– Zwei Personen sitzen am Boden, halten Stöcke und blicken auf einen weißen Kreis aus zerknülltem Papier. Daneben liegt Klebeband.
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Eine performative Lagerfeuer-Installation für Menschen ab 10 Jahren
Es knistert und raucht. Es fackelt und es riecht. Es wird erzählt, vermutet und fabuliert. Gemeinsam entzünden wir ein Kunstlagerfeuer und kochen eine Gerüchtesuppe: Holz wird nachgelegt, Stockbrote geröstet und Geschichten machen die Runde – kleine Beobachtungen oder Behauptungen. Manche verändern sich, andere bleiben hängen. Zwischen Qualm, Klängen und flackerndem Licht entsteht ein kollektives Gerücht, Satz für Satz, Duft für Duft. Wir erzählen Dinge so gerne weiter! Doch schnell entsteht ein Urteil. Wie schnell wird aus einem Gerücht etwas, das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann? Ein Spiel am Feuer über soziale Dynamiken, Hörensagen, Ausgrenzung und Gemeinschaft.
Sebastian Mauksch & Team entwickeln Theater als Erlebnis- und Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche. Im Zusammenspiel aus Schauspiel, Text, Bildenden Künsten, Sound und Technik erkunden sie mit dem Publikum gesellschaftliche Fragen und laden dazu ein, eigene Haltungen und Handlungen zu erproben.
In deutscher Lautsprache.
Zugänglich für Rollstuhlfahrer*innen.
Verschiedene Sitzmöglichkeiten.
Access Friend anwesend.
Content Notes:
Die Performance bietet Möglichkeiten zur freiwilligen Interaktion. Das Publikum ist aufgefordert, um ein »Lagerfeuer« auf Sitzsäcken Platz zu nehmen. Bei Mobilitätseinschränkungen können Stühle zur Verfügung gestellt werden.
Sensorische Reize:
Es kommt zu Nebeleinsätzen und Geruchsemissionen. Die Lichtstimmung ist überwiegend dunkel.
Von und mit Vera Pulido (Performance, Sound & Bühne), Toni Jessen (Performance & Leitung), Sebastian Mauksch (Leitung), Frida Grubba (Kostüm), Çiğdem Üçüncü (Vermittlung & Access-Friend), Fabian Eichner (Licht), Antigone Akgün (Texte), Olivia Stutz (Produktion), Klasse 6b u. Nicola Ahr (Rechercheklasse, Albert-Gutzmann-Schule)
Eine Produktion von Sebastian Mauksch & Team in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin.