlreichen Gesprächen und Hospitationen über Strukturen der Belfaster Verwaltung und versucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei dem Umgang mit Sportanlagen herauszuarbeiten. Außerdem hat er bereits viel über die Verwaltungsreform in Nordirland erfahren und die gesamte Gruppe wurde vom Lord Mayor von Belfast empfangen.

Auch der Kollege aus der Stadtplanung ist begeistert von der Gastfreundschaft der Brüsseler Stadtverwaltung. Es standen schon zahlreiche Termine wie der Besuch beim Verwaltungsgericht und des Berliner Büros in Brüssel, die Eröffnung einer Kita, eine Abendveranstaltung mit sozialen Trägern und der Besuch in Quartiersmanagementgebieten auf dem Programm.

Viel Herzblut bei „Europa kontrovers“

Die Musik
Bild: beermedia.de - Fotolia.com

Die geringe Wahlbeteiligung bei der letzten Europawahl 2009 nahm die Europabeauftragte des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Sonja Eichmann, gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus weiteren sechs Berliner Bezirken zum Anlass, aktiv für die diesjährigen Wahlen zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014 zu werben. Höhepunkt bildete die überaus erfolgreiche Veranstaltung „Europa kontrovers Wahlspecial“ am 14. Mai im Rathaus Schöneberg, die gemeinsam mit den Kooperationspartnern Europäische Akademie, Europa-Union Berlin und der Jungen Europäischen Bewegung durchgeführt wurde.

Die 100 Stühle im Theodor-Heuss-Saal reichten nicht aus, so groß war das Interesse der Bürgerinnen und Bürger, mit den zur Wahl stehenden Berliner Kandidatinnen und Kandidaten Michael Cramer, Paola Giaculli, Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann, Bruno Kramm und Alexandra Thein zu diskutieren. Elf Tage vor dem Urnengang wurde das wichtige Thema Europa mit viel Herzblut und auch teilweise die Gemüter erregend diskutiert. Expertinnen und Experten aus Politik und Gesellschaft wie beispielsweise der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Treptow-Köpenick, Matthias Schmidt, standen den Interessierten an verschiedenen Thementischen für die Diskussion zur Verfügung. Unter provokanten Überschriften wie Europas Volk wählt- aber was und warum? Ist das Boot schon voll? EU vs. NSA und Die EU als Auslaufmodell? wurden die Themen Flüchtlingspolitik, Digitales Europa und Zukunft der Europäischen Union lebhaft und engagiert diskutiert.

An diesem interessanten und facettenreichen Abend, der charmant durch den Leiter der Europäischen Akademie Berlin Prof. Eckart Stratenschulte moderiert wurde, konnten die Wahlberechtigten Antworten auf einen bunten Strauß unterschiedlichster Fragen vom Lobbyismus in Brüssel bis hin zum vielzitierten „Chlorhähnchen“ finden. Unterschiedliche politische Standpunkte wurden kontrovers ausgetauscht; einig waren sich die Diskutantinnen und Diskutanten jedoch darin, das der Einzug europafeindlicher Parteien unbedingt verhindert werden müsse.

Den musikalischen Ausklang des Abends bestritt das Köpenicker Urgestein Steve Horn, der die Europahymne „An die Freude“ aus dem letzten Satz von Beethovens 9 Sinfonie, auf verschiedenen Instrumenten intonierte und das Publikum in den informellen Teil dieses gelungenen Abends entließ.

Präsentationsveranstaltung zum ASA-Projekt

Asa Programm
Bild: Asa Programm

Mitarbeiterinnen der Bezirksverwaltung Cajamarca arbeiten von April bis Juni 2014 gemeinsam mit zwei deutschen Studentinnen im Bezirksamt Treptow-Köpenick. Den Rahmen dafür bildet ASA-Kommunal, ein Programm zur Förderung von Arbeits- und Studienaufenthalten des Bundesministeriums für Entwicklungszusammenarbeit. Die vier Expertinnen werden gemeinsam an dem Projekt „Bürgerhaushalte leben von der Beteiligung“ arbeiten, mit dem Ziel, die zivilgesellschaftliche Mitsprache in den Bürgerhaushalten in Treptow-Köpenick und Cajamarca weiter auszubauen und erreichen, dass noch mehr Menschen ihre Partizipationsrechte in der Kommunalpolitik aktiv nutzen.

