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Transkontinentale 2026

Internationale Tanz-, Theater- und Performance Gastspiele

Aufführung des Stücks "ON MY WAY HOME" von Reinaldo Reibeiro und Lucia Oiro – Sieben Personen mit roten Handschuhen und Ziegelsteinen auf den Köpfen stehen frontal. Große Fenster im Hintergrund, Holzfußboden sichtbar.

Aufführung des Stücks "ON MY WAY HOME" von Reinaldo Reibeiro und Lucia Oiro – Sieben Personen mit roten Handschuhen und Ziegelsteinen auf den Köpfen stehen frontal. Große Fenster im Hintergrund, Holzfußboden sichtbar.

Die Transkontinentale 2026 versammelt internationale Tanz-, Theater- und Performanceproduktionen im Humboldt Forum. Künstler*innen aus Kamerun, China, Neuseeland, Nigeria und Brasilien erzählen von Natur- und Kulturerbe, Wasser, Wald und Erde und eröffnen mit ihren Aufführungen neue Perspektiven auf die Sammlungen des Hauses. Zum Festivalauftakt am 30. September feiert die Koproduktion „Luftmasse“ von Tian Gebing Premiere.

Eine Gruppe aus Kamerun tanzt mit der Natur, vorangetrieben von Mami Wata am Schlagzeug. Europa führt Krieg mit China, das Grönland-Eis schmilzt ab und die Meere revoltieren. Bäume, Geister und wilde Tiere aus Aotearoa / Neuseeland treiben Schabernack zu europäischer Barockmusik. Tänzer*innnen aus Lagos, Nigeria, tanzen ihre Stadt als R.A.V.E. = Radical Audio Visual Experien.

Durch Tanz, Performance und Theater erzählen die eingeladenen Künstler*innen der Transkontinentale 2026 von Kultur- und Naturerbe, von Wasser, Erde und Wald sowie von persönlichem und kollektivem Eigentum an Geschichte und Geschichten. Die ausgewählten Produktionen finden teils mitten in den ethnologischen Sammlungen im Humboldt Forum statt und bieten so neue Perspektiven und unmittelbare Zugänge zu den Themen des Hauses.

Das Festival startet am 30. September mit der Premiere der Koproduktion Luftmasse des chinesischen Regisseurs Tian Gebing nach einem Text von Alfred Döblin. Die Performance hatte beim Festival Theater der Welt in Chemnitz Premiere, das Raumkonzept stammt von Ai Weiwei. Das Tanzstück ohne Worte Shel We des Maori-Choreographen Tigafua ist für alle Menschen ab vier Jahren geeignet. Performances der Brasilianer Reinaldo Ribeiro und Lucas Lacerda / Daniel Weyand nehme das Publikum mit auf Reisen durch das Humboldt Forum, seine Hallen und Ausstellungen und durch gemeinsame und persönliche Erinnerungen.

Im Anschluss an die Gastspiele gibt es Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen mit den Künstler*innen.

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