Die Teilnehmerinnen des Projekts “Bürgerhaushalte leben von der Beteiligung” des
ASA-Kommunal Programms im Rahmen der Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick (Deutschland)
und Cajamarca (Perú) laden herzlich ein
am 14. Mai 2014
um 18:00 Uhr
im BVV-Saal im Rathaus Treptow

an ihrer Präsentationsveranstaltung teilzunehmen. In dieser werden das Projekt, der Strategieaustausch zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung skizziert und die Ideen und Ziele der am Projekt Beteiligten vorgestellt. Weiterhin werden Episoden zur Reduzierung von Vorurteilen und Diskriminierung erzählt.

Wir würden uns sehr freuen Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen. Bitte schicken Sie uns bei einer Zusage eine kurze Nachricht an folgende E-Mail: sozialraumorientierung@ba-tk.berlin.de

Winzerfrühling

Bildvergrößerung: Winzerfrühling auf der Schlossinsel
Bild: BA Treptow-Köpenick

Bei herrlichem Frühlingswetter war der diesjährige 10. Köpenicker Winzerfrühling am vergangenen Wochenende ein Magnet für zahlreiche Weinfreunde aus dem Bezirk und von weit her. Unter den 30 ausstellenden Winzern aus Deutschland und Europa waren auch zwei Familienbetriebe aus unserer slowenischen Partnergemeinde Izola in Istrien, die ökologisch angebaute Weiß-, Rot- und Roséweine zum Verkosten und Verkauf anboten. Bezirksbürgermeister Oliver Igel, weitere Mitglieder des neu gewählten Vorstandes des Städtepartnerschaftsvereins sowie Vertreterinnen des Bezirksamtes ließen es sich nicht nehmen, unseren slowenischen Freunden ihre Aufwartung zu machen und sich dabei an den wunderbaren Weinen aus Istrien zu erfreuen. Unsere Freunde haben zugesagt, auch im nächsten Jahr nach Köpenick zu kommen. Ein Termin zum Vormerken für 2015!

Europa kontrovers – Wahlspecial am 14. Mai

Europa-Banner
Bild: mirpic – Fotolia.com

„Braucht Berlin Europa oder ist es nicht vielmehr umgekehrt? Ist die EU überhaupt noch zeitgemäß oder nicht eher ein Auslaufmodell? Und überhaupt, warum soll ich am 25. Mai 2014 wählen gehen, wo doch BRÜSSEL sowieso alles so regelt wie es will?“ Wenn Sie sich eine dieser Fragen oder ähnliche auch schon einmal gestellt haben, dann sind Sie bei „Europa kontrovers“ richtig.

Hiermit möchte ich Sie im Namen der Europabeauftragten verschiedener Berliner Bezirke ganz herzlich zur Veranstaltung „Europa kontrovers-Wahlspecial“ einladen.

Wann?
Mittwoch 14. Mai 2014 von 17.30 bis ca. 19.30 Uhr

Wo?
Rathaus Schöneberg (John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin) Theodor-Heuss-Saal und Brandenburghalle, 1. Etage

Was?
Spannende Diskussionen mit kompetenten Gästen & europäischem Imbiss

Was noch?
Wer möchte, hat ab 16:00 Uhr die Möglichkeit, eine kostenlose Führung durch das historische Rathaus Schöneberg zu erhalten. Treffpunkt: Foyer

Sie haben an diesem Abend die Gelegenheit, mit engagierten Politiker/innen des Europäischen Parlamentes, des Deutschen Bundestages, des Berliner Abgeordnetenhauses, der Bezirksverordnetenversammlungen und weiteren Expert/innen an vier Thementischen zu diskutieren:

1. Europas Volk wählt – aber was und warum?
Wie arbeitet das Europäische Parlament? Was bedeutet der Wegfall der 3% Hürde für das neue Europäische Parlament?

2. Flüchtlingspolitik der EU
Ist das Boot schon voll? Was sind sogenannte Dublin II-Flüchtlinge? Wie humanitär ist die Flüchtlingspolitik der EU eigentlich?

3. Digitales Europa
EU vs. NSA: Wie soll die EU auf den Abhörskandal reagieren? Wie sicher ist das Internet in Zeiten von Cybercrime?

4. Die EU als Auslaufmodell?
Kerneuropa vs. Erweiterung: Wo liegen die Grenzen der Erweiterung? Welche Kompetenzen soll die EU zukünftig haben? Brauchen wir mehr oder weniger Europa?

Zum Abschluss möchten wir mit unseren Podiumsgästen und Ihnen die Frage „Braucht Berlin Europa?“ kontrovers diskutieren. Zu den Diskutant/innen auf dem Podium gehören u.a. Frau Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann, Landesvorsitzende Europa-Union Deutschland und Kandidatin für das Europäische Parlament und Michael Cramer, MdEP. Professionell und charmant wird uns Prof. Eckart Stratenschulte, Leiter der Europäischen Akademie Berlin, durch den Abend führen.

Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Empfang mit europäischem Buffet ein. Die einladenden Bezirke sind Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick.

Bei Interesse an der Veranstaltung melden Sie sich bitte bis zum 7. Mai 2014 an:

EU-Beauftragte Sonja Eichmann | E-Mail: europa@ba-tk.berlin.de oder Fax: (030) 90297 2440

Bienvenidas & Felicidades …

Bildvergrößerung: Bienvenidas & Felicidades …
Bild: Bezirksamt Treptow-Köpenick

… hieß es am 4. April im Rathaus Köpenick. Zunächst begrüßte Bezirksbürgermeister Oliver Igel zwei Gäste aus unserer peruanischen Partnerstadt Cajamarca im historischen Ratssaal Köpenick recht herzlich. Jessica und Nancy, zwei Mitarbeiterinnen der Bezirksverwaltung Cajamarca, sind vor wenigen Tagen in Berlin angekommen und werden gemeinsam mit Laura und Nuria, zwei deutschen Studentinnen für drei Monate im Bezirksamt Treptow-Köpenick arbeiten. Den Rahmen dafür bildet ASA-Kommunal, ein Programm zur Förderung von Arbeits- und Studienaufenthalten des Bundesministeriums für Entwicklungszusammenarbeit. Die vier Expertinnen werden gemeinsam an dem Projekt „Bürgerhaushalte leben von der Beteiligung“ arbeiten, mit dem Ziel, die zivilgesellschaftliche Mitsprache in den Bürgerhaushalten in Treptow-Köpenick und Cajamarca weiter auszubauen und erreichen, dass noch mehr Menschen ihre Partizipationsrechte in der Kommunalpolitik aktiv nutzen. Oliver Igel dazu: „Das Konzept der Bürgerhaushalte kommt ja ursprünglich aus Südamerika und deshalb ist das Projekt eine wunderbare Gelegenheit, von Ihnen zu lernen. Dafür wünsche ich Ihnen viel Erfolg!“

Anschließend wurde es sehr emotional. Frau Dr. Ida Beier, langjähriges Mitglied der AG Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick – Cajamarca wurde vom Bezirksbürgermeister Igel und dem Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, Siegfried Stock, für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Bürgermedaille ausgezeichnet. In der Laudatio hieß es: „Sie engagierten sich mit vielen Einsätzen für die „Ärzte für die Dritte Welt“, zunächst in Indien und Kenia, danach in Treptow‐Köpenicks peruanischer Partnerstadt Cajamarca. Ihre Beratungen, Behandlungen und Präventionsmaßnahmen bei ihren inzwischen insgesamt sieben ehrenamtlichen Einsätzen in Cajamarca werden von vielen Menschen dankbar angenommen und oft schon sehnsüchtig erwartet. Denn Berührungsängste mit den Menschen kennen Sie nicht. Sie gehen dahin, wo die Not am größten ist. […] „Immer sich regen, niemals verharren. Über Generationen und Grenzen hinweg wirken Sie. Und darum darf ich mit Fug und Recht sagen: Frau Dr. Ida Beier ist ein Vorbild für viele Menschen und daher eine würdige Preisträgerin der Bürgermedaille Treptow‐Köpenick.“

Die AG Stäpa Treptow-Köpenick – Cajamarca gratuliert Doctora Ida, wie sie in Cajamarca respektvoll und liebevoll genannt wird, auf das allerherzlichste!

Traditionelle Gedenkfeier in Albinea

Bildvergrößerung: Traditionelle Gedenkfeier in Albinea
Bild: Bezirksamt Treptow-Köpenick

Der Vorsteher der BVV, Siegfried Stock, der Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins von Treptow-Köpenick, Volker Thiel, und Bezirksbürgermeister Oliver Igel haben am vergangenen Wochenende an den traditionellen Gedenkfeierlichkeiten zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges in unserer italienischen Partnerstadt Albinea teilgenommen. Zum 69. Mal jährten sich in diesem Jahr die Ereignisse um die Villa Rossi/Villa Calvi am 26./27. März 1945, als die deutsche Kommandostelle von Partisanen und englischen Fallschirmjägern gestürmt wurde. „In diesem Gedenkjahr 2014 gibt dies die Gelegenheit, an die Geschehnisse im 20. Jahrhundert insgesamt zu erinnern: an den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges, an den Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren, an die Teilung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg und an die friedliche Revolution vor 25 Jahren. Die Gedenkfeier in Albinea ist aber auch eine gute Gelegenheit sich vor Augen zu führen, dass Europa seine Lehren aus dem unvorstellbaren Blutvergießen im 20. Jahrhundert gezogen hat und mit der Europäischen Union ein Zusammenschluss europäischer Staaten gegründet wurde, der sich die Wahrung des Friedens, die Stabilisierung der Demokratie und das Streben nach Wohlstand für ihre Bürgerinnen und Bürger zum obersten Ziel gesetzt hat – auch wenn dieser Kontinent auch heute noch immer nicht frei von Konflikten ist, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel in seiner Gedenkrede. Die Delegation hat während des Besuches dreier Persönlichkeiten gedacht: dem deutschen Soldaten Hans Schmidt, der Ehrenbürger Albineas ist, der sich 1944 auf die Seite der italienischen Partisanen schlug und den Krieg beenden wollte – wofür er mit dem Leben bezahlen musste; Bezirksbürgermeister Michael Brückners, der dieses Jahr seinen 75. Geburtstag hätte feiern können und der maßgeblich Anteil am Aufbau der Partnerschaft mit Albinea hatte und des Italieners Mario Crotti, dessen Grab die Delegation besuchte und der ebenfalls als einer der Väter der Partnerschaft gilt und sich auch als Fotograf der Berliner Mauer große Verdienste erwarb.
Mit mehreren Projekten soll die Städtepartnerschaft fortgeführt werden: im Mai kommen Jugendliche aus Albinea zu den „United Games of Nations“, im September besuchen Schüler des Leistungskurses Geschichte der Merian-Oberschule Albinea. Der Tourismusverein Treptow-Köpenick will eine Reise nach Albinea Anfang Oktober organisieren. Über Jugendstadtrat Klemm wird ein Austausch von Kita-Erzieherinnen vorbereitet. Radsportler aus Treptow-Köpenick wurden von Albinea für ein großes Radrennen im Juni eingeladen. Und die Bibliothek in Albinea bereitet gerade ein virtuelles Museum vor, in dem möglicherweise noch in diesem Jahr im Internet die gemeinsame Geschichte der Partnerschaft und der historischen Ereignisse dokumentiert werden kann.

100 Tage bis zur Europawahl

Bildvergrößerung: 100 Tage Final
Bild: Bezirksamt Treptow-Köpenick

Heute beginnt der Cowndown: noch 100 Tage bis zur Europawahl! Anlässlich der Wahl zum Europäischen Parlament vom 22. bis 25. Mai 2014 ruft auch die Europabeauftragte des Bezirkes Treptow-Köpenick, Sonja Eichmann, die Bürgerinnen und Bürger auf, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Im Rahmen einer Social Media-Aktion gibt es viele Bilder und Fotos rund um die 100 auf Facebook zu sehen.

In Deutschland wird am Sonntag, dem 25. Mai 2014, gewählt. Nutzen auch Sie diese Gelegenheit! Informationen zur Wahl finden Sie auf den Seiten des Europäischen Parlaments: www.europarl.de/de/europa_und_sie/eu_wahl.html

Verwaltung fit für Europa

Bildvergrößerung: Verwaltung fit für Europa
Bild: LoGo Europe 2.0

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick beteiligt sich gemeinsam mit zehn Berliner Bezirken an dem Qualifizierungsprojekt „LoGo Europe 2.0“. Fast 40 Verwaltungsfachleute werden in diesem Jahr ein vierwöchiges Auslandspraktikum in Stadtverwaltungen in den Niederlanden, der Türkei, Belgien, Italien, Großbritannien, Frankreich, Polen absolvieren. Dazu erhalten sie ein Stipendium aus dem EU-Bildungsprogramm “Lebenslanges Lernen – Leonardo da Vinci”.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel dazu: „Auch die Verwaltungspraxis in den Berliner Bezirksämtern wird zunehmend durch europäisches Recht und die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern bestimmt. Fremdsprachkenntnisse, interkulturelle Kompetenzen und eine gute Kommunikationsfähigkeit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamtes werden immer wichtiger, um den Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Service zu bieten. Ein Auslandspraktikum ist eine gute Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern, neue Ideen und Erfahrungen für eine bürgerfreundliche Verwaltung zu sammeln.“

Zur feierlichen Auftaktveranstaltung am 29. Januar 2014 im Goldenen Saal des Schöneberger Rathauses begrüßten die Bezirksbürgermeister und die bezirklichen Europabeauftragten alle Berliner Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die extra angereisten europäischen Partner ganz herzlich. Bezirksbürgermeister Oliver Igel beglückwünschte die drei Mitarbeiter des Bezirksamtes Treptow-Köpenick zu ihrer Auswahl. Herr Igel wünschte den Fachleuten aus dem Sportamt, dem Stadtplanungsamt und dem Jugendamt viel Erfolg beim Bestehen des Abenteuers Europa und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sie mit einen Koffer voller guter Ideen und Anregungen von ihrem Auslandspraktikum in das Bezirksamt zurück kehren werden.

Europawahl am 25. Mai 2014 – Hingehen!

Stimmzettel zur Europawahl wird in Wahlurne gesteckt
Bild: vepar5 - Fotolia.com

Vom 22. bis 25. Mai 2014 wählen die Bürger/innen der Europäischen Union zum achten Mal das Europäische Parlament. In Deutschland findet die Wahl am Sonntag, dem 25. Mai 2014, statt. Insgesamt werden 751 Sitze im Europäischen Parlament vergeben, davon 96 an Abgeordnete aus Deutschland.

Wie wird in Deutschland gewählt?

Die Wahl zum Europäischen Parlament erfolgt nach den Grundsätzen des Verhältniswahlrechts mit Listenvorschlägen. Jede/r Wähler/in verfügt über eine Stimme, mit der sie/er einen Listenvorschlag einer Partei oder einer politischen Vereinigung wählen kann.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt zur Europawahl in Deutschland sind alle Deutschen und alle Staatsangehörigen aus den übrigen EU-Mitgliedstaaten, die in Deutschland eine Wohnung haben oder sich gewöhnlich aufhalten, die am Wahltag:

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben
  • seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik oder in den übrigen EU-Mitgliedstaaten eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Für die Europawahl muss man im Wählerverzeichnis seiner Heimatgemeinde geführt werden oder einen Wahlschein haben. Um von ihrem Europawahlrecht in Deutschland Gebrauch zu machen, müssen sich EU-Bürger/innen aus anderen EU-Mitgliedstaaten ins Wählerverzeichnis ihres derzeitigen Wohnortes eintragen lassen.

Deutsche im Ausland

Bundesbürge/rinnen, die ihren Hauptwohnsitz in einem der übrigen EU-Staaten gemeldet haben, haben zwei Möglichkeiten, sich an der Europawahl zu beteiligen: Sie können entweder per Briefwahl an ihrem letzten Hauptwohnsitz in Deutschland oder an ihrem derzeitigen Wohnort in einem anderen EU-Mitgliedstaat an der Wahl teilnehmen. Auch Deutsche, die außerhalb der EU leben, können per Briefwahl wählen.

Wer kann gewählt werden?

Alle Unionsbürger/innen in Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder als Unionsbürger/in einen Wohnsitz in Deutschland haben oder sich dort sonst gewöhnlich aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, können für einen Sitz im Europäischen Parlament kandidieren. Kandidieren kann man allerdings nur auf Bundes- oder Landeslisten von Parteien oder sonstigen politischen Vereinigungen. Die Parteien oder politischen Vereinigungen stellen Listen mit ihren Kandidat/innen auf.

Mehr Infos zur Europawahl finden Sie hier: www.europarl.de/de/europa_und_sie/eu_wahl.html